Cafe Pille in SDH wieder aktivieren?
Donnerstag, 12. Juni 2008, 13:17 Uhr
Vorgestern berichteten wir bereits über das Projektes Neue Chancen für die Sondershäuser Innenstadt. Dabei wurde im Bürgergutachten der Senioren ein Punkt immer wieder genannt...
In dem besagten Bürgergutachten, dass Projektleiter Dr. Hardo Kendscheck mit ausgewählten Bürgern verschiedener Seniorenorganisationen durchgeführt hatte, waren immer wieder zwei fast gleichzeitig genannte Punkte enthalten:
- Die Durchführung von Tanztees.
- Das Wiedereröffnen des Cafe Pille.
Hinsichtlich des Tanztees wurde in der Runde auch recht klar gesagt, dass man da auf die Gastronomen der Stadt zugehen muss. Denn so ein Tanztee braucht neben Räumlichkeiten auch die entsprechende gastronomische Versorgung.
Hinsichtlich des Cafe Pille trat der Leiter Wirtschaftsförderung, Udo Dönhoff, etwas auf die Euphoriebremse. Eines der Hauptprobleme wird sein, dass die Bausubstanz so angegriffen sei, dass ein Neubau fast unumgänglich sei. Das wirft natürlich sofort die Frage nach einem Investor auf, der so eine Aufgabe stemmen kann.
Aber auch die Frage nach einem Mieter, der das richtige Nutzungskonzept haben muss, ist nicht unwichtig. Es gilt ja auch zu koppeln die Nutzung als Cafe, als auch die Wohnnutzung.
Und auch die Eigentumsverhältnisse müssen geklärt werden, wenn so ein Cafe wieder mit Saal in Nutzung gehen soll. Schließlich gehört ja das Cafe einem Privateigentümer. Und ohne ihn läuft hinsichtlich Nutzung überhaupt nichts, darüber sollte man sich im Klaren sein. Auch wenn es Vorstellungen gibt das Cafe zum Thema eines Wettbewerbs Aktive Innenstadt zu machen, ohne Klärung der Eigentumsfrage und des Mitverhältnisses, werden keine Fördermittel fließen.
Man sieht also, von der Idee der Nutzung als Tanztee, bis zur Verwirklichung des Projekts, ist es ein weiter Weg, auch wenn es sicher nicht verkehrt war, das historische Mobiliar vor dem Verfall zu retten. Bleibt nur zu hoffen, dass es der Wirtschaftsförderung gelingt, Eigentümer und möglichen Betreiber an einen Tisch zu holen, um diese Idee überhaupt durchsetzten zu können.
Autor: khhIn dem besagten Bürgergutachten, dass Projektleiter Dr. Hardo Kendscheck mit ausgewählten Bürgern verschiedener Seniorenorganisationen durchgeführt hatte, waren immer wieder zwei fast gleichzeitig genannte Punkte enthalten:
- Die Durchführung von Tanztees.
- Das Wiedereröffnen des Cafe Pille.
Hinsichtlich des Tanztees wurde in der Runde auch recht klar gesagt, dass man da auf die Gastronomen der Stadt zugehen muss. Denn so ein Tanztee braucht neben Räumlichkeiten auch die entsprechende gastronomische Versorgung.
Hinsichtlich des Cafe Pille trat der Leiter Wirtschaftsförderung, Udo Dönhoff, etwas auf die Euphoriebremse. Eines der Hauptprobleme wird sein, dass die Bausubstanz so angegriffen sei, dass ein Neubau fast unumgänglich sei. Das wirft natürlich sofort die Frage nach einem Investor auf, der so eine Aufgabe stemmen kann.
Aber auch die Frage nach einem Mieter, der das richtige Nutzungskonzept haben muss, ist nicht unwichtig. Es gilt ja auch zu koppeln die Nutzung als Cafe, als auch die Wohnnutzung.
Und auch die Eigentumsverhältnisse müssen geklärt werden, wenn so ein Cafe wieder mit Saal in Nutzung gehen soll. Schließlich gehört ja das Cafe einem Privateigentümer. Und ohne ihn läuft hinsichtlich Nutzung überhaupt nichts, darüber sollte man sich im Klaren sein. Auch wenn es Vorstellungen gibt das Cafe zum Thema eines Wettbewerbs Aktive Innenstadt zu machen, ohne Klärung der Eigentumsfrage und des Mitverhältnisses, werden keine Fördermittel fließen.
Man sieht also, von der Idee der Nutzung als Tanztee, bis zur Verwirklichung des Projekts, ist es ein weiter Weg, auch wenn es sicher nicht verkehrt war, das historische Mobiliar vor dem Verfall zu retten. Bleibt nur zu hoffen, dass es der Wirtschaftsförderung gelingt, Eigentümer und möglichen Betreiber an einen Tisch zu holen, um diese Idee überhaupt durchsetzten zu können.

