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Dorffest war Erfolg

Freitag, 20. Juni 2008, 18:48 Uhr
Das Dorf- und Vereinsfest in Großfurra war ein Erfolg, konstatierte Ortsbürgermeister Winfried Schmidt (Die Linke) auf der letzten Ortschaftsratssitzung. Welche Probleme noch anstanden, wir berichteten teils schon, erfahren Sie hier ...

Insbesondere die Einladung der Landeswelle Thüringen für das Fest am Freitag war für die Besucherzahl ein Magnet. Insgesamt konnten bei den Veranstaltungen über 1.000 Besucher gezählt werden. Deshalb gilt der Dank an alle Bürger und Vereine, die mit ihrer kostenlosen Mitarbeit für das Gelingen des Festes beigetragen haben. Ob Verein, oder Jugendklub, ob Kindergarten oder Rentner, viele Hände hatten geholfen. Denn alle Einnahmen sollen dem Schwimmbadverein zu Gute kommen.

Aber man kann die Hände nicht in den Schoß legen. Denn für die Erhaltung des Schwimmbadbetriebes wird trotzdem jede helfende Hand gebraucht. Denn die erste Euphorie ist nach 5 Jahren etwas verklungen und die Probleme liegen in der Erhaltung des täglichen Badebetriebes, auch wenn der Bademeister von der Stadt gestellt wird.

Wegen der Wetterlage hatte das Bad doch etwas später geöffnet, aber seit gestern tummeln sich die Badegäste im Wasser. Also auf zum Baden nach Großfurra, den jeder Eintritt hilft.

Zur Problematik Jugendklub gab es eine längere Diskussion. Mit nur einer ABM-Kraft ist der Jugendklub auf Dauer nicht für alle Jugendlichen offen zu halten. Auch wenn die Ortschaftsräte mehr Eigenverantwortung von den Älteren Jugendlichen forderten, (eigenständig öffnen, und auch mal selbst saubermachen, bis zu den Toiletten), so kann man die jüngeren Jugendlichen nicht allein im Klub lassen. Die 1. Beigeordnete des Bürgermeister, Cornelia Kraffzick (SPD) will sich der Problematik annehmen. Ein Problem wird auch Sie nicht lösen können. Die Ortschaftsräte hatten sich beklagt, dass die ARGE immer wieder neue Kräfte schickt und die eingearbeiteten Kräfte nicht bleiben dürfen.

Die in Großfurra angedachte Erweiterung der Kindertagesstätte wird nicht kommen. Die vorhandene Kapazität darf nur im kleinen Rahmen von 45 auf 48 Plätze erhöht werden, wegen der nur in dieser Größe vorliegenden Betriebserlaubnis. Kraffzick betonte aber, dass es in Sondershausen selbst noch genügend freie Plätze gäbe. Bei einer Kapazität von 888 Plätzen, sind zurzeit nur ca. 820 Plätze besetzt.

Bei einer Ortsbegehung von Ortsbürgermeister Schmidt mit Wolfgang Werner vom Bauamt der Stadt wurden eine Reihe Mängel aufgedeckt, die nach und nach abzuarbeiten wären. So gäbe es Mängel in der Schlossstraße und an einigen Fußwegen. Auch ist der Beginn der Baumaßnahme Lindenplatz, so Kraffzick, noch sehr vage. Auch das Problem Planung von Fahrradwegen wurde auf die nächste Sitzung des Ortschaftsrates verschoben.
Autor: khh

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