Gespräche bei WAGO
Donnerstag, 26. Juni 2008, 14:33 Uhr
Der SPD-Bundesparteivorsitzende Kurt Beck weilte heute Vormittag zu einem Besuch bei der WAGO Kontakttechnik GmbH in Sondershausen...
Begleitet wurde er bei diesem Arbeitsbesuch vom Thüringer SPD-Landesvorsitzenden Christoph Matschie. Begrüßt wurde Kurt Beck, durch den Senior-Chef von WAGO, Wolfgang Hohorst, Landrat Peter Hengstermann (CDU) und der SPD-Vorsitzenden des Kyffhäuserkreises, Cornelia Kraffzick.
Zuerst informierte Wolfgang Hohorst den Gast über das Firmenprofil. WAGO, ein erfolgreiches Familienunternehmen, ist sehr erfolgreich auf dem Weltmarkt. Schließlich landen 65% der Produktion im Export. Mit seinen 28 WAGO-Standorten, davon neun Produktionsstandorten, ist man gut aufgestellt. Neben dem Hauptstandort in Minden produziert man u.a. auch in Sondershausen, Polen, Indien und China, ohne vollständig sein zu wollen. Am Standort Sondershausen sind zurzeit 1.161 Personen beschäftigt (einschließlich Zeitarbeiter), davon 872 ohne Zeitarbeitsvertrag.
Kurt Beck im Gespräch mit den Produktionsarbeitern Holger Koch und Olaf Plachy. Beide berichteten, dass man die für die Produktion benötigten Werkzeuge selbst herstelle. Im Hintergrund Christoph Matschie.
WAGO bildet 87 Azubis aus. Wolfgang Hohorst verwies in diesem Zusammenhang auf die WAGO-Stiftung, die besondere Leistungen der Auszubildenden würdigt, kn berichtete kürzlich im Zusammenhang mit dem Europass. Sowohl Hohorst, als auch Beck gaben ein Bekenntnis zum Dualen System in der Ausbildung der Lehrlinge ab. Dabei sprach sich Beck klar gegen eine Umlagefinanzierung bei der Ausbildung aus. Beide bestätigten aber auch, dass das System noch verbessert werden kann.
In einem Familienunternehmen zu Gast, sprach Kurt Beck von sich aus das Problem Erbschaftssteuerreform an. Auch wenn er noch keine Einzelheiten preisgab, sagte er, wir sind schon weiter, als es in der Presse dargestellt wird. Offensichtlich, so ließ er schon durchblicken, sollen wohl die Bedingungen für die Familienunternehmen verbessert werden.
Wolfgang Hohorst brachte es auf den Punkt: Das Erbschaftssteuerrecht ist zu statisch. Wenn ein Erbfall im Unternehmen auftritt und man befinde sich gerade in einem Unternehmenshoch, gäbe es später erhebliche Probleme, wenn es mal eine Rezession geben sollte, besonders im Hinblick auf die Energiepreis blickend. Kurt Beck sagte dazu, das Problem sei bekannt und wir arbeiten daran.
Stephan Halbeisen im Gespräch mit Kurt Beck. Links daneben Christoph Matschie und Cornelia Kraffzick. Landrat Peter Hengstermann fungierte als Kameramann.
Danach begab sich der Tross auf einen Betriebsrundgang. Auffällig dabei, die vielen Gespräche, sowohl von Beck, als auch von Matschie mit dem Produktionspersonal.
Bilder erste Reihe:
- Was glänzt da so schön. Im Hintergrund meinte Nachrichten-Topp-Mann Peter Klöppel von RTL: Leider alles nur Messing.
- Begrüßung durch den Landrat
- Cornelia Kraffzick nahm maßgeblichen Einfluss, dass Beck nach WAGO kam.
Bilder zweite Reihe
- Christoph Matschie, Kurt Beck und Wolfgang Hohorst im Gespräch
- Beim Produktionsrundgang
- Christoph Matschie, Wolfgang Hohorst, Kurt Beck und Produktionsleiter Sondershausen Jörg Hampl beim Rundgang
Autor: khhBegleitet wurde er bei diesem Arbeitsbesuch vom Thüringer SPD-Landesvorsitzenden Christoph Matschie. Begrüßt wurde Kurt Beck, durch den Senior-Chef von WAGO, Wolfgang Hohorst, Landrat Peter Hengstermann (CDU) und der SPD-Vorsitzenden des Kyffhäuserkreises, Cornelia Kraffzick.
Zuerst informierte Wolfgang Hohorst den Gast über das Firmenprofil. WAGO, ein erfolgreiches Familienunternehmen, ist sehr erfolgreich auf dem Weltmarkt. Schließlich landen 65% der Produktion im Export. Mit seinen 28 WAGO-Standorten, davon neun Produktionsstandorten, ist man gut aufgestellt. Neben dem Hauptstandort in Minden produziert man u.a. auch in Sondershausen, Polen, Indien und China, ohne vollständig sein zu wollen. Am Standort Sondershausen sind zurzeit 1.161 Personen beschäftigt (einschließlich Zeitarbeiter), davon 872 ohne Zeitarbeitsvertrag.
Kurt Beck im Gespräch mit den Produktionsarbeitern Holger Koch und Olaf Plachy. Beide berichteten, dass man die für die Produktion benötigten Werkzeuge selbst herstelle. Im Hintergrund Christoph Matschie.
WAGO bildet 87 Azubis aus. Wolfgang Hohorst verwies in diesem Zusammenhang auf die WAGO-Stiftung, die besondere Leistungen der Auszubildenden würdigt, kn berichtete kürzlich im Zusammenhang mit dem Europass. Sowohl Hohorst, als auch Beck gaben ein Bekenntnis zum Dualen System in der Ausbildung der Lehrlinge ab. Dabei sprach sich Beck klar gegen eine Umlagefinanzierung bei der Ausbildung aus. Beide bestätigten aber auch, dass das System noch verbessert werden kann.
In einem Familienunternehmen zu Gast, sprach Kurt Beck von sich aus das Problem Erbschaftssteuerreform an. Auch wenn er noch keine Einzelheiten preisgab, sagte er, wir sind schon weiter, als es in der Presse dargestellt wird. Offensichtlich, so ließ er schon durchblicken, sollen wohl die Bedingungen für die Familienunternehmen verbessert werden.
Wolfgang Hohorst brachte es auf den Punkt: Das Erbschaftssteuerrecht ist zu statisch. Wenn ein Erbfall im Unternehmen auftritt und man befinde sich gerade in einem Unternehmenshoch, gäbe es später erhebliche Probleme, wenn es mal eine Rezession geben sollte, besonders im Hinblick auf die Energiepreis blickend. Kurt Beck sagte dazu, das Problem sei bekannt und wir arbeiten daran.
Stephan Halbeisen im Gespräch mit Kurt Beck. Links daneben Christoph Matschie und Cornelia Kraffzick. Landrat Peter Hengstermann fungierte als Kameramann.
Danach begab sich der Tross auf einen Betriebsrundgang. Auffällig dabei, die vielen Gespräche, sowohl von Beck, als auch von Matschie mit dem Produktionspersonal.
Bilder erste Reihe:
- Was glänzt da so schön. Im Hintergrund meinte Nachrichten-Topp-Mann Peter Klöppel von RTL: Leider alles nur Messing.
- Begrüßung durch den Landrat
- Cornelia Kraffzick nahm maßgeblichen Einfluss, dass Beck nach WAGO kam.
Bilder zweite Reihe
- Christoph Matschie, Kurt Beck und Wolfgang Hohorst im Gespräch
- Beim Produktionsrundgang
- Christoph Matschie, Wolfgang Hohorst, Kurt Beck und Produktionsleiter Sondershausen Jörg Hampl beim Rundgang

















