Gebühren Wezel-Bibliothek
Freitag, 27. Juni 2008, 20:24 Uhr
Es kommt darauf an, wer die Vorlage einbringt. Mit dieser im Schmunzeln geäußerten Meinung reagierte Stadtrat Hartmut Thiele auf eine Äußerung zum Thema Gebühren in der Bibliothek Sondershausens. Worum es geht, erfahren Sie hier...
Die Wählervereinigung Neue Unabhängige Bürgerinitiative e.V. (Nubi) hatte in einer Stadtratsitzung den Antrag gestellt, die Gebühren für die Nutzung der Wezel-Bibliothek Sondershausen für Kinder- und Jugendliche, sowie für Azubis, Studierende und Zivildienstleistenden auf Null zu fahren. U.a. kam die Begründung, was sich Bad Frankenhausen leisten kann, müssen wir auch in Sondershausen schaffen können.
Von der Stadtverwaltung Sondershausen wurde jetzt für die Sitzung des Stadtrats am 10. Juli 2008 eine 1. Änderungssatzung zur Satzung über die Erhebung von Gebühren bei Inanspruchnahme von Leistungen der Stadt- und Kreisbibliothek Johann Karl Wezel dem Hauptausschuss vorgelegt. In dieser Vorlage wollte die Stadt allerdings nicht eine so weitgehende Reduzierung der Gebühren zu stimmen. Man hatte in einer Analyse des Leserverhaltens festgestellt, dass beim Übergang vom Kindes- zum Jugendalter die Nutzung der Bibliothek merklich zurückgegangen ist.
In der neuen Satzung wird die Nutzung für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres ist die Benutzung der Stadtbibliothek gebühren frei. Das soll aber nur für eine Versuchsphase bis ca. Ende 2009 gelten.
In der Diskussion verwies Sigrid Rössner (Die Linke) darauf, dass man diesen Vorschlag begrüße, aber dass man schon lange vor der Nubi, damals noch als PDS, die gleiche Forderung gestellt hatte, worauf Stadtrat Hartmut Thiele (CDU) die mehr im Spaß oben genannte geäußerte Formulierung gebrauchte. Die 1. Beigeordnete Cornelia Kraffzick (SPD) begründete die Herausnahme der Azubis aus der Gebührenbefreiung damit, dass sie ein eigenes Einkommen hätten. Bürgermeister Kreyer verwies darauf, dass durch die neue Regelung die Aktualität des Buchbestandes nicht leiden darf.
Die Nubi (Gerhard Axt) hatte wenig Verständnis, dass es erst mal eine Versuchsphase sein soll, stimmte aber letztendlich zu.
Autor: khhDie Wählervereinigung Neue Unabhängige Bürgerinitiative e.V. (Nubi) hatte in einer Stadtratsitzung den Antrag gestellt, die Gebühren für die Nutzung der Wezel-Bibliothek Sondershausen für Kinder- und Jugendliche, sowie für Azubis, Studierende und Zivildienstleistenden auf Null zu fahren. U.a. kam die Begründung, was sich Bad Frankenhausen leisten kann, müssen wir auch in Sondershausen schaffen können.
Von der Stadtverwaltung Sondershausen wurde jetzt für die Sitzung des Stadtrats am 10. Juli 2008 eine 1. Änderungssatzung zur Satzung über die Erhebung von Gebühren bei Inanspruchnahme von Leistungen der Stadt- und Kreisbibliothek Johann Karl Wezel dem Hauptausschuss vorgelegt. In dieser Vorlage wollte die Stadt allerdings nicht eine so weitgehende Reduzierung der Gebühren zu stimmen. Man hatte in einer Analyse des Leserverhaltens festgestellt, dass beim Übergang vom Kindes- zum Jugendalter die Nutzung der Bibliothek merklich zurückgegangen ist.
In der neuen Satzung wird die Nutzung für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres ist die Benutzung der Stadtbibliothek gebühren frei. Das soll aber nur für eine Versuchsphase bis ca. Ende 2009 gelten.
In der Diskussion verwies Sigrid Rössner (Die Linke) darauf, dass man diesen Vorschlag begrüße, aber dass man schon lange vor der Nubi, damals noch als PDS, die gleiche Forderung gestellt hatte, worauf Stadtrat Hartmut Thiele (CDU) die mehr im Spaß oben genannte geäußerte Formulierung gebrauchte. Die 1. Beigeordnete Cornelia Kraffzick (SPD) begründete die Herausnahme der Azubis aus der Gebührenbefreiung damit, dass sie ein eigenes Einkommen hätten. Bürgermeister Kreyer verwies darauf, dass durch die neue Regelung die Aktualität des Buchbestandes nicht leiden darf.
Die Nubi (Gerhard Axt) hatte wenig Verständnis, dass es erst mal eine Versuchsphase sein soll, stimmte aber letztendlich zu.
