kyffhaeuser-nachrichten.de

Radwegekonzept angemahnt

Sonntag, 29. Juni 2008, 07:10 Uhr
Auf der Sitzung des Hauptausschusses der Stadt Sondershausen am Donnerstag mahnte Stadtrat Reinhard Walther eine neues Radwegekonzept für die Stadt Sondershausen an. Mehr dazu hier...

Stadtrat Walter (CDU) beobachtet schon seit langem, dass immer mehr Sondershäuser für ihre Einkäufe, auch und besonders in der Innenstadt, das Fahrrad wiederentdeckt haben. Aber in Sondershausen ist das Fahrrad fahren bis einige wenige Radwege ein manchmal lebensgefährliches Unterfangen. Das hat nicht nur Stadtrat Walter richtig erkannt. Auch wenn sie es nicht dürfen, aber selbst Erwachsene nutzen bevorzugt die Gehwege um wenigstens etwas geschützt zu sein. Dabei bezog sich Walter sogar nur auf die Kernstadt Sondershausen. Von den straßenbegleitenden Radwegen in die Ortsteile (Ausnahme Berka) gar nicht zu reden. Auch wenn jemand in der Sitzung unterstellt hat, von dort kommt doch keiner mit dem Rade. Klar, wer will schon öfter sein Leben riskieren.

Auch Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) weiß um die Probleme der Radfahrer in Sondershausen, stammt doch das letzte Radwegekonzept aus der Mitte der neunziger Jahre und wurde nach seiner Aussage auch nicht voll umgesetzt!. Trotzdem will er mit der Erarbeitung eines neuen Konzeptes noch warten. Erst soll die touristische Trasse des Unstrut-Werra-Radweges durch Sondershausen in der Wegeführung stehen, ehe dann das Radwegenetz von Sondershausen daran ausgerichtet wird.

Die Trasse für diesen touristischen Fernweg ist deshalb noch strittig, weil eine geplante Anbindung der Gemeinden auf der Hainleite an gesetzlichen Bestimmungen scheitert. Durch die Wälder der Hainleite darf kein Asphaltband gezogen werden, auf wenn es nur durch die Radfahrer genutzt werden kann.

Der Fachbereichsleiter Bau und Ordnung, Manfred Kucksch, hatte angekündigt, dass in den nächsten zwei bis drei Monaten eine entsprechende Studie zum Radwegenetz erarbeitet werden soll. Das von Stadtratvorsitzender Wolfgang Wytrieckus (Freie Wählervereinigung) im Schersental oft bemerkte zuparken des Radweges war, für Bürgermeister Kreyer das Stichwort darauf hinzuweisen, dass das Parken auf den mit dem blauen Schild markierten Radwegen generell verboten ist, und nicht noch eines zusätzlichen Parkverbotsschildes bedarf.

Autor: khh

Drucken ...
Alle Texte, Bilder und Grafiken dieser Web-Site unterliegen dem Urherberrechtsschutz.
© 2026 kyffhaeuser-nachrichten.de