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Eine Behörde schweigt

Dienstag, 01. Juli 2008, 12:40 Uhr
Behördenwillkür oder Panne? Die Vorgänge um die Übernahme der Aufgaben vom Versorgungsamt Erfurt kommentiert Andreas Links vom VIBT...


Behinderte Menschen benötigen Chancengleichheit, Solidarität und Gerechtigkeit. Man könnte meinen in einigen Behörden hat man mit größeren Behinderungen zu tun, als der Betroffene selbst. Was für die einen Unfassbar und ein Alptraum ist, ist für die anderen Normalität. Es gibt sie die Unterschiede die behinderte Menschen mit einigen Behörden haben.

Es ist sicherlich nicht jeder Arbeitstag wie der andere, aber die Frage muss erlaubt sein was kann man oder muss man am Tag in einer Behörde abarbeiten und wer kontrolliert diese arbeiten. Denn diese Arbeit in einer Behörde unterliegt nicht, anders als beim Rindfleisch einer Qualitätskontrolle.

Chaotische Zustände könnte man meinen herrschten, wie man jetzt erfuhr im Versorgungsamt in Erfurt, wo man im Zuge der Behördenreform erfährt, das tausende Akten nicht bearbeitet worden sind und hunderte Briefe man nicht geöffnet hat.

Es gibt sie sicherlich die Gründe, aber so darf man und so kann man nicht mit behinderten Menschen umgehen und sie mal eben in die Warteschleife setzen.

Ein Grund könnte wieder sein, dass man wie überall den Rotstift durch die Behörde gehen lässt um zu sparen, wie man sieht bei den falschen. Viel behinderte Menschen sind sprachlos fassungslos und erzürnt über die Dinge die dort in Erfurt im Versorgungsamt abgelaufen sind.

Ausflüchte und Entschuldigungen in welcher Form auch immer sind gegenüber Menschen die eine Behinderung haben und auf die schnelle Bearbeitung hoffen und angewiesen sind fehl am Platze. Man kann nur hoffen dass man aus dieser Panne lernt und Konsequenzen zieht und alles dafür tun sollte dass so etwas nicht noch einmal passiert.

Vertrauen, Zuverlässlichkeit und Pünktlichkeit sind Eckpfeiler für eine Behörde wie das Versorgungsamt wenn es um behinderte Menschen geht, die den Euro mehrere Male umdrehen müssen.

Wünschen wir dem Landratsamt in Sondershausen alles Gute bei der Überwindung der Probleme die man aus Erfurt mitgebracht hat, in der Hoffnung das man sich der Arbeit wieder widmen kann wofür das Amt seinen Namen trägt nämlich das Versorgen der Menschen die unsere Hilfe am dringlichsten brauchen die sozial schwachen und behinderten Menschen.

P.S. Aus Schaden wird man klug, aber für die Zukunft: man sollte vor den Schaden klug sein.
Andreas Links, Großberndten
Autor: khh

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