Arbeitstreffen im Freibad?
Mittwoch, 02. Juli 2008, 20:52 Uhr
Bilder können täuschen. Nicht nur im Freibad in Ebeleben waren das Mitglied des Bundestages Kersten Naumann (Die Linke) und Ebelebens Bürgermeister Uwe Vogt (SPD) ...
Ihren Besuch startete Kersten Naumann im Kindergarten Helbespatzen, das vom Trägerwerk Soziale Dienste Thüringen e.V. geführt wird. Naumann freute sich besonders über das große Engagement, mit der man im Kindergarten tätig war, und Uwe Vogt ergänzte, dass die Einrichtung auch überregional tätig ist. Schon zu DDR-Zeiten gebaut, hat der Kindergarten sehr an Profil gewonnen, weil geschmackvoll eingerichtet und es sogar ein kleines Schwimmbecken gibt. Das war bei den heutigen Temperaturen ein toller Spaß bei den Kindern.
Leer gingen beide Politiker beim Mittagessen im Kindergarten (Rotkohl und Schweinebraten aus) aus. Dafür bekam Kersten Naumann aber eine Aufgabe mit auf den Weg als Politikerin im Bundestag, der schwer umzusetzen sein wird. Es wurde eine Verkleinerung der Kindergartengruppen gefordert. Die Betreuung von 18 Kindern durch eine Betreuungsperson sei noch zu hoch. Auch Stadtoberhaupt Uwe Vogt hat da wenig Einflussmöglichkeiten, da die Stadt nicht der träger des Kindergartens ist.
Kersten Naumann in Ebeleben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Der weitere Weg des Arbeitsbesuches führte beide Politiker in die Jugendhilfestation in der Goethestraße. In der Einrichtung werden nicht nur Kinder aus Ebeleben betreut, sondern auch aus dem ganzen Kyffhäuserkreis und benachbarter Kreise, bis hin zu Kindern aus Erfurt. Bei einer Kapazität von 18 Plätzen sind derzeitig 11 Kinder aus den verschiedensten Gründen im Heim untergebracht, dass sogar zwei Kinder-Mutter-Wohnungen hat. Das Heim, dass schon aus den 50er Jahren stammt wird seit gut 10 Jahren von Bettina Horn mit viel Engagement geleitet, davon konnte sich Kersten Naumann überzeugen.
Naumann konnte den Gesprächen entnehmen, dass die Kinder einen sehr zufriedenen Eindruck machten. Der wird sich noch verbessert haben, denn Kersten Naumann hinterließ einen Scheck über 100 Euro, den die Kinder und Jugendlichen (bis 18 Jahre) gelegentlich Freizeitaktivitäten verwenden können, denn für solche Aktivitäten fließt das Geld auch nicht gerade üppig.
Auch Bürgermeister Uwe Vogt zeigte sich zufrieden mit der Führung des Hauses, auch wenn er nur für investive Aufgaben zuständig ist, wenn es um die Werterhaltung des Gebäudes geht. Und diese Aufgabe macht er gern, denn so Vogt, Kinder sind unsere Zukunft und unser Stolz.
Nach einem Stadtrundgang zeigt sich Kersten Naumann sehr überrascht, das es doch gelungen ist, sehr viele Gewerbetreibende in der Stadt zu halten. Nicht nur die üblichen Bäcker und Fleischer, sondern auch Schuhgeschäfte, Textilienläden usw. Das ist nicht mehr in allen kleineren Städte so, bedauerte Kersten Naumann und bescheinigte Bürgermeister Uwe Vogt eine gute Wirtschaftpolitik in seiner Kommune.
Besonders angetan war Naumann vom Rundgang im Schlosspark. Es war nicht dessen Schönheit, ihr gefiel besonders die Kaskade, sondern auch das Engagement der Bürger für ihren Schlosspark. Traf sie doch dort einen pensionierten Arzt, der sich mit der Hacke an die Pflege der Rabatten machte, und das in ehrenamtlicher Arbeit.
Abschluss war der Besuch des Freibades Ebeleben. Bürgermeister Vogt zeigte sich von der Entwicklung der Besucherzahlen dieses Jahres zufrieden und hofft, das es so weiter geht, weil dann das Defizit, was das Bad einbringen könnte, um 10.000 Euro niedriger liegen könnte als geplant. Stolz kann Uwe Vogt sein, so Naumann, das es gelingt, das Freibad in Ebeleben am Leben zu erhalten. Das nur 7 km entfernte Schlotheim konnte es trotz doppelter Größe nicht. Auch über die Eintrittspreise war Kersten Naumann erstaunt, denn sie verglich die 2,50 Euro mit dem Eintrittspreis von 4 Euro im Soleschwimmbad Artern.
Trotz der guten Besucherzahlen so Vogt, sei es immer schwieriger, so eine freiwillige kommunale Aufgabe, wie das Freibad nun mal sei, am laufen zu halten. Man schafft so etwas nur mit engagierten Mitarbeitern, und dachte dabei im Freibad natürlich gleich an seinen Schwimmmeister Rolf-Dieter Funke, der das schon seit über 30 Jahren macht.
Alle Bemühungen, die beiden Politiker ins Wasser zu locken schlugen allerdings fehl, trotz der hohen sommerlichen Temperaturen.
Autor: khhIhren Besuch startete Kersten Naumann im Kindergarten Helbespatzen, das vom Trägerwerk Soziale Dienste Thüringen e.V. geführt wird. Naumann freute sich besonders über das große Engagement, mit der man im Kindergarten tätig war, und Uwe Vogt ergänzte, dass die Einrichtung auch überregional tätig ist. Schon zu DDR-Zeiten gebaut, hat der Kindergarten sehr an Profil gewonnen, weil geschmackvoll eingerichtet und es sogar ein kleines Schwimmbecken gibt. Das war bei den heutigen Temperaturen ein toller Spaß bei den Kindern.
Leer gingen beide Politiker beim Mittagessen im Kindergarten (Rotkohl und Schweinebraten aus) aus. Dafür bekam Kersten Naumann aber eine Aufgabe mit auf den Weg als Politikerin im Bundestag, der schwer umzusetzen sein wird. Es wurde eine Verkleinerung der Kindergartengruppen gefordert. Die Betreuung von 18 Kindern durch eine Betreuungsperson sei noch zu hoch. Auch Stadtoberhaupt Uwe Vogt hat da wenig Einflussmöglichkeiten, da die Stadt nicht der träger des Kindergartens ist.
Kersten Naumann in Ebeleben (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Der weitere Weg des Arbeitsbesuches führte beide Politiker in die Jugendhilfestation in der Goethestraße. In der Einrichtung werden nicht nur Kinder aus Ebeleben betreut, sondern auch aus dem ganzen Kyffhäuserkreis und benachbarter Kreise, bis hin zu Kindern aus Erfurt. Bei einer Kapazität von 18 Plätzen sind derzeitig 11 Kinder aus den verschiedensten Gründen im Heim untergebracht, dass sogar zwei Kinder-Mutter-Wohnungen hat. Das Heim, dass schon aus den 50er Jahren stammt wird seit gut 10 Jahren von Bettina Horn mit viel Engagement geleitet, davon konnte sich Kersten Naumann überzeugen. Naumann konnte den Gesprächen entnehmen, dass die Kinder einen sehr zufriedenen Eindruck machten. Der wird sich noch verbessert haben, denn Kersten Naumann hinterließ einen Scheck über 100 Euro, den die Kinder und Jugendlichen (bis 18 Jahre) gelegentlich Freizeitaktivitäten verwenden können, denn für solche Aktivitäten fließt das Geld auch nicht gerade üppig.
Auch Bürgermeister Uwe Vogt zeigte sich zufrieden mit der Führung des Hauses, auch wenn er nur für investive Aufgaben zuständig ist, wenn es um die Werterhaltung des Gebäudes geht. Und diese Aufgabe macht er gern, denn so Vogt, Kinder sind unsere Zukunft und unser Stolz.
Nach einem Stadtrundgang zeigt sich Kersten Naumann sehr überrascht, das es doch gelungen ist, sehr viele Gewerbetreibende in der Stadt zu halten. Nicht nur die üblichen Bäcker und Fleischer, sondern auch Schuhgeschäfte, Textilienläden usw. Das ist nicht mehr in allen kleineren Städte so, bedauerte Kersten Naumann und bescheinigte Bürgermeister Uwe Vogt eine gute Wirtschaftpolitik in seiner Kommune.
Besonders angetan war Naumann vom Rundgang im Schlosspark. Es war nicht dessen Schönheit, ihr gefiel besonders die Kaskade, sondern auch das Engagement der Bürger für ihren Schlosspark. Traf sie doch dort einen pensionierten Arzt, der sich mit der Hacke an die Pflege der Rabatten machte, und das in ehrenamtlicher Arbeit.
Abschluss war der Besuch des Freibades Ebeleben. Bürgermeister Vogt zeigte sich von der Entwicklung der Besucherzahlen dieses Jahres zufrieden und hofft, das es so weiter geht, weil dann das Defizit, was das Bad einbringen könnte, um 10.000 Euro niedriger liegen könnte als geplant. Stolz kann Uwe Vogt sein, so Naumann, das es gelingt, das Freibad in Ebeleben am Leben zu erhalten. Das nur 7 km entfernte Schlotheim konnte es trotz doppelter Größe nicht. Auch über die Eintrittspreise war Kersten Naumann erstaunt, denn sie verglich die 2,50 Euro mit dem Eintrittspreis von 4 Euro im Soleschwimmbad Artern.
Trotz der guten Besucherzahlen so Vogt, sei es immer schwieriger, so eine freiwillige kommunale Aufgabe, wie das Freibad nun mal sei, am laufen zu halten. Man schafft so etwas nur mit engagierten Mitarbeitern, und dachte dabei im Freibad natürlich gleich an seinen Schwimmmeister Rolf-Dieter Funke, der das schon seit über 30 Jahren macht.
Alle Bemühungen, die beiden Politiker ins Wasser zu locken schlugen allerdings fehl, trotz der hohen sommerlichen Temperaturen.




