Mehr Parkplätze am Göldner?
Samstag, 12. Juli 2008, 20:28 Uhr
Um diese Frage, sowie wer soll demnächst ins Dorferneuerungsprogramm aufgenommen werden, ging es in der Stadtratssitzung Sondershausen vom Donnerstag ...
Im dritten und nun letzten Bericht zur Stadtratssitzung gab es zur Frage, ob denn der Ortsteil Schernberg in das Förderprogramm im Rahmen der Dorferneuerung aufgenommen werden sollte, keine wesentliche Diskussion, von der haarspalterischen Frage abgesehen, ob denn Schernberg nun als Stadt überhaupt teilnehmen darf. Es darf, genauso wie Berka. Und zum Schluss war die Abstimmung darüber einstimmig. Damit eröffnen sich Schernberg in der Zeit von 2010 bis 2015 erhebliche Fördermöglichkeiten. Allerdings bedarf es erst noch der Zustimmung von der Landesregierung in Erfurt. Analog gilt das Vorhergesagte, auch für den entsprechenden Beschluss hinsichtlich Thalebra.
Auch die 2. Änderungssatzung zur Satzung des Baumbestandes ging einstimmig über die Bühne. Die Änderung war durch die Eingemeindung Schernbergs notwendig. Bleiben wird aber noch ein Unterschied in der Fällgenehmigung, in Sondershausen ab 65 cm Stammumfang, und Schernberg ab 50 cm Stammumfang.
Nicht sehr einig war man sich hinsichtlich der Veränderungssperre zum Bebauungsplan des Wohngebietes Wippertor I und Aufstellungsbeschlusses zum Bebauungsplan. Beide Beschlüsse gingen bei je zwei Gegenstimmen von der NUBI und 6 Stimmenthaltungen über die Bühne. Hintergrund der ganzen Problematik ist, so Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU), dass verhindert werden soll, dass die Wohnungsbaugesellschaften durch unkontrollierten Abriss vollendete Tatsachen im Wohngebiet schaffen. Dabei sei man sich aber einig, dass die nächsten Baustufen im Wippertor nicht mehr so teuer werden dürfen, wie die rekonstruierten Blöcke in der Crucisstraße.
Hinsichtlich der Erweiterung des Windparks Großbrüchter wurde zwei Beschlüsse zur Änderung des Bebauungsplan gefasst, der aber trotzdem nochmals öffentlich ausgelegt werden muss. Während Hartmut Thiele (CDU) und Friedhelm Verges (Frei Wähler) wegen Selbstbetroffenheit nicht an der Abstimmung teilnahmen, wurde der Beschluss mit zwei Gegenstimmen und einer Stimmenthaltung angenommen. Hintergrund des Ganzen ist, dass der Windpark um vier Windräder erweitert werden soll, die wesentlich höher als die bisherigen sind, aber immer noch niedriger als 150 m sind, und durch in den Bebauungsplan in entsprechende Lücken passen. Laut Antje Hochwind (SPD), hatte der Ortschaftsrat zugestimmt. Sie sagte aber auch klar, dass das die letzten Windräder an diesem Standort sein müssten.
Die Stadtverwaltung informierte, dass sich, nach den neusten archäologischen Funden auf die Frauenberg, die Stadt weiter an den Ausgrabungen beteiligen wird.
Hinsichtlich eines Pilzberaters besteht aber immer noch Unklarheit. Auf die damalige Ausschreibung hatte sich nur ein Bewerber gemeldet (Ralf Ballhause), der aber offensichtlich so gut wie nicht erreichbar ist, so dass die Stadtverwaltung noch nicht weiß, ob er seine Ausbildung überhaupt noch antreten möchte.
Im Tagungsordnungspunkt 16 hatte die Neue Bürgerinitiative (NUBI) eine Beschlussvorgabe zum Problem Schaffung von Parkplätzen am Sportzentrum Göldner, eingebracht. Hintergrund dazu ist, dass eigentlich der Bebauungsplan 88 Stellplätze ausweist. Geschaffen wurden aber nur ca. 40 Stellplätze. Laut NUBI könnte das Sanktionen seitens des Landratsamtes nach sich ziehen, weil der Bebauungsplan nicht eingehalten wird. Die NUBI schlug deshalb vor, die zusätzlichen Einnahmen aus der Gewerbesteuer statt bei der Cruciskirche lieber für die Schaffung der Parkplätze auszugeben.
Bürgermeister Kreyer verwies in der Diskussion, dass ein notwendiger Ankauf der Flächen scheiterte, weil Anlieger fast Preis wie bei Wohnflächen verlangten. Außerdem war Kreyer der Meinung, dass bei den gerade mal zwei bis drei Großveranstaltung (Sparkassenmeeting, und Heimspiel Eintracht gegen Nordhausen) im Jahr der Parkplatz viel zu klein sei und sich die Fans schon dran gewöhnt hätten, auch mal ein längeres Stück zu laufen. Er schlug deshalb dem Stadtrat vor, diese Beschlussvorlage erst mal in den Bauausschuss zu verweisen. Mit einer Gegenstimme und einer Enthaltung wurde die Beschlussvorlage in den Bauausschuss verwiesen.
Bildergalerie ohne Kommentar und Bewertung:
In der Bildergalerie wird der Ist-Zustand der Parkplatzsituation am Freitagabend dargestellt. Um 18:30 Uhr fand ein Benefizspiel (Oldies Eintracht gegen Traditionsmannschaft Rot Weiß Erfurt auf dem Göldner statt, welches nicht mal großartig beworben wurde.
Schon gegen 17:00 Uhr zum Vorspiel war die Straße zum Göldner zugeparkt, obwohl die Tribüne nicht gerade üppig besetzt ist.
Autor: khhIm dritten und nun letzten Bericht zur Stadtratssitzung gab es zur Frage, ob denn der Ortsteil Schernberg in das Förderprogramm im Rahmen der Dorferneuerung aufgenommen werden sollte, keine wesentliche Diskussion, von der haarspalterischen Frage abgesehen, ob denn Schernberg nun als Stadt überhaupt teilnehmen darf. Es darf, genauso wie Berka. Und zum Schluss war die Abstimmung darüber einstimmig. Damit eröffnen sich Schernberg in der Zeit von 2010 bis 2015 erhebliche Fördermöglichkeiten. Allerdings bedarf es erst noch der Zustimmung von der Landesregierung in Erfurt. Analog gilt das Vorhergesagte, auch für den entsprechenden Beschluss hinsichtlich Thalebra.
Auch die 2. Änderungssatzung zur Satzung des Baumbestandes ging einstimmig über die Bühne. Die Änderung war durch die Eingemeindung Schernbergs notwendig. Bleiben wird aber noch ein Unterschied in der Fällgenehmigung, in Sondershausen ab 65 cm Stammumfang, und Schernberg ab 50 cm Stammumfang.
Nicht sehr einig war man sich hinsichtlich der Veränderungssperre zum Bebauungsplan des Wohngebietes Wippertor I und Aufstellungsbeschlusses zum Bebauungsplan. Beide Beschlüsse gingen bei je zwei Gegenstimmen von der NUBI und 6 Stimmenthaltungen über die Bühne. Hintergrund der ganzen Problematik ist, so Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU), dass verhindert werden soll, dass die Wohnungsbaugesellschaften durch unkontrollierten Abriss vollendete Tatsachen im Wohngebiet schaffen. Dabei sei man sich aber einig, dass die nächsten Baustufen im Wippertor nicht mehr so teuer werden dürfen, wie die rekonstruierten Blöcke in der Crucisstraße.
Hinsichtlich der Erweiterung des Windparks Großbrüchter wurde zwei Beschlüsse zur Änderung des Bebauungsplan gefasst, der aber trotzdem nochmals öffentlich ausgelegt werden muss. Während Hartmut Thiele (CDU) und Friedhelm Verges (Frei Wähler) wegen Selbstbetroffenheit nicht an der Abstimmung teilnahmen, wurde der Beschluss mit zwei Gegenstimmen und einer Stimmenthaltung angenommen. Hintergrund des Ganzen ist, dass der Windpark um vier Windräder erweitert werden soll, die wesentlich höher als die bisherigen sind, aber immer noch niedriger als 150 m sind, und durch in den Bebauungsplan in entsprechende Lücken passen. Laut Antje Hochwind (SPD), hatte der Ortschaftsrat zugestimmt. Sie sagte aber auch klar, dass das die letzten Windräder an diesem Standort sein müssten.
Die Stadtverwaltung informierte, dass sich, nach den neusten archäologischen Funden auf die Frauenberg, die Stadt weiter an den Ausgrabungen beteiligen wird.
Hinsichtlich eines Pilzberaters besteht aber immer noch Unklarheit. Auf die damalige Ausschreibung hatte sich nur ein Bewerber gemeldet (Ralf Ballhause), der aber offensichtlich so gut wie nicht erreichbar ist, so dass die Stadtverwaltung noch nicht weiß, ob er seine Ausbildung überhaupt noch antreten möchte.
Im Tagungsordnungspunkt 16 hatte die Neue Bürgerinitiative (NUBI) eine Beschlussvorgabe zum Problem Schaffung von Parkplätzen am Sportzentrum Göldner, eingebracht. Hintergrund dazu ist, dass eigentlich der Bebauungsplan 88 Stellplätze ausweist. Geschaffen wurden aber nur ca. 40 Stellplätze. Laut NUBI könnte das Sanktionen seitens des Landratsamtes nach sich ziehen, weil der Bebauungsplan nicht eingehalten wird. Die NUBI schlug deshalb vor, die zusätzlichen Einnahmen aus der Gewerbesteuer statt bei der Cruciskirche lieber für die Schaffung der Parkplätze auszugeben.
Bürgermeister Kreyer verwies in der Diskussion, dass ein notwendiger Ankauf der Flächen scheiterte, weil Anlieger fast Preis wie bei Wohnflächen verlangten. Außerdem war Kreyer der Meinung, dass bei den gerade mal zwei bis drei Großveranstaltung (Sparkassenmeeting, und Heimspiel Eintracht gegen Nordhausen) im Jahr der Parkplatz viel zu klein sei und sich die Fans schon dran gewöhnt hätten, auch mal ein längeres Stück zu laufen. Er schlug deshalb dem Stadtrat vor, diese Beschlussvorlage erst mal in den Bauausschuss zu verweisen. Mit einer Gegenstimme und einer Enthaltung wurde die Beschlussvorlage in den Bauausschuss verwiesen.
Bildergalerie ohne Kommentar und Bewertung:
In der Bildergalerie wird der Ist-Zustand der Parkplatzsituation am Freitagabend dargestellt. Um 18:30 Uhr fand ein Benefizspiel (Oldies Eintracht gegen Traditionsmannschaft Rot Weiß Erfurt auf dem Göldner statt, welches nicht mal großartig beworben wurde.
Schon gegen 17:00 Uhr zum Vorspiel war die Straße zum Göldner zugeparkt, obwohl die Tribüne nicht gerade üppig besetzt ist.



