Das war knapp!
Dienstag, 15. Juli 2008, 23:40 Uhr
Heute zu späten Nachmittag standen sich ein Stadtauswahl und eine Auswahl des Logistikbataillon 131 Bad Frankenhausen in einem Traditionsfußballspiel gegenüber. Wer sich hinter den Mannschaften versteckt und wie das Spiel ausging, erfahren Sie hier...
Tradition in Bad Frankenhausen ist, dass eine Stadtauswahl gegen eine Auswahl der in Bad Frankenhausen stationierten Soldaten spielt. Früher war es ein Panzerbataillon. Mit der Umstrukturierung bei der Bundeswehr zog danach das Logistikbataillon 131 in die Garnison ein. Im Frühjahr war zwischen der Stadt Bad Frankenhausen und dem Logistikbataillon 131 ein Patenschaftsvertrag abgeschlossen, wir berichteten. Ein Bestandteil des Patenschaftsvertrages ist, dass diese Traditionsspiele weiter geführt werden.
Im Stadion an der Wipper war es heute Nachmittag so weit. Die Stadtauswahl wurde angeführt von Bürgermeister Matthias Strejc. Weiter spielten u.a. mit Stadtrat Herbert Knischka, Kreissportbund-Chef Andreas Räuber und Peter Möbius, der rechten hand von Bürgermeister Strejc. Die Auswahl der Soldaten wurden von deren Kommandeur Oberstleutnant Andre Denk angeführt. Vom Hauptgefreiten bis zum Oberstleutnant waren viele Dienstgrad vertreten. Vor dem Spiel gab es natürlich die obligatorische Begrüßung. (siehe Bild)Bürgermeister Strejc übergab unter anderem einen Plüschhund und das obligatorische Salzsäckchen. Oberstleutnant Denk (im Bild rechts) übergab ein Wappenbild.
Mit dem übergebenen Bierpack hatte es eine besondere Bewandtnis, denn das hatte sich Bürgermeister Strejc von Oberleutnant Denk borgen müssen, als er nach einem Konzert von Justus Frantz kein Bier zur Hand hatte.
Während die Stadtauswahl schon öfter zusammenspielte, hatten die Soldaten gerade mal 2 Wochen Zeit, sich in vier Trainingseinheiten zu finden. Eine sehr interessante Konstellation bei den Mannschaften. Auf der eine Seite viel Routine bei der Stadtauswahl und das höhere Durchschnittsalter, gegen die augenscheinlich bessere Fitness der Soldaten. Und die hatten auch noch regelrechte Profis in ihren Reihen, wie eine jungen Bengel, der bei den Amateuren von Union Berlin spielte. Außerdem war man im Patenbataillon sogar international aufgestellt, den mit Justin August spielte sogar ein US-Amerikaner (Kadett) mit.
Das Spiel, geleitet von Schiedsrichter Heinz Bähr (TA Ringleben), war sehr fair. Weder eine gelbe Karte, noch ein Elfmeter mussten verhängt werden. Durch eine verunglückte Aktion des Tormanns der Stadtauswahl ging das Patenbataillon mit 1:0 in Führung, weil Hauptgefreiter Alexander Haßfort nur noch einschieben musste. Noch geschockt lief man in einen Konter fing kurz danach gleich das 2:0 (Oberleutnant Thomas Kögel). Gespielt wurden 2 Mal 35 Minuten. Die 2. Halbzeit stand ganz im Zeichen der Stadtauswahl. Eine Angriffswelle nach der anderen rollte auf gegnerische Tor. Einmal musste schon für den geschlagenen Torwart auf der Linie geklärt werden und einmal landete der Ball nur auf der Lattenoberkante, von den Schüssen dicht neben das Tor ganz abgesehen. Aber Mario Volmer schaffte lediglich noch den verdienten Anschlusstreffer zum Endstand von 2:1.
Aber mit dem Schlusspfiff war aber noch lange nicht Schluss. Hinterher gab es noch ein gemütliches Zusammensein, bei dem einen und anderem Bier und der wohl obligatorischen Bratwurst vom Grill. Dieses Beisammensein, war wohl wichtiger als das ganze Spiel. Klar war natürlich, das es eine Fortsetzung dieser Freundschaftsspiele geben wird. Aber nicht nur die Spieler hatten ihre Freude. Die erstaunlich vielen Zuschauer machten richtig Stimmung und konnten sich an manch interessanten Spielzug oder Hackentrick erfreuen.
Autor: khhTradition in Bad Frankenhausen ist, dass eine Stadtauswahl gegen eine Auswahl der in Bad Frankenhausen stationierten Soldaten spielt. Früher war es ein Panzerbataillon. Mit der Umstrukturierung bei der Bundeswehr zog danach das Logistikbataillon 131 in die Garnison ein. Im Frühjahr war zwischen der Stadt Bad Frankenhausen und dem Logistikbataillon 131 ein Patenschaftsvertrag abgeschlossen, wir berichteten. Ein Bestandteil des Patenschaftsvertrages ist, dass diese Traditionsspiele weiter geführt werden.
Im Stadion an der Wipper war es heute Nachmittag so weit. Die Stadtauswahl wurde angeführt von Bürgermeister Matthias Strejc. Weiter spielten u.a. mit Stadtrat Herbert Knischka, Kreissportbund-Chef Andreas Räuber und Peter Möbius, der rechten hand von Bürgermeister Strejc. Die Auswahl der Soldaten wurden von deren Kommandeur Oberstleutnant Andre Denk angeführt. Vom Hauptgefreiten bis zum Oberstleutnant waren viele Dienstgrad vertreten. Vor dem Spiel gab es natürlich die obligatorische Begrüßung. (siehe Bild)Bürgermeister Strejc übergab unter anderem einen Plüschhund und das obligatorische Salzsäckchen. Oberstleutnant Denk (im Bild rechts) übergab ein Wappenbild.
Mit dem übergebenen Bierpack hatte es eine besondere Bewandtnis, denn das hatte sich Bürgermeister Strejc von Oberleutnant Denk borgen müssen, als er nach einem Konzert von Justus Frantz kein Bier zur Hand hatte.
Während die Stadtauswahl schon öfter zusammenspielte, hatten die Soldaten gerade mal 2 Wochen Zeit, sich in vier Trainingseinheiten zu finden. Eine sehr interessante Konstellation bei den Mannschaften. Auf der eine Seite viel Routine bei der Stadtauswahl und das höhere Durchschnittsalter, gegen die augenscheinlich bessere Fitness der Soldaten. Und die hatten auch noch regelrechte Profis in ihren Reihen, wie eine jungen Bengel, der bei den Amateuren von Union Berlin spielte. Außerdem war man im Patenbataillon sogar international aufgestellt, den mit Justin August spielte sogar ein US-Amerikaner (Kadett) mit.
Das Spiel, geleitet von Schiedsrichter Heinz Bähr (TA Ringleben), war sehr fair. Weder eine gelbe Karte, noch ein Elfmeter mussten verhängt werden. Durch eine verunglückte Aktion des Tormanns der Stadtauswahl ging das Patenbataillon mit 1:0 in Führung, weil Hauptgefreiter Alexander Haßfort nur noch einschieben musste. Noch geschockt lief man in einen Konter fing kurz danach gleich das 2:0 (Oberleutnant Thomas Kögel). Gespielt wurden 2 Mal 35 Minuten. Die 2. Halbzeit stand ganz im Zeichen der Stadtauswahl. Eine Angriffswelle nach der anderen rollte auf gegnerische Tor. Einmal musste schon für den geschlagenen Torwart auf der Linie geklärt werden und einmal landete der Ball nur auf der Lattenoberkante, von den Schüssen dicht neben das Tor ganz abgesehen. Aber Mario Volmer schaffte lediglich noch den verdienten Anschlusstreffer zum Endstand von 2:1.
Aber mit dem Schlusspfiff war aber noch lange nicht Schluss. Hinterher gab es noch ein gemütliches Zusammensein, bei dem einen und anderem Bier und der wohl obligatorischen Bratwurst vom Grill. Dieses Beisammensein, war wohl wichtiger als das ganze Spiel. Klar war natürlich, das es eine Fortsetzung dieser Freundschaftsspiele geben wird. Aber nicht nur die Spieler hatten ihre Freude. Die erstaunlich vielen Zuschauer machten richtig Stimmung und konnten sich an manch interessanten Spielzug oder Hackentrick erfreuen.




















