Beste Lernbedingungen am neuen Standort
Freitag, 18. Juli 2008, 15:09 Uhr
In ihrer Vor-Ort-Reihe besuchte die CDU Artern die dortige Förderschule. Was man vorfand, und welche neue Entwicklungen es dort gibt, erfahren Sie in diesem Situationsbericht der CDU Artern...
Mit einem Besuch des Staatlichen Regionalen Förderzentrums in der Kirchstraße setzte die CDU Artern ihre Vor-Ort-Reihe fort. Gesprächspartner war Förderschulrektorin Christa Guhse. In Artern befindet sich das Förderzentrum bereits seit dem Jahr 2006. Zuletzt wurden die Standorte Bad Frankenhausen und Reinsdorf geschlossen, Arten hat den Zuschlag als Gesamtstandort erhalten. Eine umfassende Innensanierung wurde durchgeführt.
Das Einzugsgebiet des Förderzentrums ist der gesamte Ostteil des Kyffhäuserkreises. Insgesamt unterrichten 39 Lehrkräfte, darunter auch sonderpädagogische Fachkräfte, 231 Schülerinnen und Schüler, wobei die Klassenstärke 16 Personen nicht übersteigt. Das Förderzentrum entsendet bei Bedarf auch Lehrkräfte an andere Grund- und Regelschulen. Schwerpunkte der Einrichtung sind: Die Schulvorbereitung bei Kindern, die zurückgestellt sind, die Schuleingangsphase, die Lernförderung in der 3. und 4. Klasse mit gesondertem Lehrplan, Grundschulklassen 3 und 4, Regelschulbereich mit Hauptschulabschluss bzw. qualifiziertem Abschluss sowie die Klassenstufen 5 bis 10 zur Lernförderung.
Das Mittagessen für die Schülerinnen und Schüler wird von der Klosterküche Göllingen geliefert. von 12 Abgängern im Hauptschulbereich haben fünf eine feste betriebliche Ausbildung, die übrigen gehen in die berufsvorbereitende Ausbildung an der Berufsschule, so Förderschulrektorin Christa Guhse. Dies zeigt deutlich, dass auch unsere Schülerinnen und Schüler eine Chance haben, so Frau Guhse weiter. Einziger Wehrmutstropfen ist momentan der Sportunterricht in der Turnhalle neben der Arbeitsagentur. Die hygienischen Bedingungen im Toilettenbereich sind eine Katastrophe, stellt die Förderschulrektorin fest.
Gemeinsam mit der Elternschaft versucht man, hier eine Lösung zu realisieren, die den Schülerinnen und Schülern gerecht wird. Die CDU-Vertreter sicherten ihre Unterstützung zu.
Im Anschluss an die Diskussion startete die Gruppe einen Rundgang durch das Schulgebäude. Von besonderem Interesse waren das Computerkabinett, der Fachraum Metallbearbeitung sowie die Lehrküche. Abschließend warb Christa Guhse für das Projekt 1. Ostdeutscher Projektcircus Andre Sperlich, welches in der Zeit vom 30. August bis 06. September im Förderzentrum durchgeführt wird. Hiermit möchte man bei der Integration von Kindern unterschiedlicher sozialer Herkünfte ein Zeichen setzen.
Autor: khhMit einem Besuch des Staatlichen Regionalen Förderzentrums in der Kirchstraße setzte die CDU Artern ihre Vor-Ort-Reihe fort. Gesprächspartner war Förderschulrektorin Christa Guhse. In Artern befindet sich das Förderzentrum bereits seit dem Jahr 2006. Zuletzt wurden die Standorte Bad Frankenhausen und Reinsdorf geschlossen, Arten hat den Zuschlag als Gesamtstandort erhalten. Eine umfassende Innensanierung wurde durchgeführt.
Das Einzugsgebiet des Förderzentrums ist der gesamte Ostteil des Kyffhäuserkreises. Insgesamt unterrichten 39 Lehrkräfte, darunter auch sonderpädagogische Fachkräfte, 231 Schülerinnen und Schüler, wobei die Klassenstärke 16 Personen nicht übersteigt. Das Förderzentrum entsendet bei Bedarf auch Lehrkräfte an andere Grund- und Regelschulen. Schwerpunkte der Einrichtung sind: Die Schulvorbereitung bei Kindern, die zurückgestellt sind, die Schuleingangsphase, die Lernförderung in der 3. und 4. Klasse mit gesondertem Lehrplan, Grundschulklassen 3 und 4, Regelschulbereich mit Hauptschulabschluss bzw. qualifiziertem Abschluss sowie die Klassenstufen 5 bis 10 zur Lernförderung.
Das Mittagessen für die Schülerinnen und Schüler wird von der Klosterküche Göllingen geliefert. von 12 Abgängern im Hauptschulbereich haben fünf eine feste betriebliche Ausbildung, die übrigen gehen in die berufsvorbereitende Ausbildung an der Berufsschule, so Förderschulrektorin Christa Guhse. Dies zeigt deutlich, dass auch unsere Schülerinnen und Schüler eine Chance haben, so Frau Guhse weiter. Einziger Wehrmutstropfen ist momentan der Sportunterricht in der Turnhalle neben der Arbeitsagentur. Die hygienischen Bedingungen im Toilettenbereich sind eine Katastrophe, stellt die Förderschulrektorin fest.
Gemeinsam mit der Elternschaft versucht man, hier eine Lösung zu realisieren, die den Schülerinnen und Schülern gerecht wird. Die CDU-Vertreter sicherten ihre Unterstützung zu.
Im Anschluss an die Diskussion startete die Gruppe einen Rundgang durch das Schulgebäude. Von besonderem Interesse waren das Computerkabinett, der Fachraum Metallbearbeitung sowie die Lehrküche. Abschließend warb Christa Guhse für das Projekt 1. Ostdeutscher Projektcircus Andre Sperlich, welches in der Zeit vom 30. August bis 06. September im Förderzentrum durchgeführt wird. Hiermit möchte man bei der Integration von Kindern unterschiedlicher sozialer Herkünfte ein Zeichen setzen.

