Ortsumgehung Artern – wer profitiert?
Freitag, 01. August 2008, 07:02 Uhr
Über die Freigabe der Ortsumgebung hatten wir bereits gestern informiert. Wer profitiert und wer hier zum Beispiel mitgearbeitet hat, erfahren Sie hier...
Die Landesstraße (L 1172) verbindet über Kalbsrieth und Ziegelroda die Städte Artern und Querfurt. Sie ist mit ca. 11.500 Kfz / 24 Stunden recht stark belastet. Über die neue Ortsumgehung werden auch die Firmen im Gebiet der ehemaligen Kyffhäuserhütte später bequem an die Autobahn A71 angebunden. Thüringens Verkehrsminister Gerold Wucherpfennig (CDU) wies bei seiner Rede auf die zu erwartenden positiven Effekte der neuen Ortsumgehung hin:
Mit dem neuen Streckenabschnitt entfallen für den Schwerverkehr künftig Umwege, weil damit bestehende und potenzielle Gewerbestandorte optimal an des Fernstraßennetz angebunden sind. Für die Anwohner im Stadtgebiet verringern sich ab sofort der Verkehrslärm sowie die Belastungen durch Abgase und Staub. Das bedeutet ein deutliches Plus an Lebensqualität und auch Verkehrssicherheit entlang der ehemaligen Durchgangsstraße.
Wucherpfennig zeigte sich auch dahingehend zufrieden, dass trotz der notwendigen Ausschreibungen sich überwiegend Baufirmen aus Thüringen für die Bauarbeiten herangezogen werden konnten
Amtsleiter des Straßenbauamtes Nordthüringen Franz Rohmund , Thüringens Verkehrsminister Gerold Wucherpfennig, Mitglied des Landtages Gudrun Holbe (CDU), Bürgermeister Wolfgang Koenen (Die Linke) und Landrat Kyffhäuserkreis Peter Hengstermann (CDU) beim offiziellen Teil.
Zuvor hatte Franz Rohmund, Leiter des Straßenbauamtes Nordthüringen, die geladenen Gäste und Bauarbeiter begrüßt. Der Dank von Franz Rohmund ging in zwei Richtungen. Zu erst dankte er den Eigentümern, die Grund und Boden für diese Ortsumgehung bereitgestellt hatten. Er dankte aber auch den beteiligten Planungsbüros (u.a. INVER GmbH Erfurt, Ingenieurbüro Bach und Reinhardt Sondershausen und der Glückauf-Vermessung Sonderhausen, als auch den bauausführenden Firmen, wie Mutze und Ratzel Straßen- und Tiefbau oder Ernst und Herwig Hoch- und Tiefbau.
Am Dienstag, so Rohmund, fand die bautechnische Abnahme statt und gestern Vormittag die verkehrstechnische Abnahme statt. Bei beiden Abnahmen traten keine wesentliche Mängel auf. Bis zur endgültigen Fertigstellung dauert es aber noch einige Zeit, da Anpflanzungen nicht sofort ausgeführt werden können.
Der Bürgermeister von Artern, Wolfgang Koenen sagte in seinem Grußwort, dass sei heute ein besonderer Tag für Artern. Koenen dankte allen Beteiligten für die geleistete Arbeit. Interessant dabei sein Blick zurück, wie es mit der Ortsumgehung begann. Die Stadt Artern musste sich offensichtlich entscheiden, ob sie lieber zwei Autobahnabfahrten haben wollte, oder nur eine Autobahnabfahrt, dafür aber mit einer Ortsumgehung im Zuge der L 1172 belohnt.
Die wohl auch auf Grund der drückenden Hitze recht kurz ausfallenden Reden endeten mit dem Durchschneiden des symbolischen Bandes und einer Fahrt über die neue Umgehungsstraße bis zum Kreisel B86, der deshalb für einige Minuten kurzzeitig gesperrt wurde.
Hier noch einige Daten zur neuen Umgehungsstraße:
- Baulänge 1. Teilabschnitt 2.260 m + 220 m B86
- Baulänge 2. Teilabschnitt 425 m + 180 m Anschlusslänge
- Fahrbahnbreite 8 m + 2 x 1,50 m Bankette
Autor: khhDie Landesstraße (L 1172) verbindet über Kalbsrieth und Ziegelroda die Städte Artern und Querfurt. Sie ist mit ca. 11.500 Kfz / 24 Stunden recht stark belastet. Über die neue Ortsumgehung werden auch die Firmen im Gebiet der ehemaligen Kyffhäuserhütte später bequem an die Autobahn A71 angebunden. Thüringens Verkehrsminister Gerold Wucherpfennig (CDU) wies bei seiner Rede auf die zu erwartenden positiven Effekte der neuen Ortsumgehung hin:
Mit dem neuen Streckenabschnitt entfallen für den Schwerverkehr künftig Umwege, weil damit bestehende und potenzielle Gewerbestandorte optimal an des Fernstraßennetz angebunden sind. Für die Anwohner im Stadtgebiet verringern sich ab sofort der Verkehrslärm sowie die Belastungen durch Abgase und Staub. Das bedeutet ein deutliches Plus an Lebensqualität und auch Verkehrssicherheit entlang der ehemaligen Durchgangsstraße.
Wucherpfennig zeigte sich auch dahingehend zufrieden, dass trotz der notwendigen Ausschreibungen sich überwiegend Baufirmen aus Thüringen für die Bauarbeiten herangezogen werden konnten
Amtsleiter des Straßenbauamtes Nordthüringen Franz Rohmund , Thüringens Verkehrsminister Gerold Wucherpfennig, Mitglied des Landtages Gudrun Holbe (CDU), Bürgermeister Wolfgang Koenen (Die Linke) und Landrat Kyffhäuserkreis Peter Hengstermann (CDU) beim offiziellen Teil.
Zuvor hatte Franz Rohmund, Leiter des Straßenbauamtes Nordthüringen, die geladenen Gäste und Bauarbeiter begrüßt. Der Dank von Franz Rohmund ging in zwei Richtungen. Zu erst dankte er den Eigentümern, die Grund und Boden für diese Ortsumgehung bereitgestellt hatten. Er dankte aber auch den beteiligten Planungsbüros (u.a. INVER GmbH Erfurt, Ingenieurbüro Bach und Reinhardt Sondershausen und der Glückauf-Vermessung Sonderhausen, als auch den bauausführenden Firmen, wie Mutze und Ratzel Straßen- und Tiefbau oder Ernst und Herwig Hoch- und Tiefbau.
Am Dienstag, so Rohmund, fand die bautechnische Abnahme statt und gestern Vormittag die verkehrstechnische Abnahme statt. Bei beiden Abnahmen traten keine wesentliche Mängel auf. Bis zur endgültigen Fertigstellung dauert es aber noch einige Zeit, da Anpflanzungen nicht sofort ausgeführt werden können.
Der Bürgermeister von Artern, Wolfgang Koenen sagte in seinem Grußwort, dass sei heute ein besonderer Tag für Artern. Koenen dankte allen Beteiligten für die geleistete Arbeit. Interessant dabei sein Blick zurück, wie es mit der Ortsumgehung begann. Die Stadt Artern musste sich offensichtlich entscheiden, ob sie lieber zwei Autobahnabfahrten haben wollte, oder nur eine Autobahnabfahrt, dafür aber mit einer Ortsumgehung im Zuge der L 1172 belohnt.
Die wohl auch auf Grund der drückenden Hitze recht kurz ausfallenden Reden endeten mit dem Durchschneiden des symbolischen Bandes und einer Fahrt über die neue Umgehungsstraße bis zum Kreisel B86, der deshalb für einige Minuten kurzzeitig gesperrt wurde.
Hier noch einige Daten zur neuen Umgehungsstraße:
- Baulänge 1. Teilabschnitt 2.260 m + 220 m B86
- Baulänge 2. Teilabschnitt 425 m + 180 m Anschlusslänge
- Fahrbahnbreite 8 m + 2 x 1,50 m Bankette




