Engagierte Malerin
Sonntag, 03. August 2008, 15:19 Uhr
Über eine engagierte Malerin berichtet unserer Leser Klaus Henze die im Rahmen des Brunnenfestes eine Buchlesung durchführte...
Unscheinbar sind Haus und Hof, die sich die Malerin Sabine Kremer aus Wuppertal in der Arterner Altstadt als ihr neues Zuhause ausgewählt und ausgebaut hat. Das Haus, dessen Fassade noch von einer Dachziegelwerbung verdeckt wird lässt nicht vermuten, dass hier vielleicht ein künstlerisch-kulturelles Zentrum der Stadt im Entstehen ist.
Die heute Mittfünfzigerin begann 1975 mit einem Selbststudium, studierte dann an der Freien Akademie Wuppertal und bei Eva Maria Schoofs Kentner. Sie wurde 1986 Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler und war 2001 bis 2005 dessen Vorsitzende im Bergisch Land. Sie nahm an Kunstmessen teil. 2005 fand sie dann ihre neue Heimat in Artern. Seit dem bemüht sie sich mit ihrem kleinen Atelierhof auf das kulturelle und künstlerische Leben der Stadt auszustrahlen. Sie organisierte verschiedene kleine Höhepunkte, Tage der offenen Tür in ihrem Atelier, einen Flohmarkt mit kunstgewerblichen Artikeln, gibt Malunterricht und stellte auch bereits erste Arbeiten ihrer Schüler in ihrem Atelier vor. Sie ist Malerin, doch offensichtlich recht vielseitig.
So lud sie zum diesjährigen Brunnenfest zu einer musikalisch-literarischen Veranstaltung auf ihren Atelierhof ein. Sprechwissenschaftlerin Hedi Bialkowski las Wassergeschichten von Wilhelm Busch und Ingrid Ryba gestaltete die Veranstaltung mit ihren Flötenstücken aus. Eine Thüringer Tageszeitung förderte die Veranstaltung.
Der Erfolg gab den Veranstaltern Recht. Am Sonnabend, 16.00 Uhr, war der Hof bis auf die letzte, hier irgendwie auftreibbare und unterzubringende Sitzgelegenheit besetzt. Viele Arterner Literaturfreunde, welche man sonst auch bei anderen anspruchsvollen kulturellen Veranstaltungen wie Konzerten und Theateraufführungen sieht, waren gekommen und man sah ihnen die Erwartungen und Vorfreude auf das kulturelle Erlebnis an. Sie wurden nicht enttäuscht. Sicherlich hat Wilhelm Busch keine Wassergeschichten im engeren Sinne geschrieben, räumte Hedi Bialkowski ein, doch mit Wasser im engeren und weiteren Sinne haben manche seiner Geschichten und Verse zu tun. Sie rezitierte viel Bekanntes wie aus Max und Moritz, aber auch manche nicht so bekannte, desto trotz nicht weniger schöne Verse. Die Zeit verging wie im Fluge. Ingrid Rybe gelang es mit ihren Flöten die richtige Verbindung zwischen den einzelnen Rezitationen zu schaffen.
Ein herzlicher Beifall war der Lohn und vielfach kam die Versicherung, dass man gern zu weiteren ähnlichen Veranstaltungen wiederkomme. Ein herzliches Dankeschön gilt der Gastgeberin.
Zur Homepage der gastgebenden Künstlerin: http://Kremerart.oyla10.de
Text und Fotos: Klaus Henze
01 Gastgeberin Sabine Kremer
02 Hedi Bialkowski
03 Ingrid Ryba
Autor: khhUnscheinbar sind Haus und Hof, die sich die Malerin Sabine Kremer aus Wuppertal in der Arterner Altstadt als ihr neues Zuhause ausgewählt und ausgebaut hat. Das Haus, dessen Fassade noch von einer Dachziegelwerbung verdeckt wird lässt nicht vermuten, dass hier vielleicht ein künstlerisch-kulturelles Zentrum der Stadt im Entstehen ist.
Die heute Mittfünfzigerin begann 1975 mit einem Selbststudium, studierte dann an der Freien Akademie Wuppertal und bei Eva Maria Schoofs Kentner. Sie wurde 1986 Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler und war 2001 bis 2005 dessen Vorsitzende im Bergisch Land. Sie nahm an Kunstmessen teil. 2005 fand sie dann ihre neue Heimat in Artern. Seit dem bemüht sie sich mit ihrem kleinen Atelierhof auf das kulturelle und künstlerische Leben der Stadt auszustrahlen. Sie organisierte verschiedene kleine Höhepunkte, Tage der offenen Tür in ihrem Atelier, einen Flohmarkt mit kunstgewerblichen Artikeln, gibt Malunterricht und stellte auch bereits erste Arbeiten ihrer Schüler in ihrem Atelier vor. Sie ist Malerin, doch offensichtlich recht vielseitig.
So lud sie zum diesjährigen Brunnenfest zu einer musikalisch-literarischen Veranstaltung auf ihren Atelierhof ein. Sprechwissenschaftlerin Hedi Bialkowski las Wassergeschichten von Wilhelm Busch und Ingrid Ryba gestaltete die Veranstaltung mit ihren Flötenstücken aus. Eine Thüringer Tageszeitung förderte die Veranstaltung.
Der Erfolg gab den Veranstaltern Recht. Am Sonnabend, 16.00 Uhr, war der Hof bis auf die letzte, hier irgendwie auftreibbare und unterzubringende Sitzgelegenheit besetzt. Viele Arterner Literaturfreunde, welche man sonst auch bei anderen anspruchsvollen kulturellen Veranstaltungen wie Konzerten und Theateraufführungen sieht, waren gekommen und man sah ihnen die Erwartungen und Vorfreude auf das kulturelle Erlebnis an. Sie wurden nicht enttäuscht. Sicherlich hat Wilhelm Busch keine Wassergeschichten im engeren Sinne geschrieben, räumte Hedi Bialkowski ein, doch mit Wasser im engeren und weiteren Sinne haben manche seiner Geschichten und Verse zu tun. Sie rezitierte viel Bekanntes wie aus Max und Moritz, aber auch manche nicht so bekannte, desto trotz nicht weniger schöne Verse. Die Zeit verging wie im Fluge. Ingrid Rybe gelang es mit ihren Flöten die richtige Verbindung zwischen den einzelnen Rezitationen zu schaffen.
Ein herzlicher Beifall war der Lohn und vielfach kam die Versicherung, dass man gern zu weiteren ähnlichen Veranstaltungen wiederkomme. Ein herzliches Dankeschön gilt der Gastgeberin.
Zur Homepage der gastgebenden Künstlerin: http://Kremerart.oyla10.de
Text und Fotos: Klaus Henze
01 Gastgeberin Sabine Kremer
02 Hedi Bialkowski
03 Ingrid Ryba






