Fällt auch Wasserturm?
Freitag, 08. August 2008, 15:43 Uhr
Am Hauptbahnhof von Sondershausen soll es ab September / Oktober Aufräumarbeiten geben. Was dahinter steckt erfahren Sie hier...
Seit 1997 existiert ein Programm, bei dem der Freistaat Thüringen und die Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH ein Bahnhofsverschönerungsprogramm realisieren. Im Rahmen dieses Programms werden an den thüringischen Bahnhöfen und deren unmittelbaren Umfeldern unter Einbezug von SGB-II-Maßnahmen Arbeiten durchgeführt, welche die Aufenthaltsqualität für die Reisenden verbessern sollen, vermeldet der online-Dienst www.newstix.de
Partner des Programms sollen die Eisenbahninfrastrukturunternehmen (DB Netz AG, DB Station&Service AG, DB Services Immobilien GmbH), die Umweltprojekt- und Dienstleistungsgesellschaft, die Grundstücks-, Sanierungs- und Entwicklungs GmbH, die betreffenden ARGE`n, die Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung (GfAW), die jeweiligen Kommunen sowie die NVS Thüringen selbst sein. Im Rahmen dieses Programms soll der Bahnhof Sondershausen noch in diesem Jahr einer Verschönerungskur unterzogen werden. Geplant sind ausschließlich Abrissarbeiten, die das Bahnhofsumfeld von den ungenutzten und damit meist unansehnlichen Nebengebäuden befreien soll.
Kn fragte bei Bauamtsleiter Manfred Kucksch der Stadt Sondershausen nach. Er zeigte sich ob der Meldung leicht überrascht, erinnerte sich aber sofort, dass solche Arbeiten von der Bahn schon m November vorigen Jahres laufen sollten. Die Stadt war damals aufgefordert worden auch ein paar Mittel für diese Verschönerung zur Verfügung zu stellen. Nach seiner Ansicht kann es sich nur um die alten Gebäude handeln, die in Fahrtrichtung Großfurra hinter dem Bahnhofshauptgebäude stehen. Ob der alte Wasserturm mitabgerissen werden soll, entzieht sich der Kenntnis von Kucksch.
Über die tatsächlich auszuführenden Arbeiten ist aber Manfred Kucksch offensichtlich nicht direkt informiert worden, schließlich handelt es sich ja um Gelände und Gebäude der Bahn AG. An des schon recht heruntergekommenen Gebäuden hat die Stadt auch kein Interesse. Vielleicht mit einer Ausnahme: Der alte Wasserturm.
Bauamtsleiter Manfred Kucksch hält das Gebäude des alten Wasserturm durchaus für ein interessantes Gebäude, das ideal auch als Werbeträger fungieren könnte. Seine persönliche Vision, und auch mit keinem anderen Entscheidungsträger abgestimmt (ausdrücklich betont) ist, dort mal eine Fahrradausleihe unterzubringen. Direkt am Bahnhof und des in der Diskussion befindlichen Unstrut-Werra-Radfernweges gelegenen Gebäudes wäre es ein idealer Ort, so seine Meinung. Aber auch den Ausbau einer Wohnung könnte er sich vorstellen.
Er sieht aber auch die Probleme. Der alte Wasserturm ist kein denkmalgeschütztes Gebäude. Deshalb kann die Bahn AG mit dem Gebäude mach was sie will. Aber wer sich als Investor an dieses Gebäude wagt, braucht einen langen Atem. Das ganze Innere ist mehr als schon marode. Wahrscheinlich sind nur noch die Mauern zu verwenden.
Sie sind Investor und könnten sich einen Ausbau des Wasserturm zutrauen? Da ran, denn am Ende des Jahres könnte es schon Geschichte sein.
Die große Buddelei auf dem Bahnhofsvorplatz hat mit der ganzen Geschichte nichts zu tun. Hier baut sich die Bundeswehr ein neue Verladrampe für den besseren Bahntransport am Standort.
Autor: khhSeit 1997 existiert ein Programm, bei dem der Freistaat Thüringen und die Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH ein Bahnhofsverschönerungsprogramm realisieren. Im Rahmen dieses Programms werden an den thüringischen Bahnhöfen und deren unmittelbaren Umfeldern unter Einbezug von SGB-II-Maßnahmen Arbeiten durchgeführt, welche die Aufenthaltsqualität für die Reisenden verbessern sollen, vermeldet der online-Dienst www.newstix.de
Partner des Programms sollen die Eisenbahninfrastrukturunternehmen (DB Netz AG, DB Station&Service AG, DB Services Immobilien GmbH), die Umweltprojekt- und Dienstleistungsgesellschaft, die Grundstücks-, Sanierungs- und Entwicklungs GmbH, die betreffenden ARGE`n, die Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung (GfAW), die jeweiligen Kommunen sowie die NVS Thüringen selbst sein. Im Rahmen dieses Programms soll der Bahnhof Sondershausen noch in diesem Jahr einer Verschönerungskur unterzogen werden. Geplant sind ausschließlich Abrissarbeiten, die das Bahnhofsumfeld von den ungenutzten und damit meist unansehnlichen Nebengebäuden befreien soll.
Kn fragte bei Bauamtsleiter Manfred Kucksch der Stadt Sondershausen nach. Er zeigte sich ob der Meldung leicht überrascht, erinnerte sich aber sofort, dass solche Arbeiten von der Bahn schon m November vorigen Jahres laufen sollten. Die Stadt war damals aufgefordert worden auch ein paar Mittel für diese Verschönerung zur Verfügung zu stellen. Nach seiner Ansicht kann es sich nur um die alten Gebäude handeln, die in Fahrtrichtung Großfurra hinter dem Bahnhofshauptgebäude stehen. Ob der alte Wasserturm mitabgerissen werden soll, entzieht sich der Kenntnis von Kucksch.
Über die tatsächlich auszuführenden Arbeiten ist aber Manfred Kucksch offensichtlich nicht direkt informiert worden, schließlich handelt es sich ja um Gelände und Gebäude der Bahn AG. An des schon recht heruntergekommenen Gebäuden hat die Stadt auch kein Interesse. Vielleicht mit einer Ausnahme: Der alte Wasserturm.
Bauamtsleiter Manfred Kucksch hält das Gebäude des alten Wasserturm durchaus für ein interessantes Gebäude, das ideal auch als Werbeträger fungieren könnte. Seine persönliche Vision, und auch mit keinem anderen Entscheidungsträger abgestimmt (ausdrücklich betont) ist, dort mal eine Fahrradausleihe unterzubringen. Direkt am Bahnhof und des in der Diskussion befindlichen Unstrut-Werra-Radfernweges gelegenen Gebäudes wäre es ein idealer Ort, so seine Meinung. Aber auch den Ausbau einer Wohnung könnte er sich vorstellen.
Er sieht aber auch die Probleme. Der alte Wasserturm ist kein denkmalgeschütztes Gebäude. Deshalb kann die Bahn AG mit dem Gebäude mach was sie will. Aber wer sich als Investor an dieses Gebäude wagt, braucht einen langen Atem. Das ganze Innere ist mehr als schon marode. Wahrscheinlich sind nur noch die Mauern zu verwenden.
Sie sind Investor und könnten sich einen Ausbau des Wasserturm zutrauen? Da ran, denn am Ende des Jahres könnte es schon Geschichte sein.
Die große Buddelei auf dem Bahnhofsvorplatz hat mit der ganzen Geschichte nichts zu tun. Hier baut sich die Bundeswehr ein neue Verladrampe für den besseren Bahntransport am Standort.




