Zusammenlegung Ämter?
Montag, 08. September 2008, 10:03 Uhr
Viel Aufregung gab es in Artern, als der Stadtrat am 18.02.008 mehrheitlich den Beitritt zur Verwaltungsgemeinschaft Mittelzentrum Artern beschlossen hatte. Dagegen gab es ein Bürgerbegehren. Wie der Stand ist, erfahren Sie hier...
Über die Durchführung des Bürgerbegehrens hatte kn schon mehrfach berichtet. Im Zeitraum 05. Mai bis 30. Juni wurden 828 gültige Stimmen abgegeben. Damit war für die Durchführung eines Bürgerentscheides die Voraussetzungen gegeben.
Mit so einem Bürgerentscheid wären auf die Stadt Artern erhebliche Kosten zugekommen. Also setzten sich die Stadtratsfraktionen zusammen, um einen Kompromiss zu finden. Warum eigentlich nicht schon vor dem Bürgerbegehren?
Ziel war ja, durch den Beitritt zur Verwaltungsgemeinschaft Mittelzentrum Artern Kosten bei den Ämtern zu sparen. Jetzt glauben die Stadträte von Artern, einen anderen Weg gefunden zu haben. In der Stadtrat-Sitzung vom 26. August 2008 wurde daher folgender Kompromiss vorgelegt:
Der Bürgermeister von Artern wird beauftragt, der Verwaltungsgemeinschaft Mittelzentrum Artern bis zum 30. September 08 ein Schriftliches Angebot zur Zusammenlegung der Ämter Hauptamt/Kämmerei und Bauamt/Ordnungsamt zukommen zu lassen.
Diese Angebot sei mit konkreten Zahlen hinsichtlich Personal- und Sachkosten (einschließlich Altersteilzeit) usw. zu unterlegen. Das Angebot soll auch einen Vorschlag zum Standort der Ämter beinhalten. Das Angebot ist vor der Herausgabe dem Stadtrat vorzulegen.
Im Gegenzug wird der Beschluss des Stadtrates vom 18. Februar 2008 zum Beitritt in die Verwaltungsgemeinschaft Mittelzentrum Artern aufgehoben.
Im Stadtrat wurde am 26. Sep. 2008 der Kompromiss angenommen und zum Beschluss erhoben. Alle 20 anwesenden Stadträte stimmten mit Ja.
Wie ist nun der aktuelle Stand? In einer telefonischen Anfrage von kn an die Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Mittelzentrum Artern, Christel Reinboth, ob es denn im Vorfeld zu einem möglichen Angebot schon Gespräche mit der Stadt gegeben habe, wurde dieses verneint. Es gab noch keine Kontakte zur Stadt Artern und von dem Stadtratbeschluss, so Reinboth, habe sie auch nur aus der Zeitung erfahren.
Autor: khhÜber die Durchführung des Bürgerbegehrens hatte kn schon mehrfach berichtet. Im Zeitraum 05. Mai bis 30. Juni wurden 828 gültige Stimmen abgegeben. Damit war für die Durchführung eines Bürgerentscheides die Voraussetzungen gegeben.
Mit so einem Bürgerentscheid wären auf die Stadt Artern erhebliche Kosten zugekommen. Also setzten sich die Stadtratsfraktionen zusammen, um einen Kompromiss zu finden. Warum eigentlich nicht schon vor dem Bürgerbegehren?
Ziel war ja, durch den Beitritt zur Verwaltungsgemeinschaft Mittelzentrum Artern Kosten bei den Ämtern zu sparen. Jetzt glauben die Stadträte von Artern, einen anderen Weg gefunden zu haben. In der Stadtrat-Sitzung vom 26. August 2008 wurde daher folgender Kompromiss vorgelegt:
Der Bürgermeister von Artern wird beauftragt, der Verwaltungsgemeinschaft Mittelzentrum Artern bis zum 30. September 08 ein Schriftliches Angebot zur Zusammenlegung der Ämter Hauptamt/Kämmerei und Bauamt/Ordnungsamt zukommen zu lassen.
Diese Angebot sei mit konkreten Zahlen hinsichtlich Personal- und Sachkosten (einschließlich Altersteilzeit) usw. zu unterlegen. Das Angebot soll auch einen Vorschlag zum Standort der Ämter beinhalten. Das Angebot ist vor der Herausgabe dem Stadtrat vorzulegen.
Im Gegenzug wird der Beschluss des Stadtrates vom 18. Februar 2008 zum Beitritt in die Verwaltungsgemeinschaft Mittelzentrum Artern aufgehoben.
Im Stadtrat wurde am 26. Sep. 2008 der Kompromiss angenommen und zum Beschluss erhoben. Alle 20 anwesenden Stadträte stimmten mit Ja.
Wie ist nun der aktuelle Stand? In einer telefonischen Anfrage von kn an die Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Mittelzentrum Artern, Christel Reinboth, ob es denn im Vorfeld zu einem möglichen Angebot schon Gespräche mit der Stadt gegeben habe, wurde dieses verneint. Es gab noch keine Kontakte zur Stadt Artern und von dem Stadtratbeschluss, so Reinboth, habe sie auch nur aus der Zeitung erfahren.
