Fair Tour startete in Sondershausen
Donnerstag, 18. September 2008, 10:31 Uhr
Ein Segelboot in der Sondershäuser Fußgängerzone machte auf fairen Handel aufmerksam, kn berichtete bereits. Hierzu ein abschließender Bericht von Einrichtungsleiter Thomas H. Weinrich....
Am Dienstag, den 16.08.08 in der Sondershäuser Fußgängerzone. Ungewöhnlich: zwischen den Marktständen ein Segelboot und eine gedeckte Kaffeetafel. Fair Kaufen, bewusst genießen steht auf dem Segel des Bootes. Wir wollen mit unserer Aktion darauf aufmerksam machen, dass die Produzenten in der sogenannten dritten Welt oft benachteiligt sind. Und darauf, dass ihnen der faire Handel als Alternative die Möglichkeit eines existenzsichernden Einkommens bietet., klärt Dana Künne-Schubert aus Annaberg-Buchholz auf.
Sie ist gemeinsam mit Ines Richter aus Geraberg mit ihrer Fair-Tour ab heute in Thüringen und Sachsen bis zum 28.September unterwegs. Solange dauert noch die bundesweite Faire Woche. Passanten bleiben stehen, trinken eine Tasse Kaffee oder schauen beim Sondershäuser eine welt laden vorbei. Der hat sein Zelt neben der Fair-Tour-Aktion aufgebaut. Hier verkaufen die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Projektes der Kreisdiakoniestelle im Novalis Diakonievereins e.V. Kunsthandwerk und Lebensmittel aus fairem Handel. Viele wissen gar nicht, was es mit fairem Handel auf sich hat., meint Birgit Weinrich, eine der Weltladenakteurinnen und deutet auf einen Pussle, welches einen Turnschuh darstellt. Jedes Pussleteil symbolisiert den Anteil, den die am Verkauf des Turnschuhes Beteiligten verdienen. Der kleinste Teil, nämlich 0,4 Prozent des Verkaufspreises ist der Lohnanteil der Arbeiter, die den Schuh genäht haben., so Birgit Weinrich weiter. Beim fairen Handel ist das anders. Wenn das die Leute erfahren, werden sie schon nachdenklich. Dann kommen sie: Schüler und Schulerinnen der Sondershäuser Schulen, etwa 250, Klasse für Klasse. Dana Künne-Schubert und Ines Richter kommen ganz schön ins schwitzen, obwohl es an diesem Tag ziemlich kalt ist. Sie laden unter ihre Pavillons ein und lassen die Kinder und Jugendlichen spielerisch erfahren, wie viel und was Familien in den verschiedensten Ländern der Erde zu essen haben und wie der Reichtum auf unserem Planeten verteilt ist. Kinder können lernen, dass sie mit ihrem Konsumverhalten für mehr Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit sorgen können., meint Ines Richter. Und sie fügt schnell hinzu: Und die Erwachsenen bestimmt auch. Um 16:00 Uhr werden die Kisten und Koffer eingepackt, das Segel des Segelbootes wieder eingeholt. Dann rollen die Kleinbusse vom Boulevard. Ines Richter und Dana Künne-Schubert Richtung Jena, die nächste Station ihrer Fair-Tour, und die Weltladnerinnen in die Pfarrstraße 3, um den dortigen eine welt laden für den Verkauf am Donnerstag und Dienstag wieder einzuräumen.
Thomas H. Weinrich
Einrichtungsleiter
Autor: khhAm Dienstag, den 16.08.08 in der Sondershäuser Fußgängerzone. Ungewöhnlich: zwischen den Marktständen ein Segelboot und eine gedeckte Kaffeetafel. Fair Kaufen, bewusst genießen steht auf dem Segel des Bootes. Wir wollen mit unserer Aktion darauf aufmerksam machen, dass die Produzenten in der sogenannten dritten Welt oft benachteiligt sind. Und darauf, dass ihnen der faire Handel als Alternative die Möglichkeit eines existenzsichernden Einkommens bietet., klärt Dana Künne-Schubert aus Annaberg-Buchholz auf.
Sie ist gemeinsam mit Ines Richter aus Geraberg mit ihrer Fair-Tour ab heute in Thüringen und Sachsen bis zum 28.September unterwegs. Solange dauert noch die bundesweite Faire Woche. Passanten bleiben stehen, trinken eine Tasse Kaffee oder schauen beim Sondershäuser eine welt laden vorbei. Der hat sein Zelt neben der Fair-Tour-Aktion aufgebaut. Hier verkaufen die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Projektes der Kreisdiakoniestelle im Novalis Diakonievereins e.V. Kunsthandwerk und Lebensmittel aus fairem Handel. Viele wissen gar nicht, was es mit fairem Handel auf sich hat., meint Birgit Weinrich, eine der Weltladenakteurinnen und deutet auf einen Pussle, welches einen Turnschuh darstellt. Jedes Pussleteil symbolisiert den Anteil, den die am Verkauf des Turnschuhes Beteiligten verdienen. Der kleinste Teil, nämlich 0,4 Prozent des Verkaufspreises ist der Lohnanteil der Arbeiter, die den Schuh genäht haben., so Birgit Weinrich weiter. Beim fairen Handel ist das anders. Wenn das die Leute erfahren, werden sie schon nachdenklich. Dann kommen sie: Schüler und Schulerinnen der Sondershäuser Schulen, etwa 250, Klasse für Klasse. Dana Künne-Schubert und Ines Richter kommen ganz schön ins schwitzen, obwohl es an diesem Tag ziemlich kalt ist. Sie laden unter ihre Pavillons ein und lassen die Kinder und Jugendlichen spielerisch erfahren, wie viel und was Familien in den verschiedensten Ländern der Erde zu essen haben und wie der Reichtum auf unserem Planeten verteilt ist. Kinder können lernen, dass sie mit ihrem Konsumverhalten für mehr Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit sorgen können., meint Ines Richter. Und sie fügt schnell hinzu: Und die Erwachsenen bestimmt auch. Um 16:00 Uhr werden die Kisten und Koffer eingepackt, das Segel des Segelbootes wieder eingeholt. Dann rollen die Kleinbusse vom Boulevard. Ines Richter und Dana Künne-Schubert Richtung Jena, die nächste Station ihrer Fair-Tour, und die Weltladnerinnen in die Pfarrstraße 3, um den dortigen eine welt laden für den Verkauf am Donnerstag und Dienstag wieder einzuräumen.
Thomas H. Weinrich
Einrichtungsleiter




