Zur geplanten Müllgebührenerhöhung
Montag, 22. September 2008, 10:09 Uhr
Mit der geplanten Müllgebührenerhöhung im Kyffhäuserkreis beschäftigt sich eine Leserzuschrift und bezeichnet dies wieder als einen Schritt in Richtung Verarmung...
Zweifelsohne Müll muss beseitigt werden, aber zu welchem Preis?
Eine Erhöhung jagt die andere: hohe Benzinpreise, steigende Heizkosten, steigende Energiepreise, Sozialausgaben gehen in astronomischer Höhe.
Viele Haushalte im Kyffhäuserkreis sind jetzt schon an ihrer finanziellen Schmerzgrenze angelangt und fragen sich, wie lange können wir diesem Kostendruck noch standhalten und verkraften.
Mit der Erhöhung der Müllgebühren bewegen wir uns wieder einen Schritt in Richtung Verarmung. Der Wirtschaftsmotor im hiesigen Kreis wird wieder etwas langsamer laufen.
In Zukunft wird Ottonormalverbraucher tiefer in die Tasche greifen müssen und das gleich doppelt, da er einmal die Müllgebühr ans Landratsamt bezahlen muss und das andere mal bei seinen Lebensmittelhändler, Bäcker oder anderen Einrichtungen die selbstverständlich von dieser Müllgebührenerhöhung nicht verschont bleiben und die Verteuerung, wie kann es auch anders sein an seine Kunden weiter geben wird.
Sicherlich kann das Kreisoberhaupt nichts für überhöhte Preise von Energie und Benzin, aber Abwanderung die einen Grund der Müllerhöhung darstellen, da hätte er sich schon einmal Gedanken machen müssen.
Auch das sich im Kreis HartzIV, Minijobs, Ein-Eurojobs und Niedriglohn breit macht sollte ihn zu schnellen Handeln bewegen. Aber es scheint in unseren Kreis, wenn es um Abwanderung geht oder die Arbeitslosigkeit wirksam zu bekämpfen, sich wie eine Schnecke bewegt wird. Wobei man bei Erhöhungen in welcher Form auch immer Rekorde in der Schnelligkeit verzeichnen kann.
Was passiert, wenn der Kreis immer weiter ausdünnt?
Was passiert, wenn immer mehr Menschen zahlungsunfähig werden?
Die politisch Verantwortlichen sollten Antworten auf diese Fragen geben.
Die Verantwortlichen kennen die Probleme in ihren Kreis, aber sie spüren die Probleme nicht, bei ihren üppigen Gehalt. Was passiert, wenn Billiglohn, HartzIV und Arbeitslosigkeit weiter im Kreis um sich greift? Helfen wir endlich die Menschen im Kreis die Hilfe brauchen und belasten diese nicht noch weiter. Es werden im Kyffhäuserkreis im Jahr Hunderte von Tonnen Papier und Glas eingesammelt, was einen beachtlichen Geldregen ins Landratsamt spült, nehmen wir ein Teil des Geldes und federn die Müllgebührenerhöhung damit ab.
Wir benötigen eine gesunde Arbeitsmarktpolitik, dann laufen uns auch nicht die Beitragszahler weg. Man muss unbedingt für gut bezahlte Arbeitsplätze im Kreis sorgen, dann haben wir Steuereinnahmen, die die Kassen füllen werden. Lassen sie uns den steinigen Weg gemeinsam gehen, aber so dass er nicht in einer Sackgasse endet. Denn unser Kreis braucht Aufschwung durch Arbeit und kein versacken durch Abwanderung, Arbeitslosigkeit usw. Erhöhungen egal wo auch immer machen einen gemeinsamen Weg mit der Bevölkerung und den politischen Verantwortlichen nicht einfacher und Leichter. Lassen sie uns beginnen, die Schmerzgrenze in weiten Teilen der Bevölkerung ist erreicht.
Dietmar Meyer
Volksinteressenbund Thüringen VIBT
Ortsverband Ebeleben
Zweifelsohne Müll muss beseitigt werden, aber zu welchem Preis?
Eine Erhöhung jagt die andere: hohe Benzinpreise, steigende Heizkosten, steigende Energiepreise, Sozialausgaben gehen in astronomischer Höhe.
Viele Haushalte im Kyffhäuserkreis sind jetzt schon an ihrer finanziellen Schmerzgrenze angelangt und fragen sich, wie lange können wir diesem Kostendruck noch standhalten und verkraften.
Mit der Erhöhung der Müllgebühren bewegen wir uns wieder einen Schritt in Richtung Verarmung. Der Wirtschaftsmotor im hiesigen Kreis wird wieder etwas langsamer laufen.
In Zukunft wird Ottonormalverbraucher tiefer in die Tasche greifen müssen und das gleich doppelt, da er einmal die Müllgebühr ans Landratsamt bezahlen muss und das andere mal bei seinen Lebensmittelhändler, Bäcker oder anderen Einrichtungen die selbstverständlich von dieser Müllgebührenerhöhung nicht verschont bleiben und die Verteuerung, wie kann es auch anders sein an seine Kunden weiter geben wird.
Sicherlich kann das Kreisoberhaupt nichts für überhöhte Preise von Energie und Benzin, aber Abwanderung die einen Grund der Müllerhöhung darstellen, da hätte er sich schon einmal Gedanken machen müssen.
Auch das sich im Kreis HartzIV, Minijobs, Ein-Eurojobs und Niedriglohn breit macht sollte ihn zu schnellen Handeln bewegen. Aber es scheint in unseren Kreis, wenn es um Abwanderung geht oder die Arbeitslosigkeit wirksam zu bekämpfen, sich wie eine Schnecke bewegt wird. Wobei man bei Erhöhungen in welcher Form auch immer Rekorde in der Schnelligkeit verzeichnen kann.
Was passiert, wenn der Kreis immer weiter ausdünnt?
Was passiert, wenn immer mehr Menschen zahlungsunfähig werden?
Die politisch Verantwortlichen sollten Antworten auf diese Fragen geben.
Die Verantwortlichen kennen die Probleme in ihren Kreis, aber sie spüren die Probleme nicht, bei ihren üppigen Gehalt. Was passiert, wenn Billiglohn, HartzIV und Arbeitslosigkeit weiter im Kreis um sich greift? Helfen wir endlich die Menschen im Kreis die Hilfe brauchen und belasten diese nicht noch weiter. Es werden im Kyffhäuserkreis im Jahr Hunderte von Tonnen Papier und Glas eingesammelt, was einen beachtlichen Geldregen ins Landratsamt spült, nehmen wir ein Teil des Geldes und federn die Müllgebührenerhöhung damit ab.
Wir benötigen eine gesunde Arbeitsmarktpolitik, dann laufen uns auch nicht die Beitragszahler weg. Man muss unbedingt für gut bezahlte Arbeitsplätze im Kreis sorgen, dann haben wir Steuereinnahmen, die die Kassen füllen werden. Lassen sie uns den steinigen Weg gemeinsam gehen, aber so dass er nicht in einer Sackgasse endet. Denn unser Kreis braucht Aufschwung durch Arbeit und kein versacken durch Abwanderung, Arbeitslosigkeit usw. Erhöhungen egal wo auch immer machen einen gemeinsamen Weg mit der Bevölkerung und den politischen Verantwortlichen nicht einfacher und Leichter. Lassen sie uns beginnen, die Schmerzgrenze in weiten Teilen der Bevölkerung ist erreicht.
Dietmar Meyer
Volksinteressenbund Thüringen VIBT
Ortsverband Ebeleben
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: khhDie im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
