Novalis in Artern
Sonntag, 28. September 2008, 12:09 Uhr
Bis zum 24. Oktober ist in der Arterner Veitskirche eine Sonderausstellung zu Leben und Werk des Dichters Friedrich von Hardenberg, genannt Novalis zu sehen. Mehr dazu…
Bereits am Spätnachmittag des Freitags wurde in der Veitskirche im Beisein der Salzprinzessin Jenni I. offiziell die Ausstellung zu Leben und Werk des unter den Namen Novalis bekannten Dichters durch den Bürgermeister der Stadt Wolfgang Koenen (Die Linke) eröffnet. Er erinnerte daran, dass es Hedi Bialkowski war, welche auf die Bedeutung des Salinisten und Dichters Friedrich von Hardenberg (Novalis) sowie Bergrat Johann Gottfried Borlach für die Stadt im Rahmen eines Projektes der Stadt der Träume und darüber hinaus aufmerksam machte. Da reiht sich nun die vom Literaturkreis NOVALIS e. V. gestaltete Sonderausstellung ein.
Der Vorsitzende des Literaturkreises Günter Henze nutzte die Gelegenheit der Eröffnung der Ausstellung über die Entwicklung und Arbeit des Kreises zu informieren und seine Freude darüber zum Ausdruck zu bringen, dass die Ausstellung nunmehr an einer weiteren Wirkungsstätte von Novalis zu sehen ist. Als Salinen-Assessor der Salinendirektion in Weißenfels führten Friedrich von Hardenberg Dienstreisen wiederholt zu den Salinen in Sachsen, zu denen auch Artern gehörte. Hier in Artern soll er Ende 1799 sein Werk Heinrich von Ofterdingen begonnen haben. In der Ausstellung kann man einiges Interessantes aus seinem Leben und Wirken erfahren, auch dass er seine Dichterei als eine schöne Nebensache betrachtete.
Es lohnt sich die Ausstellung zu besuchen, um sich über Leben und Wirken von Novalis zu informieren und wenn noch entsprechend Zeit sein sollte, dann empfiehlt sich anschließend ein Spaziergang zu den Gedenksteinen für Novalis und Borlach in der Saline oder auch zur Solquelle auf dem Friedhof, Auf einer Bronzetafel kann man hier Heinrichs Traum von der blauen Blume aus dem ersten Kapitel des Heinrich von Ofterdingen lesen.
Die Ausstellung ist bis zum 24. Oktober Montag bis Freitag von 8 bis 14 Uhr geöffnet sowie nach Vereinbarung. Vielleicht könnte man die Ausstellung auch zum Zwiebelmarkt öffnen und entsprechende Hinweisschilder an den Zugängen aufstellen?
Text und Fotos: Klaus Henze
Fotos:
Erste Reihe:
· Eröffnung durch Bürgermeister Wolfgang Koenen
· Einleitende Worte von Günter Henze vom Literaturkreis Weißenfels
· Hedi Bialkowski hat bereits wieder viele neue Ideen
Zweite Reihe:
· Rundgang durch die Ausstellung
Dritte Reihe:
· Novalis-Gedenkstein in der Saline
· Tafel mit Auszug aus Heinrich von Ofterdingen an der Solquelle
· Solquelle auf Arterner Friedhof
Autor: khhBereits am Spätnachmittag des Freitags wurde in der Veitskirche im Beisein der Salzprinzessin Jenni I. offiziell die Ausstellung zu Leben und Werk des unter den Namen Novalis bekannten Dichters durch den Bürgermeister der Stadt Wolfgang Koenen (Die Linke) eröffnet. Er erinnerte daran, dass es Hedi Bialkowski war, welche auf die Bedeutung des Salinisten und Dichters Friedrich von Hardenberg (Novalis) sowie Bergrat Johann Gottfried Borlach für die Stadt im Rahmen eines Projektes der Stadt der Träume und darüber hinaus aufmerksam machte. Da reiht sich nun die vom Literaturkreis NOVALIS e. V. gestaltete Sonderausstellung ein.
Der Vorsitzende des Literaturkreises Günter Henze nutzte die Gelegenheit der Eröffnung der Ausstellung über die Entwicklung und Arbeit des Kreises zu informieren und seine Freude darüber zum Ausdruck zu bringen, dass die Ausstellung nunmehr an einer weiteren Wirkungsstätte von Novalis zu sehen ist. Als Salinen-Assessor der Salinendirektion in Weißenfels führten Friedrich von Hardenberg Dienstreisen wiederholt zu den Salinen in Sachsen, zu denen auch Artern gehörte. Hier in Artern soll er Ende 1799 sein Werk Heinrich von Ofterdingen begonnen haben. In der Ausstellung kann man einiges Interessantes aus seinem Leben und Wirken erfahren, auch dass er seine Dichterei als eine schöne Nebensache betrachtete.
Es lohnt sich die Ausstellung zu besuchen, um sich über Leben und Wirken von Novalis zu informieren und wenn noch entsprechend Zeit sein sollte, dann empfiehlt sich anschließend ein Spaziergang zu den Gedenksteinen für Novalis und Borlach in der Saline oder auch zur Solquelle auf dem Friedhof, Auf einer Bronzetafel kann man hier Heinrichs Traum von der blauen Blume aus dem ersten Kapitel des Heinrich von Ofterdingen lesen.
Die Ausstellung ist bis zum 24. Oktober Montag bis Freitag von 8 bis 14 Uhr geöffnet sowie nach Vereinbarung. Vielleicht könnte man die Ausstellung auch zum Zwiebelmarkt öffnen und entsprechende Hinweisschilder an den Zugängen aufstellen?
Text und Fotos: Klaus Henze
Fotos:
Erste Reihe:
· Eröffnung durch Bürgermeister Wolfgang Koenen
· Einleitende Worte von Günter Henze vom Literaturkreis Weißenfels
· Hedi Bialkowski hat bereits wieder viele neue Ideen
Zweite Reihe:
· Rundgang durch die Ausstellung
Dritte Reihe:
· Novalis-Gedenkstein in der Saline
· Tafel mit Auszug aus Heinrich von Ofterdingen an der Solquelle
· Solquelle auf Arterner Friedhof









