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Keine Auswirkung auf Stadt

Donnerstag, 09. Oktober 2008, 23:54 Uhr
Könnte durch die aktuelle Finanzkrise der Stadt einen Schaden entstehen? Diese und andere Fragen waren Thema der heutigen 29. Stadtratssitzung in Sondershausen ...

Auch wenn diese Frage erst zum Schluss der Sitzung durch Sigrid Rössner (Die Linke) kam, soll sie doch auf Grund der aktuelle Lage zuerst beantwortet werden. Die Antwort von Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) war klar und bestimmt und er schloss Finanzverluste der Stadt Sondershausen auf Grund der aktuellen Finanzkrise aus. Die Stadt Sondershausen, so Kreyer, hat sich nicht in spekulative Finanzgeschäfte gestürzt. Geparkte Gelder seien nur in Festgeldanlagen unterschiedlicher Laufzeiten bei soliden Kreditinstituten, wie der Kyffhäusersparkasse Sondershausen und der DKB (Deutsche Kreditbank) angelegt worden.

Nach menschlichen Ermessen dürfte es bei diesem Anlageformen zu keinen Verlusten kommen. (Anmerkung Redaktion: Im privaten Bereich gelten Festgeldanlagen als die sichersten Anlageformen). Und irgendwo müssen ja nichtgleich benötigte Gelder geparkt werden.

Begonnen hatte die Stadtratsitzung mit einer Bürgerfragestunde. Wolfgang Dittrich vom Verein für Bürgerhilfe e.V. sprach (wie schon vor 2 Jahren) die Laubbeseitigung im Herbst an und fragt an. Warum keine Laubsäcke ausgegeben werden. Bürgermeister Kreyer berief sich auf einige Kommunen, die mit solchen Laubsäcken schlechte Erfahrungen gemacht hätten. In solchen Säcken seien oft Sondermüll und anderer Abfall reingekommen, der zu hohen zusätzlichen Aufwand geführt hätte. Von Bauamtsleiter Manfred Kucksch kam der Einwurf, dass über den SAK Säcke für einen Euro das Stück zu haben seien. Der Zwischenruf des Bürgers Rainer Scheerschmidt, solche Säcke gäbe es im benachbarten Nordhausen kostenlos, wurde vom Bürgermeister dahingehend erwidert, dass das Sache des Landratsamtes sei.

Eine Frage von Rainer Scheerschmidt betraf die Frage nach dem Forum auf der Internetseite der Stadt Sondershausen. Seit nun schon einem Jahr sei das Forum abgeschaltet. Der Stadtpunkt der hierzu war, dass das Forum immer wieder zu diffamierenden Äußerungen missbraucht wurde, und es schließlich doch nur von sehr wenigen Leuten genutzt wurde.

Anmerkung der Redaktion:
Wenn die Stadt wegen der durchaus nachvollziehbaren Gründe das Forum nicht weiterführen möchte, warum nimmt am es dann nicht ganz aus der Homepage raus? Vergleichbare Städte wie Nordhausen oder Mühlhausen haben auch kein Forum.


Autor: khh

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