Weniger Leute, mehr Umsatz
Freitag, 10. Oktober 2008, 10:46 Uhr
Wir haben an dieser Stelle schon viel über die Entwicklung in der Thüringer Industrie berichtet. Wie aber hat sich das Handwerk im Freistaat entwickelt? Jetzt liegen erstmals Zahlen vor...
Ende Juni 2008 gab es in den zulassungspflichtigen Handwerksunternehmen in Thüringen 1,2 Prozent weniger Beschäftigte als zur Jahresmitte 2007. Dagegen lagen die im zweiten Quartal 2008 erzielten Umsätze um 7 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Dies geht aus ersten vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik hervor. Die Ergebnisse wurden erstmals vollständig durch die Nutzung von Verwaltungsdaten ermittelt, was allein in Thüringen für rund 2 000 Handwerksunternehmen eine Entlastung von der bisherigen vierteljährlichen Meldepflicht bedeutete.
Zwischen den einzelnen Gewerbegruppen verlief die Entwicklung recht unterschiedlich. So konnten lediglich die Handwerke für den gewerblichen Verbrauch sowohl bei den Beschäftigten (+ 3,1 Prozent) als auch beim Umsatz (+ 10,7 Prozent) einen Zuwachs gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres verzeichnen. Dagegen waren bei den Handwerken für den privaten Bedarf sinkende Beschäftigten- und Umsatzzahlen zu beobachten (- 4,6 Prozent bzw. - 0,5 Prozent).
In den anderen Gewerbegruppen lagen zwar die Umsätze jeweils im Plus, der Personalbestand war aber durchweg geringer als zur Jahresmitte 2007. So erzielte das bauhauptgewerbliche Handwerk im zweiten Quartal 2008 einen Umsatzzuwachs von 10,3 Prozent bei 2,8 Prozent weniger Beschäftigten. Im Ausbaugewerbe betrug das Umsatzplus 8,0 Prozent, das Minus bei den Beschäftigten dagegen 0,8 Prozent. Vergleichbar zeigte sich die Lage auch im Gesundheitsgewerbe (Beschäftigte: - 0,7 Prozent; Umsatz: + 5,2 Prozent), im Kraftfahrzeuggewerbe (Beschäftigte: - 1,6 Prozent; Umsatz: + 5,9 Prozent) sowie im Lebensmittelgewerbe (Beschäftigte: - 1,9 Prozent; Umsatz: + 3,2 Prozent).
Autor: nnz/knEnde Juni 2008 gab es in den zulassungspflichtigen Handwerksunternehmen in Thüringen 1,2 Prozent weniger Beschäftigte als zur Jahresmitte 2007. Dagegen lagen die im zweiten Quartal 2008 erzielten Umsätze um 7 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Dies geht aus ersten vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik hervor. Die Ergebnisse wurden erstmals vollständig durch die Nutzung von Verwaltungsdaten ermittelt, was allein in Thüringen für rund 2 000 Handwerksunternehmen eine Entlastung von der bisherigen vierteljährlichen Meldepflicht bedeutete.
Zwischen den einzelnen Gewerbegruppen verlief die Entwicklung recht unterschiedlich. So konnten lediglich die Handwerke für den gewerblichen Verbrauch sowohl bei den Beschäftigten (+ 3,1 Prozent) als auch beim Umsatz (+ 10,7 Prozent) einen Zuwachs gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres verzeichnen. Dagegen waren bei den Handwerken für den privaten Bedarf sinkende Beschäftigten- und Umsatzzahlen zu beobachten (- 4,6 Prozent bzw. - 0,5 Prozent).
In den anderen Gewerbegruppen lagen zwar die Umsätze jeweils im Plus, der Personalbestand war aber durchweg geringer als zur Jahresmitte 2007. So erzielte das bauhauptgewerbliche Handwerk im zweiten Quartal 2008 einen Umsatzzuwachs von 10,3 Prozent bei 2,8 Prozent weniger Beschäftigten. Im Ausbaugewerbe betrug das Umsatzplus 8,0 Prozent, das Minus bei den Beschäftigten dagegen 0,8 Prozent. Vergleichbar zeigte sich die Lage auch im Gesundheitsgewerbe (Beschäftigte: - 0,7 Prozent; Umsatz: + 5,2 Prozent), im Kraftfahrzeuggewerbe (Beschäftigte: - 1,6 Prozent; Umsatz: + 5,9 Prozent) sowie im Lebensmittelgewerbe (Beschäftigte: - 1,9 Prozent; Umsatz: + 3,2 Prozent).
