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nnz/kn unterwegs: Wirtschaftstag (2)

Mittwoch, 15. Oktober 2008, 14:43 Uhr
Im ersten Teil des Wirtschaftstages gab es interessante Diskussionen mit interessanten Persönlichkeiten. Dabei stand das Vermächtnis eines Ludwig Erhards ebenso im Mittelpunkt wie das Verhältnis zwischen Wirtschaft und Gesellschaft.

Wirtschaftstag  (Foto: nnz) Wirtschaftstag (Foto: nnz)

Klaus von Dohnanyi, Prof. Friedhelm Hengsbach und Prof. Otmar Issing diskutierten mit den ZDF-Moderatoren Marietta Slomka und Udo van Kampen über die Möglichkeiten der Meisterung der aktuellen Finanzkrise. Hat die Marktwirtschaft eine Legitimationskrise? Wie weit darf der Staat eingreifen, unterstützen? So unterschiedlich die Antworten ausfielen, so einhellig war der Tenor, dass diese Krise eine Herausforderung an alle Akteure sei, sie aber auch die Chance in sich berge, Fehler zu korrigieren und der Wirtschaft wie dem einzelnen Bürger ein Teil des Vertrauens zurückzugeben, der in den vergangenen Wochen verloren gegangen sei.

Wirtschaftstag (Foto: nnz) Wirtschaftstag (Foto: nnz) Wolfgang Schäuble plädierte in seinen Ausführungen für die soziale Marktwirtschaft, sieht aber auch zum staatlichen Gewaltmonopol keine Alternative. Die innere Sicherheit sei eine Notwendigkeit, um das Zusammenleben der Menschen in einem Gemeinwesen zu garantieren.

Und auf die Frage, wer der künftige richtige US-Präsident sein sollte, da wich der Innenminister aus. Das müssten schon die Amerikaner allein entscheiden. Aber auch die USA haben Fehler gemacht, die es zu korrigieren gilt. Auch nach der Wahl gelte: Ein starkes Amerika ist die Voraussetzung für ein starke Europa.

Zum US-Wahlkampf sprachen anschließend unter anderem Dr. Gary Smith, der Direktor der amerikanischen Akademie in Berlin und die EU-Parlamentarierin Erika Mann und einem deutschen Unternehmer, der in den USA wirtschaftlich tätig ist.
Autor: nnz/kn

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