kn-Betrachtung: Wehret den Anfängen!
Donnerstag, 16. Oktober 2008, 18:53 Uhr
Wegen Doping im Radsport drehen jetzt einige Politiker völlig durch. Was das mit dem Kyffhäuserkreis zu tun hat, erfahren Sie hier....
Rad fahren wird immer beliebter, und das nicht nur, weil die Spritpreis steigen. Viele Leute erkennen den gesundheitlichen Wert des Radsports. Ob unorganisiert nur mal mit dem Rad zum Einkaufen, oder bei einigen der vielen organisierten Radwanderungen im Kyffhäuserkreis, das Interesse nimmt ständig zu.
Im Kyffhäuserkreis gibt es aber auch einige sehr rührige Vereine, die besonders mit den Kindern und Jugendlichen organisierten Sport betreiben. Wohl gemerkt, gesunden Radsport betreiben. Und es gibt einige rührige Vereine, die sich im Kyffhäuserkreis für den Radsport engagieren, ob in Artern, Greußen, Holzthaleben, Keula und Sondershausen, ohne hier vollständig sein zu wollen.
Diese Engagement ist in Gefahr. So wie sich hier einige Bundespolitiker, insbesondere leider auch Bundestagsabgeordnete (zum Glück bisher nicht aus dem Kyffhäuserkreis), geäußert haben, sollen sämtliche Mittel für den Radsport gekürzt werden. Bei aller Liebe im Kampf gegen Doping, aber dem ganzen Radsport die Mittel streichen heißt auch, dem Kinder- und Jugendsport im Radsport die Grundlage zu entziehen. Wenn Politiker so über das Ziel hinausschießen, muss sich Protest rühren.
Wie sagte erst vor wenigen Tagen Landrat Peter Hengstermann, Kinder und Jugendliche sind unser wichtigste Gut. Das sollte wohl auch für den Radsport gelten.
Kommunale Politiker und Parteifreunde, egal welcher Partei sie huldigen, sollten auf ihre Parteifreunde in Bund und Ländern einwirken, Augenmaß zu bewahren und solche Regelungen bei der Verteilung der Haushaltsmittel zu finden, die dem dopenden Profisport die Mittel entzieht, dem Kinder- und Jugendsport gerade in der Breite nach unten aber genügend Freiraum für sauberen Sport bietet. Es hilft keinem weiter, wenn der von Haus aus gesunde Radsport auch an der Basis völlig abgewürgt wird.
Karl-Heinz Herrmann
Autor: khhRad fahren wird immer beliebter, und das nicht nur, weil die Spritpreis steigen. Viele Leute erkennen den gesundheitlichen Wert des Radsports. Ob unorganisiert nur mal mit dem Rad zum Einkaufen, oder bei einigen der vielen organisierten Radwanderungen im Kyffhäuserkreis, das Interesse nimmt ständig zu.
Im Kyffhäuserkreis gibt es aber auch einige sehr rührige Vereine, die besonders mit den Kindern und Jugendlichen organisierten Sport betreiben. Wohl gemerkt, gesunden Radsport betreiben. Und es gibt einige rührige Vereine, die sich im Kyffhäuserkreis für den Radsport engagieren, ob in Artern, Greußen, Holzthaleben, Keula und Sondershausen, ohne hier vollständig sein zu wollen.
Diese Engagement ist in Gefahr. So wie sich hier einige Bundespolitiker, insbesondere leider auch Bundestagsabgeordnete (zum Glück bisher nicht aus dem Kyffhäuserkreis), geäußert haben, sollen sämtliche Mittel für den Radsport gekürzt werden. Bei aller Liebe im Kampf gegen Doping, aber dem ganzen Radsport die Mittel streichen heißt auch, dem Kinder- und Jugendsport im Radsport die Grundlage zu entziehen. Wenn Politiker so über das Ziel hinausschießen, muss sich Protest rühren.
Wie sagte erst vor wenigen Tagen Landrat Peter Hengstermann, Kinder und Jugendliche sind unser wichtigste Gut. Das sollte wohl auch für den Radsport gelten.
Kommunale Politiker und Parteifreunde, egal welcher Partei sie huldigen, sollten auf ihre Parteifreunde in Bund und Ländern einwirken, Augenmaß zu bewahren und solche Regelungen bei der Verteilung der Haushaltsmittel zu finden, die dem dopenden Profisport die Mittel entzieht, dem Kinder- und Jugendsport gerade in der Breite nach unten aber genügend Freiraum für sauberen Sport bietet. Es hilft keinem weiter, wenn der von Haus aus gesunde Radsport auch an der Basis völlig abgewürgt wird.
Karl-Heinz Herrmann
