Kinderarmut im Kyffhäuserkreis?
Montag, 27. Oktober 2008, 15:27 Uhr
Es ist mehr als bedenklich, dass jedes 4. Kind im Kyffhäuserkreis in Armut leben muss, so eine Feststellung vom Mitglied des Bundestages, Kersten Naumann (Die Linke), in einem Pressebericht. Den vollständigen Inhalt finden Sie hier...
Deutschland dank Bundesregierung bei der Armut spitze
Die neue OECD-Studie Mehr Ungleichheit trotz Wachstum? hat ergeben, dass die Einkommensschere zwischen Arm und Reich und die Armutsquote in Deutschland trotz Wirtschaftswachstums stärker steigt, als in den meisten anderen europäischen Ländern. Als Grund dafür werden vor allem die stark gestiegenen Einkommen der Besserverdienenden gesehen. Im Gegensatz dazu sanken die Reallöhne der großen Mehrheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Außerdem wurde die Armut der Arbeitslosen zementiert.
Eine Folge dieser Einkommensentwicklung ist in Deutschland neben der insgesamt gestiegenen Armutsrate die stark erhöhte Kinderarmut. Die Gesamtarmutsrate stieg seit 1985 kontinuierlich von sechs auf elf Prozent und die Kinderarmut von sieben auf 16 Prozent. Das ist aber nur ein Durchschnittswert, im Kyffhäuserkreis lag die Kinderarmut 2007 mit 25,7% laut einer Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes noch deutlich höher.
Für Kersten Naumann, Abgeordnete der Bundestagsfraktion DIE LINKE setzt dies wiederum eine Teufelsspirale in Gang: Kinderarmut führt zu geringeren Bildungschancen und Bildungsarmut zu geringeren Aufstiegschancen. Schuld daran ist die Agenda 2010 der Rot-Grünen Bundesregierung und deren Fortführung durch die Regierung Merkel. DIE LINKE hat immer wieder Gesetzesinitiativen auf den Weg gebracht, um die Armutsspirale zu durchbrechen. Union und SPD halten jedoch an ihrer unsozialen Politik fest. Es ist mehr als bedenklich, dass jedes 4. Kind im Kyffhäuserkreis in Armut leben muss.
Autor: khhDeutschland dank Bundesregierung bei der Armut spitze
Die neue OECD-Studie Mehr Ungleichheit trotz Wachstum? hat ergeben, dass die Einkommensschere zwischen Arm und Reich und die Armutsquote in Deutschland trotz Wirtschaftswachstums stärker steigt, als in den meisten anderen europäischen Ländern. Als Grund dafür werden vor allem die stark gestiegenen Einkommen der Besserverdienenden gesehen. Im Gegensatz dazu sanken die Reallöhne der großen Mehrheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Außerdem wurde die Armut der Arbeitslosen zementiert.
Eine Folge dieser Einkommensentwicklung ist in Deutschland neben der insgesamt gestiegenen Armutsrate die stark erhöhte Kinderarmut. Die Gesamtarmutsrate stieg seit 1985 kontinuierlich von sechs auf elf Prozent und die Kinderarmut von sieben auf 16 Prozent. Das ist aber nur ein Durchschnittswert, im Kyffhäuserkreis lag die Kinderarmut 2007 mit 25,7% laut einer Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes noch deutlich höher.
Für Kersten Naumann, Abgeordnete der Bundestagsfraktion DIE LINKE setzt dies wiederum eine Teufelsspirale in Gang: Kinderarmut führt zu geringeren Bildungschancen und Bildungsarmut zu geringeren Aufstiegschancen. Schuld daran ist die Agenda 2010 der Rot-Grünen Bundesregierung und deren Fortführung durch die Regierung Merkel. DIE LINKE hat immer wieder Gesetzesinitiativen auf den Weg gebracht, um die Armutsspirale zu durchbrechen. Union und SPD halten jedoch an ihrer unsozialen Politik fest. Es ist mehr als bedenklich, dass jedes 4. Kind im Kyffhäuserkreis in Armut leben muss.
