Entwässerung Stockhausen
Dienstag, 28. Oktober 2008, 11:18 Uhr
Hauptschwerpunkt der Bürgerversammlung im Ortsteil Stockhausen von Sondershausen waren Informationen und Fragen zur Abwasserentsorgung...
Zu diesem wichtigen Vorhaben in Stockhausen hatte sich die 1. Beigeordnete des Bürger-meisters, Cornelia Kraffzick (SPD) Verstärkung vom Trinkwasser- und Abwasserzweckver-band "Helbe-Wipper" (TAZ) in Form von Hans Peter Schwarzbach (stellv. Werkleiter) mitge-bracht.
Nach dem in diesem Jahr bereits das Vorhaben Spatenweg in Verbindung mit der Entwässerung der Ortsumgehungsstraße abgeschlossen wurde, liegt jetzt der Schwerpunkt darin, so Schwarzbach, die weiteren Voraussetzungen zu schaffen, dass große Teile des Ortsteils Stockhausen an die zentrale Abwasserentsorgung angeschlossen wird.
Dazu werden umfangreiche Baumassnahmen im Bereich der alten Kiesgrube Sondershausen durchgeführt. Die Arbeiten haben bereits begonnen und sollen den ganzen Winter weitergeführt werden. Dort wird ein Trennbauwerk für Regen- und Schmutzwasser errichtet. Dazu ist auch der Bau einer unterirdischen Pumpstation notwendig. Durch eine Bohrung wird in die-sem Bereich die Wipper unterörtert werden und der Anschluss an die Abwasserleitungen in der Hospitalstraße hergestellt, verbunden mit dem Zugang zur zentralen Kläranlage.
Das Vorhaben wird einen Wertumfang von ca. einer Million Euro haben. Ein wesentlicher Teil der Mittel kommt dabei aus Fördermitteln des Freistaates. Da über diese Anlage auch das Regenwasser der Ortsumgehung B4 abgeleitet wird, kommen weitere Mittel für das Vorhaben vom Nordthüringer Straßenbauamt.
Wenn dieses Vorhaben abgeschlossen ist, wird auch die Abwasserentsorgung in Stockhausen in Angriff genommen. Dazu werden in nächster Zeit per Kamera die vorhandenen Abwasserkanäle überprüft, ob sie auch in der Lage sind, die entsprechenden Regenwasser- und Abwassermengen aufzunehmen. Deshalb so, Schwarzbach, könne zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden, in welchen Straßen Abwasserkanäle neu gebaut werden müssen. Folglich steht auch noch nicht fest, welche Anwohner in welcher Höhe mit Ausbaubeiträgen be-lastet werden.
Da durch Stockhausen das Regenwasser der Ortsumgehung abgeleitet werden muss, werden auch hier wesentliche Mittel vom Nordthüringer Straßenbauamt zugeschossen, was die finanzielle Belastung für die Stadt klein hält, und damit auch der betroffenen Bürger. In etwa im Bereich Aldi bis zur Kirche Stockhausen werden die Bürger in diesen Straßen im Endeffekt an die zentrale Abwasserentsorgung angeschlossen, so dass dann auch die Kleinkläranlagen stillgelegt werden können.
Auf die Frage, wie schnell denn die Bürger mit den Ausbaubeiträgen belastet werden, gab Schwarzbach Entwarnung. Erst wenn das Gesamtvorhaben auch rechnungsmäßig abgeschlossen sei, könne man an die Erhebung der Ausbaubeiträge denken. Das werde aber nicht vor Herbst nächsten Jahres erfolgen, wahrscheinlich sogar erst Anfang 2010.
Wann die Bewohner der Hammatalstraße und des Windleiteweges die ihre Kleinkläranlagen stilllegen müssen, steht noch nicht fest. Man werde vom TAZ per Brief angeschrieben und hätte ca. ein halbes Jahr Zeit, den Umschluss durchzuführen. Er bot auch Hilfe an, um even-tuelle Probleme lösen zu können. Die letzte Entleerung der Kleinkläranlage wird kostenlos sein. Sein Vorschlag für die weitere Verwendung der Kleinkläranlagen könnte der Umbau zu Regenwasserspeichern sein. Auch sei ein Verfüllen meist preiswerter, als der vollständige Rückbau.
Zum Abschluss seiner Ausführungen informierte Hans Peter Schwarzbach, dass der TAZ seit kurzem über einen Internetauftritt verfügt, über den viele Informationen abgerufen werden können: www.taz-helbe-wipper.de
Autor: khhZu diesem wichtigen Vorhaben in Stockhausen hatte sich die 1. Beigeordnete des Bürger-meisters, Cornelia Kraffzick (SPD) Verstärkung vom Trinkwasser- und Abwasserzweckver-band "Helbe-Wipper" (TAZ) in Form von Hans Peter Schwarzbach (stellv. Werkleiter) mitge-bracht.
Nach dem in diesem Jahr bereits das Vorhaben Spatenweg in Verbindung mit der Entwässerung der Ortsumgehungsstraße abgeschlossen wurde, liegt jetzt der Schwerpunkt darin, so Schwarzbach, die weiteren Voraussetzungen zu schaffen, dass große Teile des Ortsteils Stockhausen an die zentrale Abwasserentsorgung angeschlossen wird.
Dazu werden umfangreiche Baumassnahmen im Bereich der alten Kiesgrube Sondershausen durchgeführt. Die Arbeiten haben bereits begonnen und sollen den ganzen Winter weitergeführt werden. Dort wird ein Trennbauwerk für Regen- und Schmutzwasser errichtet. Dazu ist auch der Bau einer unterirdischen Pumpstation notwendig. Durch eine Bohrung wird in die-sem Bereich die Wipper unterörtert werden und der Anschluss an die Abwasserleitungen in der Hospitalstraße hergestellt, verbunden mit dem Zugang zur zentralen Kläranlage.
Das Vorhaben wird einen Wertumfang von ca. einer Million Euro haben. Ein wesentlicher Teil der Mittel kommt dabei aus Fördermitteln des Freistaates. Da über diese Anlage auch das Regenwasser der Ortsumgehung B4 abgeleitet wird, kommen weitere Mittel für das Vorhaben vom Nordthüringer Straßenbauamt.
Wenn dieses Vorhaben abgeschlossen ist, wird auch die Abwasserentsorgung in Stockhausen in Angriff genommen. Dazu werden in nächster Zeit per Kamera die vorhandenen Abwasserkanäle überprüft, ob sie auch in der Lage sind, die entsprechenden Regenwasser- und Abwassermengen aufzunehmen. Deshalb so, Schwarzbach, könne zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden, in welchen Straßen Abwasserkanäle neu gebaut werden müssen. Folglich steht auch noch nicht fest, welche Anwohner in welcher Höhe mit Ausbaubeiträgen be-lastet werden.
Da durch Stockhausen das Regenwasser der Ortsumgehung abgeleitet werden muss, werden auch hier wesentliche Mittel vom Nordthüringer Straßenbauamt zugeschossen, was die finanzielle Belastung für die Stadt klein hält, und damit auch der betroffenen Bürger. In etwa im Bereich Aldi bis zur Kirche Stockhausen werden die Bürger in diesen Straßen im Endeffekt an die zentrale Abwasserentsorgung angeschlossen, so dass dann auch die Kleinkläranlagen stillgelegt werden können.
Auf die Frage, wie schnell denn die Bürger mit den Ausbaubeiträgen belastet werden, gab Schwarzbach Entwarnung. Erst wenn das Gesamtvorhaben auch rechnungsmäßig abgeschlossen sei, könne man an die Erhebung der Ausbaubeiträge denken. Das werde aber nicht vor Herbst nächsten Jahres erfolgen, wahrscheinlich sogar erst Anfang 2010.
Wann die Bewohner der Hammatalstraße und des Windleiteweges die ihre Kleinkläranlagen stilllegen müssen, steht noch nicht fest. Man werde vom TAZ per Brief angeschrieben und hätte ca. ein halbes Jahr Zeit, den Umschluss durchzuführen. Er bot auch Hilfe an, um even-tuelle Probleme lösen zu können. Die letzte Entleerung der Kleinkläranlage wird kostenlos sein. Sein Vorschlag für die weitere Verwendung der Kleinkläranlagen könnte der Umbau zu Regenwasserspeichern sein. Auch sei ein Verfüllen meist preiswerter, als der vollständige Rückbau.
Zum Abschluss seiner Ausführungen informierte Hans Peter Schwarzbach, dass der TAZ seit kurzem über einen Internetauftritt verfügt, über den viele Informationen abgerufen werden können: www.taz-helbe-wipper.de




