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Sache von Kreis und Stadt

Mittwoch, 29. Oktober 2008, 22:47 Uhr
Im Rahmen der am heutigen Abend stattgefundenen Kinderschutzkonferenz war auch das Thema Kinderarzt Sondershausen angesprochen worden...


Heinz Fracke (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Heinz Fracke (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Bevor er zu seinem Diskussionsbeitrag zum Thema neue Gesetze in Thüringen zum Thema Kinder- und Jugendschutz kam, ging der Abteilungsleiter im Thüringer Sozialministerium Heinz Fracke (Foto während der Tagung) von sich aus auf das Thema fehlender Kinderarzt in Sondershausen ein.

Die prekäre Lage, in die Sondershausen wegen eines fehlenden Kinderarztes gekommen ist, sein auch in Erfurt bekannt. Er stellte zwar fest, dass von der Statistik her der Kyffhäuserkreis sogar überversorgt sei, damit aber Sondershausen nicht geholfen sei. Wegen der Überversorgung gibt es aber keine Zulassungsbeschränkung hinsichtlich eines neuen Kinderarztes für Sondershausen. Fracke sagte aber auch klar, weil es keine Zulassungsbeschränkung gäbe, müssen sich Landkreis und Stadt Sondershausen selbst bemühen und sehen, wie sie einen Kinderarzt in die Stadt bekommen.

Damit liegt jetzt der „schwarze Peter“ in der Region. Nach dieser Aussage wird Erfurt einem neuen Kinderarzt in Sondershausen keine Steine in den Weg legen, aber auch von sich aus keine zusätzlichen Aktivitäten einleiten, damit Sondershausen einen Ersatz für den Kinderarzt bekommt. Bleibt für viele Eltern mit Kindern in Sondershausen nur zu hoffen, dass Stadt und Kreis auf der Suche bals erfolgreich sind.
Autor: khh

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