Starke Sprüche
Freitag, 31. Oktober 2008, 18:18 Uhr
Nicht alle Äußerungen gelingt es in jedem Fall gleich in einen Artikel einzubauen. Aber zwei Sprüche haben es verdient besonders genannt zu werden...
Nun schon zum zweiten Male bemängelte Sondershausens Stadtrat Gerhard Axt den Zustand des Fußweges über die stark begangene Wipperbrücke am Kaufland Sondershausen. Bisher konnte er die Behörden nicht so recht davon überzeugen, die Schlaglöcher auf der Brücke zu beseitigen. Es wird doch mal möglich sein, so Axt, das Loch schnell mal mit etwas Beton zu zuschmieren. Das rief den Fachbereichsleiter Bau und Ordnung, Manfred Kucksch, erst recht auf den Plan: Wir schmieren grundsätzlich nichts zu, wir reparieren. .
Man muss kein Baufachmann sein, um zu sehen, dass man in so flache Löcher nicht einfach bloß etwas Beton einfüllen kann. Das hält nicht. Da könnte man das Material auch gleich übers Geländer in die Wipper werfen. Aber wenn man bedenkt, dass die Flächen nicht riesig sind (siehe Bildergalerie), sollte eine Reparatur zwischendurch möglich sein, ohne erst Stadtratsbeschlüsse zu brauchen.
Nicht minder schlagfertig und um einen guten Spruch nicht verlegen zeigt sich Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) bei der Verkehrsfreigabe der Ortsumgehung Sondershausen.
Kaum hatten in einem gemeinsamen Gebet die Pfarrer Günther Albrecht (kath.) und Christoph Behr (ev.) den Segen für die neue Ortsumgehung erbeten, krachte der gekennzeichnete Fahnenmast durch eine kurze Sturmbö um und schlug dicht neben zwei dort stehenden Journalisten ein.
Mit dem coolen Spruch, wie man jetzt neudeutsch sagt, kommentierte Kreyer den Vorgang wie folgt:
Der Segen hat schon etwas bewirkt
Damit hatte der Bürgermeister natürlich die Lacher auf seiner Seite. Damit der daneben stehende Mast nicht auch noch umfällt und gar einen der Politiker erschlägt, wurde gleich einer der Bauarbeiter verdonnert, lieber den Mast für den Rest der Veranstaltung manuell zu sichern.
Aber auch das Straßenbauamt war lernfähig. Beim ersten Spatenstich zur Ortsumgehung hat man lieber deutlich kleinere Fahnenmasten benutzt und statt der zwei Sicherungssteine wie in Sondershausen gleich vier Stück benutzt (weißer Pfeil).
Autor: khhNun schon zum zweiten Male bemängelte Sondershausens Stadtrat Gerhard Axt den Zustand des Fußweges über die stark begangene Wipperbrücke am Kaufland Sondershausen. Bisher konnte er die Behörden nicht so recht davon überzeugen, die Schlaglöcher auf der Brücke zu beseitigen. Es wird doch mal möglich sein, so Axt, das Loch schnell mal mit etwas Beton zu zuschmieren. Das rief den Fachbereichsleiter Bau und Ordnung, Manfred Kucksch, erst recht auf den Plan: Wir schmieren grundsätzlich nichts zu, wir reparieren. .
Man muss kein Baufachmann sein, um zu sehen, dass man in so flache Löcher nicht einfach bloß etwas Beton einfüllen kann. Das hält nicht. Da könnte man das Material auch gleich übers Geländer in die Wipper werfen. Aber wenn man bedenkt, dass die Flächen nicht riesig sind (siehe Bildergalerie), sollte eine Reparatur zwischendurch möglich sein, ohne erst Stadtratsbeschlüsse zu brauchen.
Nicht minder schlagfertig und um einen guten Spruch nicht verlegen zeigt sich Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) bei der Verkehrsfreigabe der Ortsumgehung Sondershausen.
Kaum hatten in einem gemeinsamen Gebet die Pfarrer Günther Albrecht (kath.) und Christoph Behr (ev.) den Segen für die neue Ortsumgehung erbeten, krachte der gekennzeichnete Fahnenmast durch eine kurze Sturmbö um und schlug dicht neben zwei dort stehenden Journalisten ein.
Mit dem coolen Spruch, wie man jetzt neudeutsch sagt, kommentierte Kreyer den Vorgang wie folgt:
Der Segen hat schon etwas bewirkt
Damit hatte der Bürgermeister natürlich die Lacher auf seiner Seite. Damit der daneben stehende Mast nicht auch noch umfällt und gar einen der Politiker erschlägt, wurde gleich einer der Bauarbeiter verdonnert, lieber den Mast für den Rest der Veranstaltung manuell zu sichern.
Aber auch das Straßenbauamt war lernfähig. Beim ersten Spatenstich zur Ortsumgehung hat man lieber deutlich kleinere Fahnenmasten benutzt und statt der zwei Sicherungssteine wie in Sondershausen gleich vier Stück benutzt (weißer Pfeil).





