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nnz/kn-Service: Die unterschätzte Gefahr

Dienstag, 04. November 2008, 14:49 Uhr
Eine harmlose Erkältung kennt jeder. Erst kitzelt es in der Nase, dann läuft sie. Uns fröstelt, wir fühlen uns matt und angegriffen. Die Influenzagrippe kommt ganz anders daher...


Von jetzt auf gleich macht sie schwer krank. In nur wenigen Stunden entwickeln sich hohes Fieber, Frösteln, Reizhusten, Kopfschmerzen, Augenbrennen und starke Gliederschmerzen. Die Grippe wird als Tröpfcheninfektion beim Niesen, Sprechen, Husten (auch beim Küssen) weitergegeben.

Die möglichen Folgen einer Grippe werden immer wieder unterschätzt. So kann sich z. B. eine lebensgefährliche Lungenentzündung entwickeln, vor allem bei Personen, die aufgrund eines höheren Alters oder einer chronischen Krankheit besonders gefährdet sind. Ebenso können Komplikationen durch akute Herz- und Kreislaufschwächen sowie Herzmuskelentzündungen auftreten. Jährlich sterben etwa 10.000 Menschen bundesweit an einer Influenza.

Insgesamt stecken sich jedes Jahr etwa 10 bis 20 Prozent der Deutschen an und zwar quer durch alle Altersschichten. Besonders zu empfehlen ist die Influenza-Schutzimpfung Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit chronischen Erkrankungen und generell allen Menschen ab dem 60. Lebensjahr. Auch bei Personen mit beruflich bedingt häufigen nahen Kontakten zu anderen Menschen besteht ein erhöhtes Ansteckungsrisiko.

Eine einzige Impfung pro Jahr bietet in der kommenden Grippe-Saison den sichersten Schutz vor der Ansteckung mit dem Grippe-Virus. Mit der Impfung schützen Sie nicht nur sich, sondern auch Ihre Familie, Freunde und gefährdete Personen in Ihrer Umgebung vor einer Grippe-Infektion. Ihre behandelnden Ärzte beraten und impfen Sie gern.
Autor: nnz/kn

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