Bilder aus dem Feuer
Donnerstag, 06. November 2008, 10:49 Uhr
Gestern eröffnete im Carl-Corbach-Klub Sondershausen eine Ausstellung mit Material, dass nicht unbedingt ständig in Ausstellungen zu sehen ist. Industrie-Email, dem man es nun wirklich nicht mehr ansieht...
Mit der Ausstellung von Peter Preiß wird eine Künstler präsentiert, der in einem Atemzug mit Ronald Paris und Günther Jahn genannt werden muss, die auch schon dieses Jahrin Sondershausen bedeutende Ausstellungen durchführten. Es war aber der Wunsch von Peter Preiß, dass seine Arbeiten nur in kleinen Räumen gezeigt wurden. Das es überhaupt passierte, ist der Hartnäckigkeit von Helmut Köhler zu verdanken, der intensiv auf ständig gebohrt hatte.
Der Künstler Peter Preiß, in Thale wohnend, hat ja die verarbeitende Metallindustrie ja förmlich vor der Nase, so dass eine Hinwendung zur Arbeit mit Emaille nicht so ohne weiteres verwundert, auch wenn er selbst als Hochschullehrer nicht nur diese Stilrichtung lehrt. Es ist schon erstaunlich, was man aus farbigen Glasschmelz alles für Eindrücke hervorzaubern kann. Wenn man dann noch das Feingefühl für Formen und Strukturen hat, dann kann man seine Kunstwerke, nein muss seine Kunstwerke öfter in einer Ausstellung präsentieren.
Geboren ist Peter Preiß allerdings 1948 in Sondershausen und hat hier auch sein Abitur gemacht. Deshalb verwunderte es nicht, dass im übervoll besetzten Raum (es mussten Stühle herangetragen werden), viele Freunde, Bekannte und Verwandte saßen. Daran schloss sich ab 1970 ein Studium an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein in Halle/Saale. Von 1975 bis 1978 war er Meisterschüler bei Prof. Wille Sitte. Ab 1978 war er dann Assistent und später Leiter am Institut für Architekturemail Thale. Jetzt lehrt er selbst an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein und könnte eigentlich den Titel Professor in seinem Ausstellungsprospekt führen.
Peter Preiß in Emaille und im Original
Mit seinen Arbeiten konnte Peter Preiß viele Ausstellungen bestreiten. Sei es seine erste, 1977 zur Kunstausstellung der DDR in Dresden, bis hin zur Ausstellung im Jahre 2008 Email Coburg/Hochschulausstellung Burg Giebichenstein Halle. Seine Exponate standen aber auch schon in Sofia, Hamburg (noch vor der Wende!), Frankfurt/Oder, Paris, Coburg, Esslingen oder auch Bad Dürkheim.
1. Beigeordnete desBürgermeisters, Cornelia Kraffzick (SPD), Peter Preiß, und Helmut Köhler.
Künstlerisch umrahmt wurde die Ausstellung von Ronald Uhlig am Klavier und von zwei Schülerinnen des Konservatoriums Sondershausen. Im Gegensatz zu vielen Vernissagen gab es dieses Mal keine Laudatio, sondern Helmut Köhler führte mit Peter Preiß ein zwangloses Gespräch, bei dem später auch das zahlreiche Publikum mit Fragen nicht zurückhielt und so dem Publikum den Künstler Peter Preiß wesentlich besser kennen lernen konnte. Seine Werke, die er geschaffen hat, hängen auch in vielen Geschäftsetagen von Firmen, und sein Atelier oder sollte man besser Werkstatt nennen befindet sich im Emaillierwerk Thale. Dabei gab er auch Informationen weiter, wie er seine Miete und den Strom im Emaillierwerk bezahlt: Das Werk erhält pro Monat ein Bild von ihm.
So waren in dem Zwiegespräch mit dem Publikum viele Informationen zu erfahren, z.B. wie viel so ein größeres Emaille-Bild wiegt (ca. 1,5 kg). Aber nicht verraten hat er, wie seine Technik genau funktioniert. Wer es auch probieren will, muss eben tüfteln. Es war ein Abend, den man erlebt haben sollte, und eine Ausstellung, die Sie nicht versäumen sollten.
Die Ausstellung EMAIL im Carl-Corbach-Klub kann in der Zeit vom 6.11.2008 bis 12..01.2009 immer dann besichtigt werden, wenn Veranstaltungen stattfinden. In der Regel kann man vormittags in der Zeit von 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr ebenfalls die Ausstellung besichtigen. Wer auf Nummer sicher gehen will, ruft vorher unter 0152-029 30 334 an oder macht auch gleich einen Termin aus. Exponate können in der Ausstellung erworben werden.
Autor: khhMit der Ausstellung von Peter Preiß wird eine Künstler präsentiert, der in einem Atemzug mit Ronald Paris und Günther Jahn genannt werden muss, die auch schon dieses Jahrin Sondershausen bedeutende Ausstellungen durchführten. Es war aber der Wunsch von Peter Preiß, dass seine Arbeiten nur in kleinen Räumen gezeigt wurden. Das es überhaupt passierte, ist der Hartnäckigkeit von Helmut Köhler zu verdanken, der intensiv auf ständig gebohrt hatte.
Der Künstler Peter Preiß, in Thale wohnend, hat ja die verarbeitende Metallindustrie ja förmlich vor der Nase, so dass eine Hinwendung zur Arbeit mit Emaille nicht so ohne weiteres verwundert, auch wenn er selbst als Hochschullehrer nicht nur diese Stilrichtung lehrt. Es ist schon erstaunlich, was man aus farbigen Glasschmelz alles für Eindrücke hervorzaubern kann. Wenn man dann noch das Feingefühl für Formen und Strukturen hat, dann kann man seine Kunstwerke, nein muss seine Kunstwerke öfter in einer Ausstellung präsentieren.
Geboren ist Peter Preiß allerdings 1948 in Sondershausen und hat hier auch sein Abitur gemacht. Deshalb verwunderte es nicht, dass im übervoll besetzten Raum (es mussten Stühle herangetragen werden), viele Freunde, Bekannte und Verwandte saßen. Daran schloss sich ab 1970 ein Studium an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein in Halle/Saale. Von 1975 bis 1978 war er Meisterschüler bei Prof. Wille Sitte. Ab 1978 war er dann Assistent und später Leiter am Institut für Architekturemail Thale. Jetzt lehrt er selbst an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein und könnte eigentlich den Titel Professor in seinem Ausstellungsprospekt führen.
Peter Preiß in Emaille und im Original
Mit seinen Arbeiten konnte Peter Preiß viele Ausstellungen bestreiten. Sei es seine erste, 1977 zur Kunstausstellung der DDR in Dresden, bis hin zur Ausstellung im Jahre 2008 Email Coburg/Hochschulausstellung Burg Giebichenstein Halle. Seine Exponate standen aber auch schon in Sofia, Hamburg (noch vor der Wende!), Frankfurt/Oder, Paris, Coburg, Esslingen oder auch Bad Dürkheim.
1. Beigeordnete desBürgermeisters, Cornelia Kraffzick (SPD), Peter Preiß, und Helmut Köhler.
Künstlerisch umrahmt wurde die Ausstellung von Ronald Uhlig am Klavier und von zwei Schülerinnen des Konservatoriums Sondershausen. Im Gegensatz zu vielen Vernissagen gab es dieses Mal keine Laudatio, sondern Helmut Köhler führte mit Peter Preiß ein zwangloses Gespräch, bei dem später auch das zahlreiche Publikum mit Fragen nicht zurückhielt und so dem Publikum den Künstler Peter Preiß wesentlich besser kennen lernen konnte. Seine Werke, die er geschaffen hat, hängen auch in vielen Geschäftsetagen von Firmen, und sein Atelier oder sollte man besser Werkstatt nennen befindet sich im Emaillierwerk Thale. Dabei gab er auch Informationen weiter, wie er seine Miete und den Strom im Emaillierwerk bezahlt: Das Werk erhält pro Monat ein Bild von ihm.
So waren in dem Zwiegespräch mit dem Publikum viele Informationen zu erfahren, z.B. wie viel so ein größeres Emaille-Bild wiegt (ca. 1,5 kg). Aber nicht verraten hat er, wie seine Technik genau funktioniert. Wer es auch probieren will, muss eben tüfteln. Es war ein Abend, den man erlebt haben sollte, und eine Ausstellung, die Sie nicht versäumen sollten.
Die Ausstellung EMAIL im Carl-Corbach-Klub kann in der Zeit vom 6.11.2008 bis 12..01.2009 immer dann besichtigt werden, wenn Veranstaltungen stattfinden. In der Regel kann man vormittags in der Zeit von 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr ebenfalls die Ausstellung besichtigen. Wer auf Nummer sicher gehen will, ruft vorher unter 0152-029 30 334 an oder macht auch gleich einen Termin aus. Exponate können in der Ausstellung erworben werden.















