Aus Todesstreifen werden Lebenslinien
Sonntag, 09. November 2008, 14:48 Uhr
In Teistungen im Eichsfeld ist heute die Vereinbarung zur Übertragung der in Thüringen liegenden Bundesflächen des "Grünen Bandes" an den Freistaat unterzeichnet worden. Neben Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus haben Bundesumweltminister Siegmar Gabriel sowie der Vorstandssprecher der Bundesanstalt für Immobilien, Dirk Kühnau, den Vertrag über die Flächen am ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifen unterschreiben...
Ministerpräsident Dieter Althaus hat heute anlässlich der Übertragung der Bundesflächen im GRÜNEN BAND an den Freistaat Thüringen an den Mauerfall vom 9. November 1989 erinnert. Damals haben die Menschen im Osten unseres Vaterlandes das SED-Regime zum Einsturz gebracht und damit das Tor zur Freiheit aufgestoßen. Mit dem Fall der Mauer und der Grenzöffnung gingen von Berlin und auch vom Eichsfeld Signale aus, die den Eisernen Vorhang von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer zum Einsturz brachten. Aus den ehemaligen Todesstreifen sind blühende Landschaften und Lebenslinien geworden. Entlang des GRÜNEN BANDES – dem ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifen – hat sich eine einmalige Flora und Fauna entwickelt, die wir schützen und erhalten wollen, sagte Althaus.
Mit der Übernahme der Bundesflächen stehen uns neue Möglichkeiten offen. Damit kann der Freistaat Thüringen mit seinem erheblichen Anteil am GRÜNEN BAND die Flächen mit einem Umfang von 3.800 ha nicht nur übernehmen, sondern die zahlreichen, oft bereits begonnenen Projekte weiter realisieren. Wir werden nach unserem Leitbild zur Erhaltung und Entwicklung des GRÜNEN BANDES wie bisher darauf achten, dass die Natur Vorrang behält, erklärte Thüringens Umweltminister Dr. Volker Sklenar.
Althaus hob die besondere Bedeutung des GRÜNEN BANDES als Lernort deutscher Geschichte hervor. Das GRÜNE BAND spiegelt nicht nur ein einmaliges Naturphänomen, sondern vor allem werde hier an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze die Geschichte von Trennung und Teilung unserer Nation erlebbar. Das GRÜNE BAND mit seinen Naturschönheiten sei somit ein Zeuge leidvoller deutscher Geschichte. Daraus erwächst für uns die Verpflichtung, die deutsche Einheit weiterhin mutig und entschlossen zu gestalten und die Schätze der Natur zu bewahren und zu erhalten, erklärte Althaus.
Autor: nnz/knMinisterpräsident Dieter Althaus hat heute anlässlich der Übertragung der Bundesflächen im GRÜNEN BAND an den Freistaat Thüringen an den Mauerfall vom 9. November 1989 erinnert. Damals haben die Menschen im Osten unseres Vaterlandes das SED-Regime zum Einsturz gebracht und damit das Tor zur Freiheit aufgestoßen. Mit dem Fall der Mauer und der Grenzöffnung gingen von Berlin und auch vom Eichsfeld Signale aus, die den Eisernen Vorhang von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer zum Einsturz brachten. Aus den ehemaligen Todesstreifen sind blühende Landschaften und Lebenslinien geworden. Entlang des GRÜNEN BANDES – dem ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifen – hat sich eine einmalige Flora und Fauna entwickelt, die wir schützen und erhalten wollen, sagte Althaus.
Mit der Übernahme der Bundesflächen stehen uns neue Möglichkeiten offen. Damit kann der Freistaat Thüringen mit seinem erheblichen Anteil am GRÜNEN BAND die Flächen mit einem Umfang von 3.800 ha nicht nur übernehmen, sondern die zahlreichen, oft bereits begonnenen Projekte weiter realisieren. Wir werden nach unserem Leitbild zur Erhaltung und Entwicklung des GRÜNEN BANDES wie bisher darauf achten, dass die Natur Vorrang behält, erklärte Thüringens Umweltminister Dr. Volker Sklenar.
Althaus hob die besondere Bedeutung des GRÜNEN BANDES als Lernort deutscher Geschichte hervor. Das GRÜNE BAND spiegelt nicht nur ein einmaliges Naturphänomen, sondern vor allem werde hier an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze die Geschichte von Trennung und Teilung unserer Nation erlebbar. Das GRÜNE BAND mit seinen Naturschönheiten sei somit ein Zeuge leidvoller deutscher Geschichte. Daraus erwächst für uns die Verpflichtung, die deutsche Einheit weiterhin mutig und entschlossen zu gestalten und die Schätze der Natur zu bewahren und zu erhalten, erklärte Althaus.
