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Bombe entschärft

Montag, 10. November 2008, 18:29 Uhr
Punkt 17.07 Uhr konnte in Nordhausen Entwarnung gegeben werden. Die englische Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg ist entschärft worden. Die nnz war für Sie beim Abtransport dabei.

Bombe entschärft, rechts Sprengmeister West rechts (Foto: nnz) Bombe entschärft, rechts Sprengmeister West rechts (Foto: nnz)

Nachdem am Mittag die Bombe auf einer Baustelle unmittelbar hinter dem Nordhäuser Rathaus gefunden worden war, musste die gesamte Innenstadt abgeriegelt und evakuiert werden.
Betroffen waren davon rund 6.000 Menschen, unter anderem auch ein Altenheim und das Theater.

Bombe entschärft (Foto: nnz) Bombe entschärft (Foto: nnz)

Als Notquartiere standen die Turnhallen der Käthe-Kollwitzschule, des Humboldt-Gymnasiums und der Berufsschule an der Morgenröte zur Verfügung.

Bombe entschärft (Foto: nnz) Bombe entschärft (Foto: nnz)

Die Evakuierung der Bevölkerung dauerte bis 16.45 Uhr. Erst zu diesem Zeitpunkt konnten die Sprengmeister die Bombe genauer in Augenschein nehmen. Da die Bombe mit dem Heck senkrecht in der Erde steckte, war bis zuletzt ungeklärt, ob sie überhaupt vor Ort entschärft werden kann. Doch Andreas West und sein Team hatten „ganze Arbeit“ geleistet, die tödliche Last war entschärft. Der unschädliche Blindgänger wurde in einen Container verladen und wird zum Sprengplatz nach Wernrode gebracht.
Autor: nnz/kn

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