Narren mussten arbeiten?
Dienstag, 11. November 2008, 15:43 Uhr
Kein Sturm auf das Rathaus fand am heutigen 11.11., 11:11 Uhr in Sondershausen statt....
Um 11:11 Uhr war es am Rathaus in Sondershausen absolut ruhig, sieht man mal von dem Markttreiben ab, dass zum heutigen Dienstag herrschte. Wenn Narren rumliefen, dann haben Sie sich als solche heute nicht zu erkennen gegeben.
Kein Sturm aufs Rathaus (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Voriges Jahr hatte Bürgermeister Joachim Kreyer ganz schön zukämpfen, um sein Rathaus zu verteidigen und hatte letztendlich keine Chance bei der Übermacht der Narren. Er musste, ob er nun wollte, oder nicht, den Schlüssel zum Rathaus rausrücken, was anschließend mit großem Hallo gefeiert wurde. Das war aber auch an einem Sonntag.
Dieses Jahr war es nun doch ganz anders. Es war absolut ruhig und der Bürgermeister konnte getrost seines schweren Amtes nachgehen. Und auch die 1. Beigeordnete war just zu dem Zeitpunkt unterwegs, um in eines der außerhalb des Rathauses gelegenen Büros aufzusuchen. Da keiner am heutigen Tag den Rathausschlüssel wollte, lässt das verschiedene Schlüsse zu. Entweder mussten doch alle Narren arbeiten, oder keiner wollte den Schlüssel, weil die Stadt zu verschuldet ist? In diesem Punkt sind sich aber die Fraktionen in der Stadt auch nicht ganz einig. Oder wollte nur keiner Geld ausgeben, weil ja nach der Finanzkrise die Deutschen angeblich Kaufzurückhaltung üben und alles auf die unsichere hohe Kante legen? Oder spart man lieber das Geld, um ab nächsten Jahr seine Krankenkasse bezahlen zu können? Oder fehlte durch das Markttreiben einfach nur die Aufmarschfläche?
Fragen über Fragen. Irgendwo dazwischen wird wohl die Wahrheit liegen.
Autor: khhUm 11:11 Uhr war es am Rathaus in Sondershausen absolut ruhig, sieht man mal von dem Markttreiben ab, dass zum heutigen Dienstag herrschte. Wenn Narren rumliefen, dann haben Sie sich als solche heute nicht zu erkennen gegeben.
Kein Sturm aufs Rathaus (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Voriges Jahr hatte Bürgermeister Joachim Kreyer ganz schön zukämpfen, um sein Rathaus zu verteidigen und hatte letztendlich keine Chance bei der Übermacht der Narren. Er musste, ob er nun wollte, oder nicht, den Schlüssel zum Rathaus rausrücken, was anschließend mit großem Hallo gefeiert wurde. Das war aber auch an einem Sonntag.Dieses Jahr war es nun doch ganz anders. Es war absolut ruhig und der Bürgermeister konnte getrost seines schweren Amtes nachgehen. Und auch die 1. Beigeordnete war just zu dem Zeitpunkt unterwegs, um in eines der außerhalb des Rathauses gelegenen Büros aufzusuchen. Da keiner am heutigen Tag den Rathausschlüssel wollte, lässt das verschiedene Schlüsse zu. Entweder mussten doch alle Narren arbeiten, oder keiner wollte den Schlüssel, weil die Stadt zu verschuldet ist? In diesem Punkt sind sich aber die Fraktionen in der Stadt auch nicht ganz einig. Oder wollte nur keiner Geld ausgeben, weil ja nach der Finanzkrise die Deutschen angeblich Kaufzurückhaltung üben und alles auf die unsichere hohe Kante legen? Oder spart man lieber das Geld, um ab nächsten Jahr seine Krankenkasse bezahlen zu können? Oder fehlte durch das Markttreiben einfach nur die Aufmarschfläche?
Fragen über Fragen. Irgendwo dazwischen wird wohl die Wahrheit liegen.


