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Gedenken der Opfer

Sonntag, 16. November 2008, 14:08 Uhr
In vielen Städten und Gemeinden des Kyffhäuserkreises gedachten die Menschen der Toten.
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In Sondershausen folgten der Einladung von Bürgermeister Joachim Kreyer zur Gedenkveranstaltung zu Ehren der Opfer von Krieg und Gewalt viele Bürger sowie Vertreter von Vereinen und Verbänden. Ebenfalls erschienen waren Vertreter des Bundeswehrstandorts Sondershausen. Eröffnet wurde das Gedenken vom Bergmannsblasorchester Sondershausen.

In seiner Rede gedachte Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) der Toten des 1. Weltkriegs und des 2. Weltkriegs. Er erinnerte aber auch an den wichtigen Einsatz der Bundeswehrsoldaten in Mazar-e-Sharif, die aus der Garnison Sondershausen stammen. Im Ehrenhain des Hautfriedhofes Sondershausen brachten die Teilnehmer ihre Ehrerbietung allen Toten zum Ausdruck.

Volkstrauertag Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Volkstrauertag Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Stadtratsvorsitzender, Wolfgang Wytrieckus (FWV) und Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) legten den Kranz der Stadt Sondershausen nieder.


Volkstrauertag Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Volkstrauertag Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Muss man 60 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkrieges noch über das Thema sprechen? Hier gab es ein klares Ja. In seinen Worten zum Volkstrauertag erinnerte der stellvertretende Standortälteste Major Thomas Spreier, dass der Frieden kein Naturzustand ist. Es ist ein Ergebnis aller politischen Bemühungen. Er erinnerte an die Sinnlosigkeit von Kriegen, brachte aber auch die Notwendigkeit der Abwehr terroristischer Ereignisse zum Ausdruck.

Durch das Niederlegen von Kränzen, Blumen und Gebinden zeigten die Bürger der Stadt Sondershausen ihre Verbundenheit mit den Opfern. Zuvor hatte es in den Ortsteilen Bebra und Berka analoge Veranstaltungen gegeben. Am Nachmittag fand eine analoge Veranstaltung in Ebeleben statt.

Nach der Gedenkveranstaltung erkundigte sich kn noch nach dem Befinden der Soldaten in Mazar-e-Sharif. Major Spreier zeigte sich im Gespräch sehr zufrieden. Allen Soldaten gehe es gut und es gibt zurzeit keine Probleme bei der Ableistung des Dienstes.
Autor: khh

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