Ehrenplakette für Käte Preuße
Samstag, 06. Dezember 2008, 19:14 Uhr
Großer Bahnhof war in Bendelebens ehemaliger Mühle gestern, am 5. Dezember. Wer und wofür eine Ehrenplakette bekam, erfahren Sie hier...
Käte Preuße (Foto: Klaus Henze, Artern)
Die Vorsitzende des Ortsverbandes Bendeleben des Sozialverbandes VdK, Käte Preuße (Archivfoto), hatte ihren 80. Geburtstag und viele waren gekommen dieser trotz ihres Alters und sich damit auch inzwischen eingestellten gesundheitlichen Probleme zu gratulieren und zu danken, zu danken für ein Engagement, an dem sich viele Jüngere ein Beispiel nehmen könnten.
Allen voran waren natürlich Mitglieder ihres Ortsverbandes, der sich über den Einzugsbereich der Verwaltungsgemeinschaft Kyffhäuser erstreckt. Natürlich fehlten auch nicht der Kreisvorsitzende Bernd Reiber und seine Stellvertreterin Goldi Morcinek. Sie überbrachten neben den Glückwünschen des Kreisvorstandes die Ehrenplakette des VdK-Landesverbandes Hessen-Thüringen in Silber, eine der höchsten Auszeichnungen des Landesverbandes.
Aber auch der Bürgermeister von Bendeleben, Martin Brückner, durfte nicht fehlen. Er weiß ihr Engagement zu schätzen, auch ihre Offenheit. Käte Preuße hält nicht hinter dem Berge mit ihrer Meinung. So sagt sie dem Bürgermeister auch in aller Öffentlichkeit, dass es in Sachen Barrierefreiheit für behinderte und ältere Menschen in der Gemeinde noch einiges zu tun gibt. Dabei ist sie recht bescheiden. Ihre Generation ist ja nicht verwöhnt worden. Davon ist auch ihre Handeln bestimmt.
Es gab wohl an diesem Tage viele interessante Diskussionen in dem Hause. Der Ortsverband mit seinen gut 60 Mitgliedern erstreckt sich ja über die gesamte Verwaltungsgemeinschaft. Das macht die Verbandsarbeit für Käte Preuße und ihren Vorstand nicht einfach. Der Vorstand, und darüber wacht die Vorsitzende, versucht keinen Ort des Einzugsgebietes zu benachteiligen.
So findet die diesjährige Weihnachtsfeier auch am 11. Dezember in Steinthaleben statt. Übrigens hat sie sich ja dafür eingesetzt, dass in Steinthaleben mit Lottomitteln die Möbilierung des Gemeinschaftsraumes unterstützt wurde, wobei der VdK nur einer der Nutzer des Raumes sein wird. Darum interessiert es schon, ob es künftig eine Gemeinde Kyffhausen gibt oder einzelne Gemeinden abwandern.
Den Ortsverband Bendeleben des Sozialverbandes VdK gründeten am 20. November 1991 sechs Männer, die das Leid des 2. Weltkrieges durchlebt hatten und zugleich unter Leitung von Helmut Bach den Vorstand bildeten. Unter ihnen war auch Günter Preuße. Sie trugen der durch die Wende eingetretenen veränderten rechtlichen Situation Rechnung und setzten sich erfolgreich für die Rechte Kriegsbeschädigter und Hinterbliebener ein. Hilfe bekommen sie seither von VdK-Mitgliedern aus Zimmersrode, Kreis Fritzlar-Homberg in Hessen, wohin noch heute gute Verbindungen nicht nur des VdK-Ortsverbandes, sondern auch der Kommune, bestehen. Übrigens sind sich dadurch auch beide Kreisverbände inzwischen näher gekommen. Aus den sechs Mitgliedern wurden über 60. Teilweise nahm die Ehefrau den Platz des Mannes ein, wenn dieser verstarb, eine davon war auch Käte Preuße. Sie geht auf in ihrem Ortsverband und wird dabei nicht müde zu betonen, dass sie nur ein Rädchen im Getriebe ist und ohne die vielen Helfer auch im Vorstand nichts bewegen würde.
Ihre Bescheidenheit ehrt sie. Doch Ehre, wem Ehre gebührt. An diesem Tage konnte sie sich nicht wehren.
Text und Fotos: Klaus Henze
Autor: khh
Käte Preuße (Foto: Klaus Henze, Artern)
Die Vorsitzende des Ortsverbandes Bendeleben des Sozialverbandes VdK, Käte Preuße (Archivfoto), hatte ihren 80. Geburtstag und viele waren gekommen dieser trotz ihres Alters und sich damit auch inzwischen eingestellten gesundheitlichen Probleme zu gratulieren und zu danken, zu danken für ein Engagement, an dem sich viele Jüngere ein Beispiel nehmen könnten.Allen voran waren natürlich Mitglieder ihres Ortsverbandes, der sich über den Einzugsbereich der Verwaltungsgemeinschaft Kyffhäuser erstreckt. Natürlich fehlten auch nicht der Kreisvorsitzende Bernd Reiber und seine Stellvertreterin Goldi Morcinek. Sie überbrachten neben den Glückwünschen des Kreisvorstandes die Ehrenplakette des VdK-Landesverbandes Hessen-Thüringen in Silber, eine der höchsten Auszeichnungen des Landesverbandes.
Aber auch der Bürgermeister von Bendeleben, Martin Brückner, durfte nicht fehlen. Er weiß ihr Engagement zu schätzen, auch ihre Offenheit. Käte Preuße hält nicht hinter dem Berge mit ihrer Meinung. So sagt sie dem Bürgermeister auch in aller Öffentlichkeit, dass es in Sachen Barrierefreiheit für behinderte und ältere Menschen in der Gemeinde noch einiges zu tun gibt. Dabei ist sie recht bescheiden. Ihre Generation ist ja nicht verwöhnt worden. Davon ist auch ihre Handeln bestimmt.
Es gab wohl an diesem Tage viele interessante Diskussionen in dem Hause. Der Ortsverband mit seinen gut 60 Mitgliedern erstreckt sich ja über die gesamte Verwaltungsgemeinschaft. Das macht die Verbandsarbeit für Käte Preuße und ihren Vorstand nicht einfach. Der Vorstand, und darüber wacht die Vorsitzende, versucht keinen Ort des Einzugsgebietes zu benachteiligen.
So findet die diesjährige Weihnachtsfeier auch am 11. Dezember in Steinthaleben statt. Übrigens hat sie sich ja dafür eingesetzt, dass in Steinthaleben mit Lottomitteln die Möbilierung des Gemeinschaftsraumes unterstützt wurde, wobei der VdK nur einer der Nutzer des Raumes sein wird. Darum interessiert es schon, ob es künftig eine Gemeinde Kyffhausen gibt oder einzelne Gemeinden abwandern.
Den Ortsverband Bendeleben des Sozialverbandes VdK gründeten am 20. November 1991 sechs Männer, die das Leid des 2. Weltkrieges durchlebt hatten und zugleich unter Leitung von Helmut Bach den Vorstand bildeten. Unter ihnen war auch Günter Preuße. Sie trugen der durch die Wende eingetretenen veränderten rechtlichen Situation Rechnung und setzten sich erfolgreich für die Rechte Kriegsbeschädigter und Hinterbliebener ein. Hilfe bekommen sie seither von VdK-Mitgliedern aus Zimmersrode, Kreis Fritzlar-Homberg in Hessen, wohin noch heute gute Verbindungen nicht nur des VdK-Ortsverbandes, sondern auch der Kommune, bestehen. Übrigens sind sich dadurch auch beide Kreisverbände inzwischen näher gekommen. Aus den sechs Mitgliedern wurden über 60. Teilweise nahm die Ehefrau den Platz des Mannes ein, wenn dieser verstarb, eine davon war auch Käte Preuße. Sie geht auf in ihrem Ortsverband und wird dabei nicht müde zu betonen, dass sie nur ein Rädchen im Getriebe ist und ohne die vielen Helfer auch im Vorstand nichts bewegen würde.
Ihre Bescheidenheit ehrt sie. Doch Ehre, wem Ehre gebührt. An diesem Tage konnte sie sich nicht wehren.
Text und Fotos: Klaus Henze
