Staatssekretär in Roßleben
Montag, 19. Januar 2009, 09:24 Uhr
Der Staatssekretär im Thüringer Kultusministerium, Kjell Eberhardt, besuchte am 14. Januar 2009 auf Einladung von Landtagsabgeordneter und CDU-Kreisvorsitzender Gudrun Holbe des CDU-Ortsverband Rossleben. Über welche Themen diskutiert wurde, erfahren Sie hier...
Zum Gespräch erschienen war zudem Mitglieder der Ortsverbände Artern, Bad Frankenhausen, Wiehe und Heldrungen, weiterhin Vertreter von Schulen aus dem östlichen Kyffhäuserkreis.
Staatssekretär Eberhardt machte Ausführungen zur Bildung in Thüringen sowie zu aktuellen Veränderungen im Schulsystem. In der sich abschließenden, regen Diskussion wurden vielfältige Aspekte des Bildungswesens angesprochen.
Nachgefragt wurde die Thematik der Berufsschulen hinsichtlich des demographischen Wandels. Positiv bewertet wurde von allen Beteiligten gelungen ist, den Bergbaumechaniker als Ausbildungsberuf in der Berufsschule Sondershausen zu installieren.
Schulen in freier Trägerschaft waren weiterer Schwerpunkt, auch im Hinblick auf die geplante Trägeränderung des Staatlichen Gymnasiums Rossleben zum Beginn des neuen Schuljahres 2009/10.
Staatsekretär Eberhardt lobte die derzeit in Thüringen unterrichtenden Einrichtungen, insbesondere das Lehrerpersonal, die auf hohem Niveau Bildungsarbeit leisten. Beleg dafür sind die Abschlüsse im PISA- bzw. IGLU-Test unserer Thüringer Schulen.
Die Sprachkompetenz der Schüler soll erweitert werden. Kritisiert wurde, dass die Muttersprache in manchen Fällen vernachlässigt werde. Der häusliche Lesen muss daher gefördert werden, um eine gesunde Basis für den Fremdsprachenunterricht zu gewähren. Interessant waren die Aussagen durch Herrn Eberhardt, dass die Sprach- und Lesekompetenz in der Klasse 4 weltweit beste Ergebnisse aufzeigt, diese jedoch bis Klasse 7 absinkt. Derzeit finden intensive Prüfungen statt, um entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen
Nachgefragt wurde auch die Problematik der Lehrer, die sich im Floating-Modell befinden und die Einstellung junger Lehrer. Im Jahr 2009 werden 100 neue Lehrer eingestellt.
Vertreter des CDU-Ortsverbandes Heldrungen haben die Problematik der Sanierung der Grundschule Heldrungen/ Regelschule Oldisleben angesprochen. Durch das Konjunkturprogramm II der Bundesregierung könnten sich Möglichkeiten eröffnen, die zusätzlich Baumaßnahmen im Bildungsbereich absichern. Neben dem o.g. Schulstandort ist die Regelschule Rossleben weiterer Schwerpunkt im Sanierungsprogramm des Kreises.
Gudrun Holbe informierte, dass durch sie und Landrat Peter Hengstermann (CDU) für das Konjunkturprogramm im Bildungsbereich die Standorte Regelschule Rossleben, Regelschule Oldisleben/ Grundschule Heldrungen und die Regelschule Greußen prioritär benannt wurden. Staatssekretär Eberhardt wies darauf hin, dass die weiteren Details der Umsetzung dieses Programms abgewartet werden müssen und diese über das Ministerium Bau, Landesentwicklung und Medien bewirtschaftet werden.
Autor: khhZum Gespräch erschienen war zudem Mitglieder der Ortsverbände Artern, Bad Frankenhausen, Wiehe und Heldrungen, weiterhin Vertreter von Schulen aus dem östlichen Kyffhäuserkreis.
Staatssekretär Eberhardt machte Ausführungen zur Bildung in Thüringen sowie zu aktuellen Veränderungen im Schulsystem. In der sich abschließenden, regen Diskussion wurden vielfältige Aspekte des Bildungswesens angesprochen.
Nachgefragt wurde die Thematik der Berufsschulen hinsichtlich des demographischen Wandels. Positiv bewertet wurde von allen Beteiligten gelungen ist, den Bergbaumechaniker als Ausbildungsberuf in der Berufsschule Sondershausen zu installieren.
Schulen in freier Trägerschaft waren weiterer Schwerpunkt, auch im Hinblick auf die geplante Trägeränderung des Staatlichen Gymnasiums Rossleben zum Beginn des neuen Schuljahres 2009/10.
Staatsekretär Eberhardt lobte die derzeit in Thüringen unterrichtenden Einrichtungen, insbesondere das Lehrerpersonal, die auf hohem Niveau Bildungsarbeit leisten. Beleg dafür sind die Abschlüsse im PISA- bzw. IGLU-Test unserer Thüringer Schulen.
Die Sprachkompetenz der Schüler soll erweitert werden. Kritisiert wurde, dass die Muttersprache in manchen Fällen vernachlässigt werde. Der häusliche Lesen muss daher gefördert werden, um eine gesunde Basis für den Fremdsprachenunterricht zu gewähren. Interessant waren die Aussagen durch Herrn Eberhardt, dass die Sprach- und Lesekompetenz in der Klasse 4 weltweit beste Ergebnisse aufzeigt, diese jedoch bis Klasse 7 absinkt. Derzeit finden intensive Prüfungen statt, um entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen
Nachgefragt wurde auch die Problematik der Lehrer, die sich im Floating-Modell befinden und die Einstellung junger Lehrer. Im Jahr 2009 werden 100 neue Lehrer eingestellt.
Vertreter des CDU-Ortsverbandes Heldrungen haben die Problematik der Sanierung der Grundschule Heldrungen/ Regelschule Oldisleben angesprochen. Durch das Konjunkturprogramm II der Bundesregierung könnten sich Möglichkeiten eröffnen, die zusätzlich Baumaßnahmen im Bildungsbereich absichern. Neben dem o.g. Schulstandort ist die Regelschule Rossleben weiterer Schwerpunkt im Sanierungsprogramm des Kreises.
Gudrun Holbe informierte, dass durch sie und Landrat Peter Hengstermann (CDU) für das Konjunkturprogramm im Bildungsbereich die Standorte Regelschule Rossleben, Regelschule Oldisleben/ Grundschule Heldrungen und die Regelschule Greußen prioritär benannt wurden. Staatssekretär Eberhardt wies darauf hin, dass die weiteren Details der Umsetzung dieses Programms abgewartet werden müssen und diese über das Ministerium Bau, Landesentwicklung und Medien bewirtschaftet werden.
