Gehwegprogramm gefordert
Mittwoch, 21. Januar 2009, 07:03 Uhr
Für die gesamte Stadt Sondershausen wurde ein Gehwegprogramm gefordert. Diese und andere Fragen wurden am Montag auf der Einwohnerversammlung Borntal/Jecha gestellt. Worum es im Einzelnen ging, erfahren Sie hier...
Bei der gestrigen Einwohnerversammlung Borntal/Jecha im Schulungsraum der Feuerwehr ging e aber nicht nur über das Problem Borntalschule, siehe Bericht kn von gestern. Bauamtsleiter Manfred Kucksch informierte die Bürger nochmals über die in Sondershausen gelaufenen größeren Bauvorhaben, wie Neubau Skaterhalle, Umbau Talstraße, oder der Aufbau der Verladeanlage am Hauptbahnhof. Der Aufbau wurde von der Bundeswehr durchgeführt und dient der Versorgung der Standorte Bad Frankenhausen und Sondershausen. Klare Nummer eins natürlich die Ortsumfahrung, mit dem Resultat, dass die Ortsumfahrung den LKW-Verkehr durch die Stadt deutlich entlastet hat. Für Straßen- und Gehwegreparaturen wurden rund 250.000 Euro aufgewendet, von denen ca. 52.000 Euro auf Jecha und 10.000 auf das Borntal entfielen.
Als Schwerpunktaufgaben 2009 im Baugeschehen, so Kucksch, werden sein: Der Umbau des Quartiers Stiftstraße (durch WBG Glückauf und Wippertal), analog der Langestraße, sowie ein Wohnblock in der Weizenstraße. Weitere Schwerpunkte sind die Dorferneuerung Berka und weitere Ausgrabungen auf dem Frauenberg, mit dem Ziel der konsequenten touristischen Vermarktung. Für den Wegebau werden im Bereich Jecha ca. 30.000 Euro und im Borntal 120.000 Euro aufgewendet. Im Borntal sind da besonders der Rückbau der Skateranlage, sowie die Wege- und Abwassergestaltung im Bereich der Garagen parallel zur Bundeswehr zu benennen. Den Vorschlag von Stadtrat Gerhard Axt (NUBI), man möge doch nach den Kommunalwahlen ein Gehwegprogramm auflegen, dass endlich mal die Gehwege in der ganzen Stadt (einschließlich der Ortsteile) in Ordnung bringt begrüßte Bauamtsleiter Manfred Kucksch. Die Krux an der ganzen Geschichte ist allerdings, dass Axt nicht aufzeigte, woher das Geld kommen sollte. Auch wenn sich Kucksch zu diesem Thema bedeckt hielt und nichts sagte, braucht nur mal die Zahl von 250.000 von 2008 nehmen (siehe oben) und mal sehen, wie wenig eigentlich geschafft wurde, kann sich ausrechnen, was da an Mittel gebraucht werden.
Bei einer ganzen Reihe von Forderungen der Bürger hinsichtlich Straßen- und Gehwegzustand (z.B. Schulstraße, Katzenellenbogen-Steingraben usw.) musste auf den Bauausschuss verwiesen werden, der in einer Prioritätenliste dann festlegt, welche Maßnahmen der Stadt zuerst zu realisieren sei. Man werde sich die besagten Objekte anschauen, so Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU). Auch einer Bürgerin deren Scheibe von Feuerwerkskörpern zerschossen wurde, konnte man nicht wirklich helfen, denn selbst hinsichtlich der besagten Silvesterrakete, welche die Fleischerei Hartlep in Brand schoss, ließ sich der Täter nicht ermitteln.
Diskussionsschwerpunkt war auch der Gehweg vor der Wipperperle. Da würden oft LKW längere Zeit be- und entladen und stehen teilweise auf dem Gehweg, der dadurch völlig zerfahren wird. Kreyer sagte dazu, es sei zwar löblich, den Verkehr in der engen Straße nicht zu behindern, aber das Gehwegparken sei nun mal an der Stelle nicht erlaubt.
Auch hinsichtlich der Beschwerden der Feuerwehrleute, dass man vor ihrem Gerätehaus und den Zugangswegen nicht streut (Bauhof der Stadt), musste Kreyer auf eine Prüfung verweisen. Wegen Eigentumsverhältnissen und Präzedenzfällen mit anderen Einrichtungen könne nicht so einfach angeordnet werden, im Falle des Feuerwehrgerätehauses Jecha so zu verfahren.
Stadtrat Karl Sisolewski (SPD) informierte schon jetzt, dass es auch dieses Jahr wieder einen Weihnachtsmarkt in Jecha geben werde. Man sei jetzt schon bemüht, Teilnehmer mit Ständen zu finden. Wer also mitmachen möchte, kann sich also schon bei der Stadt melden.
Der Spruch des Tages kam dieses Mal von Bauamtsleiter Manfred Kucksch, als eine Bürgerin fragte, ob eine bestimmte Baumaßnahme durchführbar sei. Die trockene und sicher richtige Antwort lautete: Mit Geld gibt es immer eine Möglichkeit.. Allerdings musste die Bürgerin auch auf die Prioritätenliste das Bauausschusses verwiesen werden.
Autor: khhBei der gestrigen Einwohnerversammlung Borntal/Jecha im Schulungsraum der Feuerwehr ging e aber nicht nur über das Problem Borntalschule, siehe Bericht kn von gestern. Bauamtsleiter Manfred Kucksch informierte die Bürger nochmals über die in Sondershausen gelaufenen größeren Bauvorhaben, wie Neubau Skaterhalle, Umbau Talstraße, oder der Aufbau der Verladeanlage am Hauptbahnhof. Der Aufbau wurde von der Bundeswehr durchgeführt und dient der Versorgung der Standorte Bad Frankenhausen und Sondershausen. Klare Nummer eins natürlich die Ortsumfahrung, mit dem Resultat, dass die Ortsumfahrung den LKW-Verkehr durch die Stadt deutlich entlastet hat. Für Straßen- und Gehwegreparaturen wurden rund 250.000 Euro aufgewendet, von denen ca. 52.000 Euro auf Jecha und 10.000 auf das Borntal entfielen.
Als Schwerpunktaufgaben 2009 im Baugeschehen, so Kucksch, werden sein: Der Umbau des Quartiers Stiftstraße (durch WBG Glückauf und Wippertal), analog der Langestraße, sowie ein Wohnblock in der Weizenstraße. Weitere Schwerpunkte sind die Dorferneuerung Berka und weitere Ausgrabungen auf dem Frauenberg, mit dem Ziel der konsequenten touristischen Vermarktung. Für den Wegebau werden im Bereich Jecha ca. 30.000 Euro und im Borntal 120.000 Euro aufgewendet. Im Borntal sind da besonders der Rückbau der Skateranlage, sowie die Wege- und Abwassergestaltung im Bereich der Garagen parallel zur Bundeswehr zu benennen. Den Vorschlag von Stadtrat Gerhard Axt (NUBI), man möge doch nach den Kommunalwahlen ein Gehwegprogramm auflegen, dass endlich mal die Gehwege in der ganzen Stadt (einschließlich der Ortsteile) in Ordnung bringt begrüßte Bauamtsleiter Manfred Kucksch. Die Krux an der ganzen Geschichte ist allerdings, dass Axt nicht aufzeigte, woher das Geld kommen sollte. Auch wenn sich Kucksch zu diesem Thema bedeckt hielt und nichts sagte, braucht nur mal die Zahl von 250.000 von 2008 nehmen (siehe oben) und mal sehen, wie wenig eigentlich geschafft wurde, kann sich ausrechnen, was da an Mittel gebraucht werden.
Bei einer ganzen Reihe von Forderungen der Bürger hinsichtlich Straßen- und Gehwegzustand (z.B. Schulstraße, Katzenellenbogen-Steingraben usw.) musste auf den Bauausschuss verwiesen werden, der in einer Prioritätenliste dann festlegt, welche Maßnahmen der Stadt zuerst zu realisieren sei. Man werde sich die besagten Objekte anschauen, so Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU). Auch einer Bürgerin deren Scheibe von Feuerwerkskörpern zerschossen wurde, konnte man nicht wirklich helfen, denn selbst hinsichtlich der besagten Silvesterrakete, welche die Fleischerei Hartlep in Brand schoss, ließ sich der Täter nicht ermitteln.
Diskussionsschwerpunkt war auch der Gehweg vor der Wipperperle. Da würden oft LKW längere Zeit be- und entladen und stehen teilweise auf dem Gehweg, der dadurch völlig zerfahren wird. Kreyer sagte dazu, es sei zwar löblich, den Verkehr in der engen Straße nicht zu behindern, aber das Gehwegparken sei nun mal an der Stelle nicht erlaubt.
Auch hinsichtlich der Beschwerden der Feuerwehrleute, dass man vor ihrem Gerätehaus und den Zugangswegen nicht streut (Bauhof der Stadt), musste Kreyer auf eine Prüfung verweisen. Wegen Eigentumsverhältnissen und Präzedenzfällen mit anderen Einrichtungen könne nicht so einfach angeordnet werden, im Falle des Feuerwehrgerätehauses Jecha so zu verfahren.
Stadtrat Karl Sisolewski (SPD) informierte schon jetzt, dass es auch dieses Jahr wieder einen Weihnachtsmarkt in Jecha geben werde. Man sei jetzt schon bemüht, Teilnehmer mit Ständen zu finden. Wer also mitmachen möchte, kann sich also schon bei der Stadt melden.
Der Spruch des Tages kam dieses Mal von Bauamtsleiter Manfred Kucksch, als eine Bürgerin fragte, ob eine bestimmte Baumaßnahme durchführbar sei. Die trockene und sicher richtige Antwort lautete: Mit Geld gibt es immer eine Möglichkeit.. Allerdings musste die Bürgerin auch auf die Prioritätenliste das Bauausschusses verwiesen werden.
