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Ergebnisse Versorgungsbetrieb SDH

Sonntag, 01. Februar 2009, 07:01 Uhr
In der letzten Stadtratsitzung von Sondershausen wurden auch die Ergebnisse des Versorgungsbetriebes Sondershausen für 2007 abgerechnet. Auch wenn 2007 schon etwas her ist, gibt es trotzdem einige interessante Zahlen...

Zwar gab es zum Jahresabschluss des Versorgungsbetriebes der Stadt Sondershausen keine großen Diskussionen, trotzdem bekam die Beschlussvorlage drei Gegenstimmen bei sechs Enthaltungen. Damit wurde die Werkleitung um Werkleiter Uwe Dönhoff entlastet.

Der Bilanzgewinn von 93.105,69 Euro wird in die allgemeinen Rücklagen eingestellt. Interessanter sind die Zahlen, über die im anhängenden Lagebericht informiert wird. Auch wenn die Zahlen von 2007 datieren , sind sie nicht minder interessant. Bedingt durch den „zu kurzen“ Sommer gab es in allen Bädern einen herben Einbruch der Besucherzahlen, der natürlich auch zu wesentlich weniger Eintrittsgeldern führte.

Bei Bergbad entwickelten sich die Besucherzahlen wie folgt: 2005 (38.559), 2006 (40.264) und 2007 (24.663). Nicht besser sah es beim Bebraer Teich aus: 2005 (13.500), 2006 (21.050) und 2007 (10.230), sowie Großfurra: 2005 (4.500), 2006 (7.207) und 2007 (3.416). So eine schlechter Sommer kann die Besucherzahlen in Freibädern arg durcheinander wirbeln.

Wohnwagenstellplatz (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Wohnwagenstellplatz (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Ein Verlustgeschäft wird der Wohnmobilstandort bleiben (Archivfoto – Hospitalstraße). Die Einnahmen von 355 Euro im Jahr 2007 waren nicht gerade üppig und decken die Aufwendungen von 6.800 Euro nicht im Geringsten, wobei man allerdings sagen muss, dass 50 % davon aus Abschreibungen bestehen. Der Wohnmobilstandplatz war damals im Rahmen der Landesausstellung geschaffen worden. Richtigerweise fügte Dönhoff in der Diskussion hinzu, dass die Besucher auch wenn sie kein Wasser und Strom tanken (nur das kostet Geld), meist in anderer Form ihr Geld in der Stadt lassen und der Wohnmobilstandplatz unbedingt weiter vorgehalten werden sollte.

Hinweis:
Über die Homepage www.thueringen-wandern.de sind aber bereits mehrmals Beschwerden eingelaufen (dort ist der Platz beschrieben), dass nicht nur die Andockstellen für Strom und Wasser von PKW zugeparkt waren, sondern auch kaum noch Platz war. Die paar Euro reißen zwar den Umsatz nicht raus, ist aber für die Camper ärgerlich und spricht sich in Internet-Foren und anderen Gelegenheiten oft schneller rum, als sich mancher denkt. Allerdings fasst man einer Sperrung des Platzes für PKW nicht ins Auge, als eine Beschwerde im Jahre 2008 mit dem Ordnungsamt besprochen wurde. Man wolle die Kleingärtner aus den naheliegenden Kleingärten nicht verärgern, so die Leiterin, Sybille Vohla im damaligen Gespräch.
Autor: khh

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