nnz-Service: Vor Erkältung schützen
Mittwoch, 11. Februar 2009, 15:30 Uhr
Husten, Schnupfen, Heiserkeit - die Erkältungswelle hat auch Nordthüringen voll im Griff. Ob im Büro, im Kaufhaus oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln - die Ansteckungsgefahr lauert überall. Wer sich vor Erkältungen schützen will, sollte sein Immunsystem stärken und einige wichtige Hygienemaßnahmen beachten, raten Thüringens Apothekerinnen und Apotheker.
Jeder Erwachsene ist durchschnittlich drei bis vier Mal jährlich erkältet. Auch wenn der Name der Erkrankung etwas anderes vermuten lässt: Kälte ist nicht der Auslöser für grippale Infekte. "Die Ursache für eine herkömmliche Erkältung ist eine Infektion mit so genannten Rhinoviren. Unterkühlung, aber auch Stress und ungesunde Ernährung können die Abwehr schwächen und es den Erregern somit einfach machen, eine Erkrankung hervorzurufen", sagt Apothekerin Julie Garke, Pressesprecherin der Region Nordhausen.
Im Winter ist es deshalb vor allem wichtig, das eigene Immunsystem zu stärken. Für die effektive Abwehr von Krankheitserregern und Fremdstoffen ist unser Körper auf eine ausreichende Zufuhr von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen angewiesen. "Eine ausgewogene Ernährung ist in der Erkältungszeit deshalb besonders wichtig", sagt Garke. Die zusätzliche Einnahme von Zink, Eisen und Selen kann das Immunsystem unterstützen.
Neben ungesunder Ernährung schwächen Rauchen, Alkohol und Schlafmangel die Abwehrkräfte. Auch Bewegungsmangel ist in der kalten Jahreszeit bei vielen Menschen ein Problem: "Wer seine Abwehr stärken will, sollte vor allem im Winter auf ausreichende körperliche Betätigung achten", empfiehlt Garke. Denn Sport an frischer Luft kurbelt Kreislauf und Durchblutung und damit auch die Aktivität der Abwehrzellen an. Auch Wechselduschen können den Körper unempfindlicher gegenüber Temperaturschwankungen machen.
"Um die Gefahr der Ansteckung zu mindern, sollten in der Erkältungszeit - wenn möglich - größere Menschenansammlungen gemieden werden", erläutert Garke. Denn die Erreger werden in der Regel durch eine Tröpfcheninfektion übertragen. Auch auf Gegenständen wie Türgriffen oder Haltestangen in öffentlichen Verkehrsmitteln können sie eine Zeit lang überleben: "Wer sich vor diesem Übertragungsweg schützen möchte, sollte sich häufig die Hände mit Wasser und Seife waschen", rät Garke. Wenn es nicht unhöflich erscheint, sollte im Winter auf das Schütteln der Hände verzichtet werden.
Wer sich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen eine Erkältung eingefangen hat, sollte seinen Körper durch viel Ruhe bei der Genesung unterstützen. "Spezielle Medikamente gegen Rhinoviren gibt es nicht, da die Erreger sehr wandlungsfähig sind. Auch eine vorbeugende Impfung ist aus diesen Gründen nicht möglich", sagt Garke. Bei einer Erkältung gilt es deshalb die Symptome zu lindern: "Je nach Beschwerden können Präparate gegen Schnupfen, Husten, Hals- und Kopfschmerzen eine sinnvolle Ergänzung zur körperlichen Ruhe sein", sagt Garke. Während der Erkältung sollte auf sportliche Aktivitäten verzichtet werden.
Autor: nnz/knJeder Erwachsene ist durchschnittlich drei bis vier Mal jährlich erkältet. Auch wenn der Name der Erkrankung etwas anderes vermuten lässt: Kälte ist nicht der Auslöser für grippale Infekte. "Die Ursache für eine herkömmliche Erkältung ist eine Infektion mit so genannten Rhinoviren. Unterkühlung, aber auch Stress und ungesunde Ernährung können die Abwehr schwächen und es den Erregern somit einfach machen, eine Erkrankung hervorzurufen", sagt Apothekerin Julie Garke, Pressesprecherin der Region Nordhausen.
Im Winter ist es deshalb vor allem wichtig, das eigene Immunsystem zu stärken. Für die effektive Abwehr von Krankheitserregern und Fremdstoffen ist unser Körper auf eine ausreichende Zufuhr von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen angewiesen. "Eine ausgewogene Ernährung ist in der Erkältungszeit deshalb besonders wichtig", sagt Garke. Die zusätzliche Einnahme von Zink, Eisen und Selen kann das Immunsystem unterstützen.
Neben ungesunder Ernährung schwächen Rauchen, Alkohol und Schlafmangel die Abwehrkräfte. Auch Bewegungsmangel ist in der kalten Jahreszeit bei vielen Menschen ein Problem: "Wer seine Abwehr stärken will, sollte vor allem im Winter auf ausreichende körperliche Betätigung achten", empfiehlt Garke. Denn Sport an frischer Luft kurbelt Kreislauf und Durchblutung und damit auch die Aktivität der Abwehrzellen an. Auch Wechselduschen können den Körper unempfindlicher gegenüber Temperaturschwankungen machen.
"Um die Gefahr der Ansteckung zu mindern, sollten in der Erkältungszeit - wenn möglich - größere Menschenansammlungen gemieden werden", erläutert Garke. Denn die Erreger werden in der Regel durch eine Tröpfcheninfektion übertragen. Auch auf Gegenständen wie Türgriffen oder Haltestangen in öffentlichen Verkehrsmitteln können sie eine Zeit lang überleben: "Wer sich vor diesem Übertragungsweg schützen möchte, sollte sich häufig die Hände mit Wasser und Seife waschen", rät Garke. Wenn es nicht unhöflich erscheint, sollte im Winter auf das Schütteln der Hände verzichtet werden.
Wer sich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen eine Erkältung eingefangen hat, sollte seinen Körper durch viel Ruhe bei der Genesung unterstützen. "Spezielle Medikamente gegen Rhinoviren gibt es nicht, da die Erreger sehr wandlungsfähig sind. Auch eine vorbeugende Impfung ist aus diesen Gründen nicht möglich", sagt Garke. Bei einer Erkältung gilt es deshalb die Symptome zu lindern: "Je nach Beschwerden können Präparate gegen Schnupfen, Husten, Hals- und Kopfschmerzen eine sinnvolle Ergänzung zur körperlichen Ruhe sein", sagt Garke. Während der Erkältung sollte auf sportliche Aktivitäten verzichtet werden.
