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Schacht im Burgenlandkreis?

Samstag, 14. Februar 2009, 07:03 Uhr
Werden die Schächte bzw. der Schacht des neuen Kaliwerks Roßleben im Burgenlandkreis (Sachsen-Anhalt) abgeteuft? So scheinen der aktuellem Vorstellungen zu sein...

Bisher wusste man zwar, dass rund 90 % der bei Roßleben liegenden Kalilagerstätten in Sachsen-Anhalt liegt, aber bisher hatte noch kein Bewerber durchblicken lassen, wo denn die Förderschächte eines möglichen neuen Kaliwerkes abgeteuft werden sollen. Die Schächte des alten Kaliwerks Roßleben lagen ja in Gebieten, in der die Lagerstätte bereits stark abgebaut war. Außerdem waren die Schächte bereits verfüllt worden.

Jaap van Engers (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Jaap van Engers (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Laut Onlineausgabe des Naumburger Tageblatt, vertrat Jaap van Engers, Geschäftsführer der Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH (GSES), den Standpunkt, beide Bewerber um die Kalilagerstätte Roßleben werden schon aus praktischen Gründen heraus den Förderschacht bei Reinsdorf im Burgenlandkreis abteufen. Auch die Verarbeitung sollte, so Jaap van Engers im Naumburger Tageblatt, beiDie zwei verschlossenen Schächte in Roßleben würden zwar auch wieder geöffnet, würden aber eher zur Belüftung, zum Transport und als Lagerort für den Abraum dienen.

Wenn es nach Jaap van Engers (GSES) geht, wird die Verwaltung in Roßleben sitzen. Die GSES gehört einem Firmenkonsortium an, dass einer der beiden Bewerber um die Kalilagerstätte Roßleben ist. Man darf also gespannt sein, wie die Projekte im einzelnen aussehen werden.

Hinsichtlich des zeitlichen Rahmens gibt es noch nichts Neues zu vermelden. Hans-Joachim Hartwig, Geschäftsführer Gesellschaft zur Verwahrung und Verwertung von stillgelegten Bergwerksbetrieben mbH (GVV), hatte Ende letzten Jahres geäußert, es könnte Gespräche mit den beiden Bewerbern im ersten Quartal geben und frühestens im Sommer 2009 wird die GVV die Entscheidung fällen, wer denn den Zuschlag erhält.
Autor: khh

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