Schulschwänzer ein Problem?
Montag, 16. Februar 2009, 09:40 Uhr
Nicht nur in Thüringen, sondern auch im Kyffhäuserkreis, sind Schulschwänzer ein Problem. Nicht so sehr von der Anzahl her, aber von der Verteilung, was sich auch im Kyffhäuserkreis zeigt. Denn gibt es Schwerpunkte bei den Schularten...
In Thüringen gibt es nach Erhebungen des Kultusministeriums mehr eine recht hohe Zahl an Schulschwänzern. Bezogen auf die Gesamtschülerzahl von rund 237.700 im vergangenen Schuljahr sei das zwar ein geringer Prozentsatz, sagte Kultusminister Bernward Müller (CDU), aber die Verteilung der Schulschwänzer gibt zu denken. Das Problem stelle sich insbesondere an den Förder- und Berufsschulen im Freistaat.
Nach den erstmals erfassten Zahlen haben 2007/2008 an den staatlichen Schulen 1063 Mädchen und Jungen 20 Tage und mehr unentschuldigt gefehlt. Auch im Kyffhäuserkreis (Schulamtsbereich Artern) zeigen sich die gleichen Schwerpunkte, wie Thüringenweit.
Hier sieht es wie folgt aus:
Wie Dr. Detlef Baer, Pressesprecher im Thüringer Kultusministerium, kn auf Anfrage mitteilte, werden in der nächsten Zeit weitere Untersuchungen folgen, um die genauen Ursachen zu ermitteln. Insbesondere bei den Berufsschulen gilt es zu ermitteln, ob die Verteilung gleichmäßig ist, oder ob es nach Berufsgruppen Schwerpunkte gibt.
Autor: khhIn Thüringen gibt es nach Erhebungen des Kultusministeriums mehr eine recht hohe Zahl an Schulschwänzern. Bezogen auf die Gesamtschülerzahl von rund 237.700 im vergangenen Schuljahr sei das zwar ein geringer Prozentsatz, sagte Kultusminister Bernward Müller (CDU), aber die Verteilung der Schulschwänzer gibt zu denken. Das Problem stelle sich insbesondere an den Förder- und Berufsschulen im Freistaat.
Nach den erstmals erfassten Zahlen haben 2007/2008 an den staatlichen Schulen 1063 Mädchen und Jungen 20 Tage und mehr unentschuldigt gefehlt. Auch im Kyffhäuserkreis (Schulamtsbereich Artern) zeigen sich die gleichen Schwerpunkte, wie Thüringenweit.
Hier sieht es wie folgt aus:
- Berufsschulen: 34 Schulschwänzer bei 3271 erfassten Schülern
- Förderschulen: 18 Schulschwänzer bei 911 erfassten Schülern
- Gymnasien: keine Schulschwänzer im Sinne o.g. Definition.
- Grundschulen: 4 Schulschwänzer bei 4598 erfassten Schülern
- Regelschulen: 9 Schulschwänzer bei 3400 erfassten Schülern
Wie Dr. Detlef Baer, Pressesprecher im Thüringer Kultusministerium, kn auf Anfrage mitteilte, werden in der nächsten Zeit weitere Untersuchungen folgen, um die genauen Ursachen zu ermitteln. Insbesondere bei den Berufsschulen gilt es zu ermitteln, ob die Verteilung gleichmäßig ist, oder ob es nach Berufsgruppen Schwerpunkte gibt.
