Die Trüffelschweine kommen
Montag, 16. Februar 2009, 14:13 Uhr
Am Mittwoch feiert das Theaterjugendclub in Nordhausen seine nächste Premiere. Mit dem Jugendstück Trüffelschweine von Kristo Šagor hat sich Ronald Winter als Regisseur nach Creeps und Rote Schuhe in den letzten beiden Jahren wieder ein aktuelles Thema ausgewählt. Es geht um eine Entführung und die Beziehung zwischen der Täterin und ihrem Opfer.
Junges Theater vor Premiere (Foto: Joachim Ronniger)
Weil das Stück so brisant und die Handlung sehr sensibel ist, suchte sich Ronald Winter zwei Darstellerinnen, die bereits Bühnenerfahrung haben. Er fand sie in zwei langjährigen und erfahrenen Spielerinnen des Theaterjugendclubs. Für beide ist Trüffelschweine bereits die fünfte Produktion, in der sie auf der Bühne stehen. Sabrina Schmücking spielte unter anderen in Ronald Winters Inszenierungen Rote Schuhe und Creeps, Isabell Helemann war unter seiner Leitung in zauberflöte RELOADED und Ich weiß, was du letzte Sommernacht geträumt hast zu erleben und hatte auch einen Gastauftritt in creeps. Zuletzt spielte sie die Krimhild in Die Nibelungen. Die drei kannten und vertrauten sich, sie wussten, wie man miteinander arbeitet.
Das Team traf sich ein- bis zweimal die Woche ohne festen Termin, da Sabrina eine Ausbildung im Schichtdienst macht und Isabell gerade ihr Freiwilliges soziales Jahr im Bereich Kultur am Theater Nordhausen absolviert. Erst als es in die Endphase ging, gab es genau festgelegte Proben.
Die Mädchen befassten sich mit dem Text jeder Szene, sprachen gemeinsam über Intentionen der Protagonisten: was treibt sie in der jeweiligen Situation zum Handeln? Die beiden Darstellerinnen konnten sich eine eigene Meinung und Haltung zum Stück bilden, Szenen zunächst improvisieren und gemeinsam mit dem Regisseur dann die Endfassung einstudieren. Das meiste, was auf der Bühne zu sehen ist, kommt aus den Mädchen selbst, und das wird der Zuschauer auch spüren.
In Trüffelschweine entführt die 18-jährige Saskia die 15-jährige Rike, um deren Vater zu erpressen. Der hat nämlich Anzeige gegen Saskias Freund erstattet. Als der Vater auf die Erpressung nicht reagiert, sitzen die Mädchen in ihrem Versteck fest. Aus Stunden werden Tage, Emotionen steigern sich und kochen hoch, und die Rollen von Täterin und Opfer geraten durcheinander.
Restkarten für die Premiere am Mittwoch, 18. Februar, um 19.30 Uhr und die nächsten Vorstellungen am 28. Februar und 5. März gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Autor: nnz/kn
Junges Theater vor Premiere (Foto: Joachim Ronniger)
Weil das Stück so brisant und die Handlung sehr sensibel ist, suchte sich Ronald Winter zwei Darstellerinnen, die bereits Bühnenerfahrung haben. Er fand sie in zwei langjährigen und erfahrenen Spielerinnen des Theaterjugendclubs. Für beide ist Trüffelschweine bereits die fünfte Produktion, in der sie auf der Bühne stehen. Sabrina Schmücking spielte unter anderen in Ronald Winters Inszenierungen Rote Schuhe und Creeps, Isabell Helemann war unter seiner Leitung in zauberflöte RELOADED und Ich weiß, was du letzte Sommernacht geträumt hast zu erleben und hatte auch einen Gastauftritt in creeps. Zuletzt spielte sie die Krimhild in Die Nibelungen. Die drei kannten und vertrauten sich, sie wussten, wie man miteinander arbeitet.Das Team traf sich ein- bis zweimal die Woche ohne festen Termin, da Sabrina eine Ausbildung im Schichtdienst macht und Isabell gerade ihr Freiwilliges soziales Jahr im Bereich Kultur am Theater Nordhausen absolviert. Erst als es in die Endphase ging, gab es genau festgelegte Proben.
Die Mädchen befassten sich mit dem Text jeder Szene, sprachen gemeinsam über Intentionen der Protagonisten: was treibt sie in der jeweiligen Situation zum Handeln? Die beiden Darstellerinnen konnten sich eine eigene Meinung und Haltung zum Stück bilden, Szenen zunächst improvisieren und gemeinsam mit dem Regisseur dann die Endfassung einstudieren. Das meiste, was auf der Bühne zu sehen ist, kommt aus den Mädchen selbst, und das wird der Zuschauer auch spüren.
In Trüffelschweine entführt die 18-jährige Saskia die 15-jährige Rike, um deren Vater zu erpressen. Der hat nämlich Anzeige gegen Saskias Freund erstattet. Als der Vater auf die Erpressung nicht reagiert, sitzen die Mädchen in ihrem Versteck fest. Aus Stunden werden Tage, Emotionen steigern sich und kochen hoch, und die Rollen von Täterin und Opfer geraten durcheinander.
Restkarten für die Premiere am Mittwoch, 18. Februar, um 19.30 Uhr und die nächsten Vorstellungen am 28. Februar und 5. März gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
