Projekt erregt Aufmerksamkeit
Dienstag, 17. Februar 2009, 08:46 Uhr
Das Soziale Integrations-Zentrum (SIZ), ein gemeinsames Modellprojekt der Arbeitsgemeinschaft des Landkreises Nordhausen und des HORIZONT e.V. erregt auch über die Grenzen des Landkreises hinaus großes Interesse. Wie das passiert, das hat die nnz erfahren...
Von links nach rechts: Thomas Rzepus, Steffi Seeboth (beide SIZ), Stephan Oberthür (ARGE Mühlhausen), Dr. Christian Landmann (ARGE Gotha), Matthias Stiel (ARGE Nordhausen)
Insbesondere mit Hinblick auf die hohe Arbeitslosigkeit und die stetig wachsende Zahl der armutsgefährdeten Familien, steigt der Bedarf an individuellen sozialpädagogischen Angeboten zunehmend. Welche speziellen Hilfsangebote existieren für Arbeitslosengeld II Empfänger, die besondere Unterstützung bei der Lösung ihrer persönlichen und sozialen Problemlagen benötigen? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Treffens einiger ARGE-Vertreter, die mehr über das SIZ erfahren wollten.
In der HORIZONT HinterHofWerkStadt trafen sich kürzlich Dr. Christian Landmann (Geschäftsführer der ARGE Gotha), Stephan Oberthür (Teamleiter der ARGE Mühlhausen) und Matthias Stiel (ARGE Nordhausen) mit der Teamleiterin des SIZ Stefanie Seeboth sowie zwei ihrer Mitarbeiter: Thomas Rzepus und Tina Schneppe.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Vorstellung des Modellprojektes SIZ und seine mögliche Übertragbarkeit in andere Landkreise. Neben der Veranschaulichung des Arbeitsprozesses wurde auch über die Erfolge sowie Hürden der vergangenen drei Jahre gesprochen. Acht Prozent aller SIZ Teilnehmer konnten auf dem ersten Arbeitsmarkt integriert werden. Wiederum andere haben durch die gebotene Unterstützung aus teils akuten Lebenskrisen herausgefunden.
Sowohl Landmann als auch Oberthür bestätigten einen drastischen Anstieg betroffener Personen auch in ihren Regionen und betonten die Notwendigkeit von multiprofessionellen Hilfsangeboten wie dem des SIZ.
Inzwischen wird das Konzept des Modellprojektes SIZ auch thüringenweit nachgefragt. Es gibt bereits erste Überlegungen weitere Projekte in dieser Form auch in anderen bundesdeutschen Gebieten zu verankern.
Auf das Soziale Integrations-Zentrum in Nordhausen werden künftig jedenfalls noch größere Aufgaben und Herausforderungen zukommen, denn der Bedarf wächst unaufhaltsam. Hierbei kann derweil auf nunmehr drei Jahre Erfahrung, professionelle Arbeit und ein gut funktionierendes, engmaschiges Netzwerk zurückgegriffen werden.
Autor: nnz/knVon links nach rechts: Thomas Rzepus, Steffi Seeboth (beide SIZ), Stephan Oberthür (ARGE Mühlhausen), Dr. Christian Landmann (ARGE Gotha), Matthias Stiel (ARGE Nordhausen)
Insbesondere mit Hinblick auf die hohe Arbeitslosigkeit und die stetig wachsende Zahl der armutsgefährdeten Familien, steigt der Bedarf an individuellen sozialpädagogischen Angeboten zunehmend. Welche speziellen Hilfsangebote existieren für Arbeitslosengeld II Empfänger, die besondere Unterstützung bei der Lösung ihrer persönlichen und sozialen Problemlagen benötigen? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Treffens einiger ARGE-Vertreter, die mehr über das SIZ erfahren wollten.
In der HORIZONT HinterHofWerkStadt trafen sich kürzlich Dr. Christian Landmann (Geschäftsführer der ARGE Gotha), Stephan Oberthür (Teamleiter der ARGE Mühlhausen) und Matthias Stiel (ARGE Nordhausen) mit der Teamleiterin des SIZ Stefanie Seeboth sowie zwei ihrer Mitarbeiter: Thomas Rzepus und Tina Schneppe.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Vorstellung des Modellprojektes SIZ und seine mögliche Übertragbarkeit in andere Landkreise. Neben der Veranschaulichung des Arbeitsprozesses wurde auch über die Erfolge sowie Hürden der vergangenen drei Jahre gesprochen. Acht Prozent aller SIZ Teilnehmer konnten auf dem ersten Arbeitsmarkt integriert werden. Wiederum andere haben durch die gebotene Unterstützung aus teils akuten Lebenskrisen herausgefunden.
Sowohl Landmann als auch Oberthür bestätigten einen drastischen Anstieg betroffener Personen auch in ihren Regionen und betonten die Notwendigkeit von multiprofessionellen Hilfsangeboten wie dem des SIZ.
Inzwischen wird das Konzept des Modellprojektes SIZ auch thüringenweit nachgefragt. Es gibt bereits erste Überlegungen weitere Projekte in dieser Form auch in anderen bundesdeutschen Gebieten zu verankern.
Auf das Soziale Integrations-Zentrum in Nordhausen werden künftig jedenfalls noch größere Aufgaben und Herausforderungen zukommen, denn der Bedarf wächst unaufhaltsam. Hierbei kann derweil auf nunmehr drei Jahre Erfahrung, professionelle Arbeit und ein gut funktionierendes, engmaschiges Netzwerk zurückgegriffen werden.

