kn-doku: Gegen Zwangsverrentung
Mittwoch, 18. Februar 2009, 13:59 Uhr
Das Mitglied des Bundestages, Kersten Naumann (Die Linke) unterstützt in einer Stellung die Petion von 3.000 Metallern gegen Zwangsverrentung von Amts wegen...
Die IG Metall hat in einer Petition mit 3.000 Unterschriften gegen die Praxis der Zwangsverrentung älterer Arbeitsloser vor dem eigentlichen Renteneintrittsalter protestiert.
Die Betroffenen werden dazu gezwungen, Frührenten mit Abschlägen in Anspruch zu nehmen. Da die gesetzlichen Renten durch die Arbeitslosigkeit ohnehin häufig auf einem niedrigen Niveau sind, ist in vielen Fällen Altersarmut vorprogrammiert.
Den auf diese Weise Zwangsverrenteten wird jede Möglichkeit genommen, ihre Rente durch Inanspruchnahme von Vermittlungs- und Arbeitsförderleistungen der Agentur für Arbeit zu verbessern, so Kersten Naumann, Fraktion DIE LINKE. Die Bundesregierung schönt damit ihre Arbeitslosenbilanz, da die eigentlich Arbeitslosen nun in den Statistiken nicht mehr auftauchen. Dies kann jedoch nicht Sinn der Sache sein. Vielmehr muss die Arbeitsmarktpolitik verbessert und Altersarmut verhindert werden.
Autor: khhDie IG Metall hat in einer Petition mit 3.000 Unterschriften gegen die Praxis der Zwangsverrentung älterer Arbeitsloser vor dem eigentlichen Renteneintrittsalter protestiert.
Die Betroffenen werden dazu gezwungen, Frührenten mit Abschlägen in Anspruch zu nehmen. Da die gesetzlichen Renten durch die Arbeitslosigkeit ohnehin häufig auf einem niedrigen Niveau sind, ist in vielen Fällen Altersarmut vorprogrammiert.
Den auf diese Weise Zwangsverrenteten wird jede Möglichkeit genommen, ihre Rente durch Inanspruchnahme von Vermittlungs- und Arbeitsförderleistungen der Agentur für Arbeit zu verbessern, so Kersten Naumann, Fraktion DIE LINKE. Die Bundesregierung schönt damit ihre Arbeitslosenbilanz, da die eigentlich Arbeitslosen nun in den Statistiken nicht mehr auftauchen. Dies kann jedoch nicht Sinn der Sache sein. Vielmehr muss die Arbeitsmarktpolitik verbessert und Altersarmut verhindert werden.
