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Autokrise auch bei uns? (2)

Mittwoch, 18. Februar 2009, 15:45 Uhr
Auch in Ebeleben kommt man mit den Folgen der Autokrise klar, denn auch in Mühlhäuser Werkstätten Standtort Ebeleben wurde für die Autoindustrie produziert...

Die Mühlhäuser Werkstätten, ein anerkannter Betrieb zur Beschäftigung behinderter Menschen, hat auch ein wichtiges Standbein in Ebeleben. In der dortigen Produktionsstätte sind über einhundert behinderte Menschen beschäftigt. Auch an diesem Standort wurden Teile für die Autoindustrie gefertigt.

Zu besuch in den Behinderten Werkstätten 2007 (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Zu besuch in den Behinderten Werkstätten 2007 (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Die Krise in der Autoindustrie ist auch nicht ganz spurlos an den Werkstätten vorbei gegangen. Im Gespräch mit kn bestätigte Geschäftsführer Dieter Lamczyk (im Bild im Gespräch mit Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) bei einem Besuch im Dezember 2007), dass drei Aufträge weggebrochen sind, die einen Verlust von ca. 35 % in dem fertigungsbereich bringen könnte. Allerdings sind die Mühlhäuser Werkstätten gut aufgestellt, da man ein breites Arbeitsfeld an Aufgagen und Aufträgen bearbeitet. Sehr bekannt ist der neben dem Karl-Marien-Haus befindliche Bauernladen.

Zu Besuch in den Behinderten Werkstätten 2007 (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Zu Besuch in den Behinderten Werkstätten 2007 (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Dieter Althaus beim damaligen Produktionsrundgang bei der Fertigung der Kinderhupen.

Dieter Lamczyk bestätigte, dass der Wegfall der drei Aufträge an der Beschäftigungslage nichts ändern wird. Alle Mitarbeiter bleiben vollbeschäftigt, da für Ersatzaufgaben gesorgt wird.
Autor: khh

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