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Zwei Bäume fallen

Freitag, 20. Februar 2009, 10:19 Uhr
Bauamtsleiter informiert über umfangreiche Baumschnittarbeiten in Sondershausen. Auch der TAZ wird zwei Großbaustellen einrichten. Und warum ein Stadtrat erst eine Eisbahn wünscht, und dann wieder nicht, erfahren Sie auch hier...

Auf der 51. Sitzung des Hauptsauschusses des Stadtrates Sondershausen informiert Bauamtsleiter Manfred Kucksch, dass in der Stadt Sondershausen umfangreiche Baumschnitt arbeiten angelaufen sind. Nach vorherigen Untersuchungen durch den „Baumdoktor“ aus Heiligenstadt, die immer im Herbst durchgeführt werden, musste auch entschieden werden, dass zwei große Bäume in der Possenallee gefällt werden müssen. Ein Kastanie und ein Baum direkt an der Kreuzung Possenallee/Edmund-Königstraße. Beide Bäume sind durch einen Pilz befallen, so dass die Standsicherheit der Bäume an dieser starkbefahrenen Straße nicht mehr gesichert ist.

Baumschnitt für Osterfeuer (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Baumschnitt für Osterfeuer (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Die durch den Baumschnitt anfallenden Äste werden jetzt schon vorsorglich im Östertal aufgetürmt und dienen als Material für das dortige Osterfeuer.

Darüber hinaus informierte Kucksch über zwei große künftige Baustellen des Trinkwasser- und Abwasserzweckverbandes. Zum einen wird ein großer Sammler in der Greußener Straße gebaut, der schon mehrfach angekündigt war, kn berichtete bereits. Dabei wird die Straße vom Dänischen Bettenhaus bis zum Kreisel in Mitleidenschaft gezogen, so dass es in diesem Bereich wieder umfangreiche Umleitungen geben wird. Ab Mitte/Ende März werden die Bauarbeiten losgehen und bis ca. Ende des Jahres dauern. Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) fragte zaghaft, ob er wieder von der Umleitung betroffen sei und erhielt von Kucksch ein verständnisvolles Nicken.

Die zweite Baumaßnahme betrifft die Entwässerung von Jechaburg, die erst nach der Fertigstellung der Ortsumgehung Sondershausen begonnen werden kann. Dabei wird unter u.a. die ehemalige B4 in der Nordhäuserstraße gequert und später auch noch die Wipper, um dann an den Hauptsammler Richtung Abwasserwerk zu kommen. Diese Maßnahme wird auch ca. drei Monate dauern. Um unnötige Umleitungen aufzubauen, wird es wohl nur eine halbseitige Sperrung der Straße geben. Bürgermeister Kreyer betonte, dass die Presse rechtzeitig über die entsprechenden Umleitungen und Sperrungen informiert wird.

Apropos ehemalige B4. Stadtrat Bernd Liebau (Die Linke) fragte nach, warum die Anwohner einen Gebührenbescheid für die Straßenreinigung erhalten haben, der noch die Höhe der Gebühren enthält, wie eine Bundesstraße. Die Erklärung ist recht einfach. Ein Stadtratbeschluss ist erst rechtswirksam, wenn er auch entsprechend veröffentlicht ist. Da die Gebührenbescheide vor der Veröffentlichung bearbeitet wurden, sind sie als noch in der alten Höhe verschickt worden. Wie Kämmerer Ralf Schmidt betonte, werden die zuviel erhobenen Gebühren automatisch bei der nächsten Fälligkeit wieder gegengerechnet. Es muss also keiner zu viel zahlen.


Auf der letzten Hauptausschusssitzung hatte sich Stadtrat Hartmut Thiele beschwert, dass die Stadt es nicht fertiggebracht hat, trotz der langen Kältewelle eine Eisbahn für die Kinder zu bauen. Gestern beschwerte er sich, weil es eine Eisbahn gab. Ist aber nicht so widersinnig, wie es klingt. Dieses Mal ging es allerdings um eine ungewollte Eisbahn, da sich einige Wege im Schlosspark in reine Eisbahnen verwandelt haben. Das Problem wird über die Stiftung Schlösser und Gärten geklärt, da diese für den Schlosspark zuständig ist.
Autor: khh

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