Konzept öffentlich vorstellen
Samstag, 21. Februar 2009, 07:00 Uhr
Ausgezeichnet wurde es schon bei Genial zentral, kn berichtete. Aber das Projekt Cafe Pille ist es in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt. Das und weitere Probleme wurden im letzten Hauptausschuss diskutiert...
Auf der 51. Sitzung des Hauptsauschusses des Stadtrates Sondershausen schlug daher Stadtrat Reinhard Walter vor, dass man das Cafe Pille in seinem jetzigen Zustand mal öffentlich zeigen sollte. Ob und wie man es machen sollte ist noch unklar, weshalb auch kein Beschluss gefasst wurde.
Ungeklärt ist noch, wie die Eigentumsverhältnisse der Turnhalle Schernberg aussehen sollen. Auf der einen Seite will der private Schulträger, der schon das Schulgebäude übernommen hat, auch die Turnhalle über nehmen, bei Beibehaltung der Hallenzeiten der bisherigen Vereine. Auf der anderen Seite will die Stadt die Turnhalle übernehmen, um sicher zu gehen, dass auch wirklich die Verein in der halle bleiben dürfen. Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) ist sich sicher, dass beide Parteien, zusammen mit dem Landkreis, eine für alle passable Lösung finden werden, ohne den Schulbetreiber zu vergraulen. In der Diskussion wurde auch eine Vermutung als nicht zutreffend bezeichnet, der gleich Schulbetreiber wolle auch die Schule in Jecha übernehmen.
Im Punkt Vergabeleistungen der Stadt Sondershausen informierte Bauamtsleiter Manfred Kucksch, dass die Vergabeleistungen von 2007 (drei Millionen Euro) zu 2008 auf ca. 1,1 Millionen Euro gesunken waren. Waren sonst immer gut 75 % der vergebenen Leistungen durch Firmen aus dem Kyffhäuserkreis erbracht worden, so waren es 2008 nur ca. 55%. Kucksch begründete das so, dass laut öffentlich notwendiger Ausschreibung, sich die Firmen aus dem Kyffhäuserkreis nicht durchsetzen konnten. Grund war, dass bei den Bauleistungen große Aufträge mit dem Aufbringen von Schwarzdecken verbunden waren, bei den die Firmen aus dem Kyffhäuserkreis nicht die dazu notwendige Technik hatten. Kreyer bedauerte das, aber an öffentlichen Ausschreibungen komme man nun mal nicht vorbei.
Ein großer Brocken bei den Vergabeleistungen war die Planung des Bebraausbaus. Trotzdem kommen noch zusätzlich Kosten auf die Stadt zu, weil durch die Ortsumgehung B4 Sondershausen ein neues Niederschlagsabflussmodell erarbeitet werden muss.
Wenig Diskussion gab es im Hauptausschuss der Stadt Sondershausen zum Punkt Neufassung der Satzung zur Regelung der Aufwandsentschädigung für die Ehrenbeamten und ehrenamtlichen Angehörigen, die ständig zu besonderen Dienstleistungen herangezogen werden, der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Sondershausen. Der Schwerpunkt lag dabei bei der Angleichung der Aufwandsentschädigung mit der Eingliederung von Schernberg nach Sondershausen. Wie Ordnungsamtsleiterin Sybille Vohla betonte, gab es keine wesentlichen Änderungen. Da in der bisherigen Satzung noch DM-Beträge drinstanden, wurden jetzt die Beträge auf volle fünf Euro aufgerundet.
Bürgermeister Kreyer betonte nochmals, dass die Mitarbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr ein Ehrenamt sei, und die Kameraden dafür nicht entschädigt werden, weil es dazu nochmals eine Anfrage gab. Entschädigt wird nur der Arbeitgeber für den Lohnausfall. Kreyer lobte in der Diskussion noch mal das Engagement der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren. Laut Kreyer gibt es zwar im Land Thüringen Bestrebungen, so eine Art Rente zu installieren (Einzahlung pro Monat acht Euro angedacht), aber es sei in noch keiner Weise etwas entschieden.
Durch die Herabsetzung des Eintrittsalters in die Jugendfeuerwehren, sei es bisher noch nicht zu Problemen mit dem Nachwuchs bei den Wehren gekommen. Insgesamt sind in der Stadt Sondershausen zurzeit 130 Jugendliche in den Wehren organisiert.
Autor: khhAuf der 51. Sitzung des Hauptsauschusses des Stadtrates Sondershausen schlug daher Stadtrat Reinhard Walter vor, dass man das Cafe Pille in seinem jetzigen Zustand mal öffentlich zeigen sollte. Ob und wie man es machen sollte ist noch unklar, weshalb auch kein Beschluss gefasst wurde.
Ungeklärt ist noch, wie die Eigentumsverhältnisse der Turnhalle Schernberg aussehen sollen. Auf der einen Seite will der private Schulträger, der schon das Schulgebäude übernommen hat, auch die Turnhalle über nehmen, bei Beibehaltung der Hallenzeiten der bisherigen Vereine. Auf der anderen Seite will die Stadt die Turnhalle übernehmen, um sicher zu gehen, dass auch wirklich die Verein in der halle bleiben dürfen. Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) ist sich sicher, dass beide Parteien, zusammen mit dem Landkreis, eine für alle passable Lösung finden werden, ohne den Schulbetreiber zu vergraulen. In der Diskussion wurde auch eine Vermutung als nicht zutreffend bezeichnet, der gleich Schulbetreiber wolle auch die Schule in Jecha übernehmen.
Im Punkt Vergabeleistungen der Stadt Sondershausen informierte Bauamtsleiter Manfred Kucksch, dass die Vergabeleistungen von 2007 (drei Millionen Euro) zu 2008 auf ca. 1,1 Millionen Euro gesunken waren. Waren sonst immer gut 75 % der vergebenen Leistungen durch Firmen aus dem Kyffhäuserkreis erbracht worden, so waren es 2008 nur ca. 55%. Kucksch begründete das so, dass laut öffentlich notwendiger Ausschreibung, sich die Firmen aus dem Kyffhäuserkreis nicht durchsetzen konnten. Grund war, dass bei den Bauleistungen große Aufträge mit dem Aufbringen von Schwarzdecken verbunden waren, bei den die Firmen aus dem Kyffhäuserkreis nicht die dazu notwendige Technik hatten. Kreyer bedauerte das, aber an öffentlichen Ausschreibungen komme man nun mal nicht vorbei.
Ein großer Brocken bei den Vergabeleistungen war die Planung des Bebraausbaus. Trotzdem kommen noch zusätzlich Kosten auf die Stadt zu, weil durch die Ortsumgehung B4 Sondershausen ein neues Niederschlagsabflussmodell erarbeitet werden muss.
Wenig Diskussion gab es im Hauptausschuss der Stadt Sondershausen zum Punkt Neufassung der Satzung zur Regelung der Aufwandsentschädigung für die Ehrenbeamten und ehrenamtlichen Angehörigen, die ständig zu besonderen Dienstleistungen herangezogen werden, der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Sondershausen. Der Schwerpunkt lag dabei bei der Angleichung der Aufwandsentschädigung mit der Eingliederung von Schernberg nach Sondershausen. Wie Ordnungsamtsleiterin Sybille Vohla betonte, gab es keine wesentlichen Änderungen. Da in der bisherigen Satzung noch DM-Beträge drinstanden, wurden jetzt die Beträge auf volle fünf Euro aufgerundet.
Bürgermeister Kreyer betonte nochmals, dass die Mitarbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr ein Ehrenamt sei, und die Kameraden dafür nicht entschädigt werden, weil es dazu nochmals eine Anfrage gab. Entschädigt wird nur der Arbeitgeber für den Lohnausfall. Kreyer lobte in der Diskussion noch mal das Engagement der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren. Laut Kreyer gibt es zwar im Land Thüringen Bestrebungen, so eine Art Rente zu installieren (Einzahlung pro Monat acht Euro angedacht), aber es sei in noch keiner Weise etwas entschieden.
Durch die Herabsetzung des Eintrittsalters in die Jugendfeuerwehren, sei es bisher noch nicht zu Problemen mit dem Nachwuchs bei den Wehren gekommen. Insgesamt sind in der Stadt Sondershausen zurzeit 130 Jugendliche in den Wehren organisiert.
