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Ortsumfahrung oder Blitzer?

Dienstag, 03. März 2009, 20:39 Uhr
In seiner zweiten Kreisbereisung führte der Weg Landrat Peter Hengstermann (CDU) heute nach Gundersleben, Teil der Einheitsgemeinde Ebeleben...


Landrat Peter Hengstermann (CDU) war wieder mit seinem bewährten Team (Johanna Neukamm und Ralf Busch Kommunalaufsicht Kyffhäuserkreis), Dr. Heinz-Ulrich Thiele (Pressereferent)), auf Reisen, auch wenn die Fahrt dieses Mal etwas kürzer war. Es ging nach Gundersleben, daß viele leider oft nur deshalb kennen, weil Sie dort zu schnell durch den Ort an der B249 durchfahren. Natürlich mit dabei Bürgermeister Uwe Vogt (SPD), sein Bauamtsleiter Peter Stauder und Ortsbürgermeisterin Renate Tänzler, die auch die Gäste durch den Ort führten.


Kreisbereisung Landrat (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Kreisbereisung Landrat (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Uwe Vogt Peter Hengstermann, Renate Tänzler, Dr. Heinz-Ulrich Thiele und Ralf Busch nach der Besichtigung des Friedhofes, wo man sich über die Baumfällungen und die notwendigen Neuanpflanzungen informierte. Die alten Tannen hatte zu viele Nadeln besonders auf die Gräber fallen lassen und wurden durch Laubgehölze ersetzt.

Mit dem schnellen Durchfahren durch den Ort wurde auch gleich eines der Hauptprobleme angesprochen, die Raserei durch den Ort und der fehlende Fußgängerüberweg über die B249, die den Ort regelrecht in zwei Hälften teilt. Das Problem ist eigentlich seit Jahren das gleich: Es fahren genügend Fahrzeuge durch den Ort, aber bei nur 154 Einwohnern ist natürlich die Anzahl der Fußgänger, welche die B249 überqueren wollen, zu gering nach den behördlichen Vorgaben, um einen Fußgänger Überweg einrichten zu dürfen. Das Straßenbauamt hat da seine Vorgaben. Bis her, so Bürgermeister Vogt, sei zum Glück noch nichts passiert. Aber dazu sollte es nicht erst kommen, zumal täglich auch die Schulkinder die B249 überqueren müssen, um zum Schulbus zu kommen

Landrat Hengstermann will bei der Polizeiinspektion Kyffhäuser erreichen, daß in Gundersleben öfter mal Blitzer stehen, um erst mal eine erste Maßnahme zu treffen. Ins Spiel brachte Landrat Hengstermann langfristig (bis 2020) eine Ortsumfahrung für Gundersleben, weil er mit noch steigendem Verkehr rechnet.

Es wurden aber auch weitere Möglichkeiten ins Spiel gebracht. So soll der Bau einer Verkehrsinsel das Überqueren der Straße erleichtern. Bauamtsleiter Stauder brachte aber auch ins Spiel, daß ein Fußgängerüberweg auch Sicherheit vorspiegelt, weil sich viele Fußgänger zu 100% darauf verlassen, daß alle Autofahrer anhalten. Das kann leider auch „ins Augen“ gehen, so Stauder.

Landrat Hengstermann bracht ins Spiel, daß die stationären Blitzer an der B4 abgebaut werden, weil das Projekt ausgelaufen sei. Er will prüfen lassen, ob da nicht die Blitzer nach Gundersleben umgesetzt werden können. Es soll aber auch geprüft werden, ob nicht eine Radaranlage installiert wird, welche den Autofahrern nur zeigen soll, wie schnell sie eigentlich durch den Ort brausen. Solche Anlagen werden meist von Sponsoren finanziert, die für Gundersleben noch zu finden wären. Eine schnelle Lösung wurde aber nicht gefunden.
Autor: khh

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