Sponsoren und Leute gesucht
Mittwoch, 04. März 2009, 10:10 Uhr
Im Rahmen der Kreisbereisung des Landrates (kn berichtete bereits ausführlich) ging es auch um ein besonderes Jubiläum, daß dieses Jahr in Gundersleben begangen wird...
Ortsbürgermeisterin Renate Tänzler verwies in den Beratungen, daß Gundersleben für dieses Jahr ein besonderes Jubiläum vorbereitet. Es geht um die 1.125 Jahrfeier von Gundersleben. Es dürfte wohl wenige Gemeinden geben, die so lange ihre Existenz nachweisen können. Am 13. Juni soll in Gundersleben eine entsprechende Feier starten. Geplant sind eine ganze Reihe von Veranstaltungen, dabei will man auf dem Sportplatz eventuell alte Gewerke vorstellen, d.h. so eine Art Jahrmarkt. Auch versucht man, Kontakte zum Bauerntheater aufzubauen.
Hauptsorgenkind, wie sollte es anders sein, sind natürlich die Finanzen, denn ganz ohne Mittel ist so ein größeres Dorffest nicht zu organisieren. Aus den Erkenntnissen von Allmenhausen heraus sollen Briefen an potentielle Sponsoren versendet werden. Landrat Peter Hengstermann (CDU) riet, daß möglichst bald zu tun, da es auch noch andere Festlichkeiten gebe. Sein Tipp: Antrag auch über Lottomittel stellen. Zu was haben die Minister solche Töpfe, da müsse man sich eben nur bemerkbar machen. Von allein komme da nichts.
Auch Bürgermeister Uwe Vogt (SPD) rührt schon kräftig die Werbetrommel. So hat er beim Bürgermeister der Partnergemeinde Mitwitz, Peter Laschka, schon mal auf dieses Ereignis hingewiesen. Seine Hoffnung ist, daß sich die Partnergemeinde in der einen oder anderen Art einbringen kann.
Aber auch so ist man sehr aktiv im Ort. Mit viel Liebe hat man das alte Backhaus, auch liebevoll Backs genannt hergerichtet, und sich mit dem Dorfgemeinschaftshaus einen kulturellen Mittelpunkt im Ort geschaffen, der von den Bürgern sehr gut angenommen wird, auch wenn dem Bürgermeister wegen der Energiekosten die Schweißtropfen auf die Stirn treten. Wegen eines fehlenden Schornsteins muß das Gebäude mit Strom beheizt werden, was natürlich nicht gerade billig ist. Aber man denkt über Alternativen nach, wenn nur nicht die Kosten wären.
Renate Tänzler berichtete auch stolz über die seit kurzem bestehende Linedance-Gruppe. Hier treffen sich regelmäßig ca. 10 begeisterte Mitmacher einmal in der Woche. Allerdings, so Tänzler, hat die ganze Sache noch einen kleinen Haken, bisher macht nur ein Mann mit. Die Gruppe wünscht sich dabei, daß sich noch einige Männer zum Mitmachen aufraffen würden. Es ist keine Bedingung, daß sie aus Gundersleben kommen müssen, was ja auch bei den Frauen nicht der Fall ist.
Fahne vom Männergesangsverein Gundersleben von 1854 – 1931.
Von kn auf die schöne Fahne im Backs angesprochen, ob es den in Gundersleben auch einen Chor gäbe, antwortete Ortsbürgermeisterin Tänzler so: Wir singen in Gundersleben sehr gern. Wir würden wahrscheinlich sogar einen guten Chor zusammenbekommen, allein uns fehlt der geeignete Chorleiter. Beim Linedance, so Tänzler, könne man noch mit einer CD/DVD arbeiten. Aber bei einem Chor klappt das leider nicht. Vom Ortskirchenrat warf Ernst Klöppel ein, daß es noch 1954 letztmalig ein Sängerfest in Gundersleben gab. Vielleicht liest ein Chorleiter ohne Chor diese Zeilen und gibt seinem Herzen einen Stoß und meldet sich als Chorleiter bei Renate Tänzler, die über den Bürgermeister von Ebeleben immer erreichbar ist.
Aber nicht nur beim Feiern wird Gundersleben Spitze sein. Es hat sich bis Sondershausen zum Landrat herumgesprochen (quasi als Chef vom DRK), daß Gundersleben eine sehr aktive Ortsgruppe des DRK aufzuweisen hat. Hier wird sich aber nicht nur aktiv in der DRK-Arbeit eingebracht, sondern man beschäftigt sich auch mit kulturellen Dingen. Ein Hit in letzter Zeit sind die bemalten Steine und die sehr schön gestalteten Grußkarten (Fotos), mit deren Verkauf sich der Verein sogar etwas die Vereinskasse aufbessert, um auch dort finanziell besser über die Runden zu kommen.
Autor: khhOrtsbürgermeisterin Renate Tänzler verwies in den Beratungen, daß Gundersleben für dieses Jahr ein besonderes Jubiläum vorbereitet. Es geht um die 1.125 Jahrfeier von Gundersleben. Es dürfte wohl wenige Gemeinden geben, die so lange ihre Existenz nachweisen können. Am 13. Juni soll in Gundersleben eine entsprechende Feier starten. Geplant sind eine ganze Reihe von Veranstaltungen, dabei will man auf dem Sportplatz eventuell alte Gewerke vorstellen, d.h. so eine Art Jahrmarkt. Auch versucht man, Kontakte zum Bauerntheater aufzubauen.
Hauptsorgenkind, wie sollte es anders sein, sind natürlich die Finanzen, denn ganz ohne Mittel ist so ein größeres Dorffest nicht zu organisieren. Aus den Erkenntnissen von Allmenhausen heraus sollen Briefen an potentielle Sponsoren versendet werden. Landrat Peter Hengstermann (CDU) riet, daß möglichst bald zu tun, da es auch noch andere Festlichkeiten gebe. Sein Tipp: Antrag auch über Lottomittel stellen. Zu was haben die Minister solche Töpfe, da müsse man sich eben nur bemerkbar machen. Von allein komme da nichts.
Auch Bürgermeister Uwe Vogt (SPD) rührt schon kräftig die Werbetrommel. So hat er beim Bürgermeister der Partnergemeinde Mitwitz, Peter Laschka, schon mal auf dieses Ereignis hingewiesen. Seine Hoffnung ist, daß sich die Partnergemeinde in der einen oder anderen Art einbringen kann.
Aber auch so ist man sehr aktiv im Ort. Mit viel Liebe hat man das alte Backhaus, auch liebevoll Backs genannt hergerichtet, und sich mit dem Dorfgemeinschaftshaus einen kulturellen Mittelpunkt im Ort geschaffen, der von den Bürgern sehr gut angenommen wird, auch wenn dem Bürgermeister wegen der Energiekosten die Schweißtropfen auf die Stirn treten. Wegen eines fehlenden Schornsteins muß das Gebäude mit Strom beheizt werden, was natürlich nicht gerade billig ist. Aber man denkt über Alternativen nach, wenn nur nicht die Kosten wären.
Renate Tänzler berichtete auch stolz über die seit kurzem bestehende Linedance-Gruppe. Hier treffen sich regelmäßig ca. 10 begeisterte Mitmacher einmal in der Woche. Allerdings, so Tänzler, hat die ganze Sache noch einen kleinen Haken, bisher macht nur ein Mann mit. Die Gruppe wünscht sich dabei, daß sich noch einige Männer zum Mitmachen aufraffen würden. Es ist keine Bedingung, daß sie aus Gundersleben kommen müssen, was ja auch bei den Frauen nicht der Fall ist.
Fahne vom Männergesangsverein Gundersleben von 1854 – 1931.
Von kn auf die schöne Fahne im Backs angesprochen, ob es den in Gundersleben auch einen Chor gäbe, antwortete Ortsbürgermeisterin Tänzler so: Wir singen in Gundersleben sehr gern. Wir würden wahrscheinlich sogar einen guten Chor zusammenbekommen, allein uns fehlt der geeignete Chorleiter. Beim Linedance, so Tänzler, könne man noch mit einer CD/DVD arbeiten. Aber bei einem Chor klappt das leider nicht. Vom Ortskirchenrat warf Ernst Klöppel ein, daß es noch 1954 letztmalig ein Sängerfest in Gundersleben gab. Vielleicht liest ein Chorleiter ohne Chor diese Zeilen und gibt seinem Herzen einen Stoß und meldet sich als Chorleiter bei Renate Tänzler, die über den Bürgermeister von Ebeleben immer erreichbar ist.
Aber nicht nur beim Feiern wird Gundersleben Spitze sein. Es hat sich bis Sondershausen zum Landrat herumgesprochen (quasi als Chef vom DRK), daß Gundersleben eine sehr aktive Ortsgruppe des DRK aufzuweisen hat. Hier wird sich aber nicht nur aktiv in der DRK-Arbeit eingebracht, sondern man beschäftigt sich auch mit kulturellen Dingen. Ein Hit in letzter Zeit sind die bemalten Steine und die sehr schön gestalteten Grußkarten (Fotos), mit deren Verkauf sich der Verein sogar etwas die Vereinskasse aufbessert, um auch dort finanziell besser über die Runden zu kommen.




