Zur Information genutzt
Dienstag, 10. März 2009, 14:34 Uhr
Den heutigen Markttag in Sondershausen nutzten gleich mehrere Organisationen (Düne), bzw. Parteien (Die Linke), um auf Probleme aufmerksam zu machen, bzw. Informationen zu geben.....
So ein Markttag ist zwar in der Regel eine gute Gelegenheit, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, stellte doch schon Dr. Hardo Kendscheck in seiner Studie Neue Chancen für die Innenstadt fest, kn berichtete, dass die Leute nicht nur auf den Markt kämen um zu kaufen, sondern auch um Gespräche führen zu können.
Allerdings hatte heute der Wettergott nicht das große Einsehen, mit den Leuten, denn bei fast ständigem Nieselregen, war das Interesse an einem Plausch etwas gedämpft, obwohl andererseits man die Gelegenheit nutze, unter einem der Schirme im trockenen zu stehen.
Infostand Netzwerk (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
An der ehemaligen Post von Sondershausen gab es einen Gemeinschaftsstand von Düne, die über das Netzwerk Familienarbeit im Kyffhäuserkreis informierte, und dem Netzwerk gegen häusliche Gewalt. Gabrielle Nessel (Foto oben) stand interessierten Bürgern Rede und Antwort zu solchen Problemen wie Kinder- und Seniorenbetreuung, und wie und in welcher Form die Frauen und Familienbegegnungsstätte dabei helfen kann.
Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Sondershausen, Angela Al Doyaili, und des Kyffhäuserkreises, Jana Schulz (links) informierten über das Netzwerk gegen häusliche Gewalt. Viele Mitwirkende gibt es in diesem Netzwerk, so das Amtsgericht Sondershausen, der Diakonieverbund Kyffhäuser gGmbH, das Frauenhaus, die Kreisdiakoniestelle Sondershausen, die Polizeiinspektion Kyffhäuser, die Rechtsanwältin Dorothea Marx, der Weiße Ring e.V. und das Jugendamt des Kyffhäuserkreises, um nur einige Beispiele zu benennen. Gerade das Thema häusliche Gewalt wird allzu oft noch ausgeblendet und regelrecht mit einem Tabu versehen. Da ist es gut zu wissen, wo man Schutz und Hilfe erhalten kann.
Ein Stück weiter von diesem Stand vor dem ehemaligen Cafe Pille hatte Die Linke ihren Schirm aufgespannt. Hier hatte man gleich die Möglichkeit, mit dem Mitglied des Bundestages Kersten Naumann ins Gespräch zu kommen (im Bild re.).
Hauptthema der Gespräche waren Probleme rund um Hartz IV. Hier holte sich mancher Gesprächspartner gleich einen kompetenten Rat. Man informierte aber auch über das Parteiprogramm zum Thema Kindergrundsicherung und stellte dabei die Eckpunkte vor. Weiteres Thema war natürlich auch die Finanzkrise. Hier stellte man dar, warum Die Linke den Schutzschirm für die Banken abgelehnt haben, weil das Gesetz ein Blankoscheck für die weitere Umverteilung von Unten nach Oben und eine Niederlage der Demokratie sei. In diesen Tenor passte natürlich die Bombe, dass sich Postmanager Millionen Bonuszahlungen sichern wollen (wurde heute bekannt), obwohl die Postbank riesige Verluste eingefahren hat. Es geht nicht darum Diebstahl zu verharmlosen (Kündigung wegen angeblicher 1,30 Euro Diebstahl), aber die Relationen zwischen Managern (Bonuszahlungen) und Arbeitnehmern stimmen einfach nicht mehr. Naumann verwies in diesem Zusammenhang auf einen Rechtsfall der heute verhandelt werden soll, weil Mitarbeiter ihrem Bäckermeister ein paar Oliven weggegessen haben sollen.
Naumann bekräftigt in dem Gespräch, dass es notwendig sei, ein Staatliches Konjunkturprogramm von 50 Milliarden Euro aufzulegen, um die Binnenkonjunktur anzukurbeln
Autor: khhSo ein Markttag ist zwar in der Regel eine gute Gelegenheit, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, stellte doch schon Dr. Hardo Kendscheck in seiner Studie Neue Chancen für die Innenstadt fest, kn berichtete, dass die Leute nicht nur auf den Markt kämen um zu kaufen, sondern auch um Gespräche führen zu können.
Allerdings hatte heute der Wettergott nicht das große Einsehen, mit den Leuten, denn bei fast ständigem Nieselregen, war das Interesse an einem Plausch etwas gedämpft, obwohl andererseits man die Gelegenheit nutze, unter einem der Schirme im trockenen zu stehen.
Infostand Netzwerk (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
An der ehemaligen Post von Sondershausen gab es einen Gemeinschaftsstand von Düne, die über das Netzwerk Familienarbeit im Kyffhäuserkreis informierte, und dem Netzwerk gegen häusliche Gewalt. Gabrielle Nessel (Foto oben) stand interessierten Bürgern Rede und Antwort zu solchen Problemen wie Kinder- und Seniorenbetreuung, und wie und in welcher Form die Frauen und Familienbegegnungsstätte dabei helfen kann.Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Sondershausen, Angela Al Doyaili, und des Kyffhäuserkreises, Jana Schulz (links) informierten über das Netzwerk gegen häusliche Gewalt. Viele Mitwirkende gibt es in diesem Netzwerk, so das Amtsgericht Sondershausen, der Diakonieverbund Kyffhäuser gGmbH, das Frauenhaus, die Kreisdiakoniestelle Sondershausen, die Polizeiinspektion Kyffhäuser, die Rechtsanwältin Dorothea Marx, der Weiße Ring e.V. und das Jugendamt des Kyffhäuserkreises, um nur einige Beispiele zu benennen. Gerade das Thema häusliche Gewalt wird allzu oft noch ausgeblendet und regelrecht mit einem Tabu versehen. Da ist es gut zu wissen, wo man Schutz und Hilfe erhalten kann.
Ein Stück weiter von diesem Stand vor dem ehemaligen Cafe Pille hatte Die Linke ihren Schirm aufgespannt. Hier hatte man gleich die Möglichkeit, mit dem Mitglied des Bundestages Kersten Naumann ins Gespräch zu kommen (im Bild re.).
Hauptthema der Gespräche waren Probleme rund um Hartz IV. Hier holte sich mancher Gesprächspartner gleich einen kompetenten Rat. Man informierte aber auch über das Parteiprogramm zum Thema Kindergrundsicherung und stellte dabei die Eckpunkte vor. Weiteres Thema war natürlich auch die Finanzkrise. Hier stellte man dar, warum Die Linke den Schutzschirm für die Banken abgelehnt haben, weil das Gesetz ein Blankoscheck für die weitere Umverteilung von Unten nach Oben und eine Niederlage der Demokratie sei. In diesen Tenor passte natürlich die Bombe, dass sich Postmanager Millionen Bonuszahlungen sichern wollen (wurde heute bekannt), obwohl die Postbank riesige Verluste eingefahren hat. Es geht nicht darum Diebstahl zu verharmlosen (Kündigung wegen angeblicher 1,30 Euro Diebstahl), aber die Relationen zwischen Managern (Bonuszahlungen) und Arbeitnehmern stimmen einfach nicht mehr. Naumann verwies in diesem Zusammenhang auf einen Rechtsfall der heute verhandelt werden soll, weil Mitarbeiter ihrem Bäckermeister ein paar Oliven weggegessen haben sollen.
Naumann bekräftigt in dem Gespräch, dass es notwendig sei, ein Staatliches Konjunkturprogramm von 50 Milliarden Euro aufzulegen, um die Binnenkonjunktur anzukurbeln


