Zum Arbeitsbesuch in Ebeleben
Donnerstag, 12. März 2009, 12:32 Uhr
Zu einem Arbeitsbesuch in weilte das Mitglied des Bundestages, Iris Gleicke (SPD) in Ebeleben. KN sprach mit Bürgermeister Uwe Vogt (SPD) was der Inhalt der Gespräche war...
Es wurde ein langer Besuchstag, denn es ging um 14:30 Uhr los und endete erst bei 21:00 Uhr. Zuerst ging es ins Rathaus. Hier gab es neben, Bürgermeister Uwe Vogt und seiner Stellvertreterin, Renate Tänzler (CDU), eine Gesprächsrunde mit Iris Gleicke, ihrem Mitarbeiter Johannes Bauer und dem stellvertretenden Parteivorsitzenden des Kyffhäuserkreises der SPD, Thomas Gelhaar. Gesprächsthemen waren hier der Zustand der Einheitsgemeinde, die Zukunft der Gebietsreform und das es Probleme mit Investitionen gäbe, welche die Entwicklung hemmen.
Ab 15:30 Uhr war man dann beim Fahrzeughandel Friedrich und überzeugte sich vom Funktionieren der Abwrackprämie, die natürlich auch hier ihre Wirkung zeigte. In der nächsten Etappe ging es zum Marktleiter Steffen Kühn, vom Tegut-Markt in Ebeleben, wo man sich über Probleme des Einzelhandels in kleineren Orten informierte.
Anschließen besuchte das Gespann Vogt – Gleicke die FFW Ebeleben und wurden vom Wehrleiter Andreas Sorba und Kassenwart Markus Probst über die Probleme einer Feuerwehr informiert, die durch den demografischen Wandel immer mehr Probleme mit dem Personal bekommt, weil ganz einfach die Bevölkerungsbasis kleiner wird. Hierzu merkte Uwe Vogt an, dass es gelungen ist, vier führende Wehrmitglieder in die Stadtverwaltung zu integrieren, was die Einsatzfähigkeit der Wehr unterstützt. Stolz ist man bei der Feuerwehr, dass es gelungen ist mit den Kinderfesten (letztes Jahr 120 Kinder zu Besuch), schon die Kleinsten an die Feuerwehr ranzuführen.
Ab 18:00 Uhr ging es dann ins Restaurant Athen zur Bürgerversammlung. Hier war insbesondere das Konjunkturpaket II das Hauptthema. Gleicke informierte, dass der Bund durch dies zusätzlichen Mittel die Auftragslage in der Wirtschaft ankurbeln möchte und erläuterte welche Möglichkeiten es gäbe. Sie zeigte sich im Gespräch aber sehr verwundert, so Vogt, dass der Freistaat Thüringen die Mittelweitergabe so verzögert.
Auch einige Vereine hatten sich Hoffnungen gemacht, vom Konjunkturpaket etwas abzubekommen, wurden aber auch enttäuscht. So wurde das Vorhaben eines Sportvereins zur Erweiterung eines Sportplatzes (fristgemäß angemeldet) durch das Thüringer Wirtschaftsministerium abgeblockt, die Kommunen hätten genügend Geld bekommen. Auch in diesem Punkt zeigt sich Uwe Vogt empört, da ja bei der Vorgehensweise die Gemeinde schließlich noch ihren Eigenanteil bringen muss und dadurch andere Vorhaben Probleme bekommen.
Fasst man die Aussagen zusammen, ergibt sich das Bild, dass es bei der Umsetzung des Konjunkturpakets II erheblichen Nachholbedarf durch die Landesregierung gibt. Da ist ja wohl ganz gut, dass Iris Gleicke die Probleme gleich mit nach Berlin nimmt.
Autor: khhEs wurde ein langer Besuchstag, denn es ging um 14:30 Uhr los und endete erst bei 21:00 Uhr. Zuerst ging es ins Rathaus. Hier gab es neben, Bürgermeister Uwe Vogt und seiner Stellvertreterin, Renate Tänzler (CDU), eine Gesprächsrunde mit Iris Gleicke, ihrem Mitarbeiter Johannes Bauer und dem stellvertretenden Parteivorsitzenden des Kyffhäuserkreises der SPD, Thomas Gelhaar. Gesprächsthemen waren hier der Zustand der Einheitsgemeinde, die Zukunft der Gebietsreform und das es Probleme mit Investitionen gäbe, welche die Entwicklung hemmen.
Ab 15:30 Uhr war man dann beim Fahrzeughandel Friedrich und überzeugte sich vom Funktionieren der Abwrackprämie, die natürlich auch hier ihre Wirkung zeigte. In der nächsten Etappe ging es zum Marktleiter Steffen Kühn, vom Tegut-Markt in Ebeleben, wo man sich über Probleme des Einzelhandels in kleineren Orten informierte.
Anschließen besuchte das Gespann Vogt – Gleicke die FFW Ebeleben und wurden vom Wehrleiter Andreas Sorba und Kassenwart Markus Probst über die Probleme einer Feuerwehr informiert, die durch den demografischen Wandel immer mehr Probleme mit dem Personal bekommt, weil ganz einfach die Bevölkerungsbasis kleiner wird. Hierzu merkte Uwe Vogt an, dass es gelungen ist, vier führende Wehrmitglieder in die Stadtverwaltung zu integrieren, was die Einsatzfähigkeit der Wehr unterstützt. Stolz ist man bei der Feuerwehr, dass es gelungen ist mit den Kinderfesten (letztes Jahr 120 Kinder zu Besuch), schon die Kleinsten an die Feuerwehr ranzuführen.
Ab 18:00 Uhr ging es dann ins Restaurant Athen zur Bürgerversammlung. Hier war insbesondere das Konjunkturpaket II das Hauptthema. Gleicke informierte, dass der Bund durch dies zusätzlichen Mittel die Auftragslage in der Wirtschaft ankurbeln möchte und erläuterte welche Möglichkeiten es gäbe. Sie zeigte sich im Gespräch aber sehr verwundert, so Vogt, dass der Freistaat Thüringen die Mittelweitergabe so verzögert.
Auch einige Vereine hatten sich Hoffnungen gemacht, vom Konjunkturpaket etwas abzubekommen, wurden aber auch enttäuscht. So wurde das Vorhaben eines Sportvereins zur Erweiterung eines Sportplatzes (fristgemäß angemeldet) durch das Thüringer Wirtschaftsministerium abgeblockt, die Kommunen hätten genügend Geld bekommen. Auch in diesem Punkt zeigt sich Uwe Vogt empört, da ja bei der Vorgehensweise die Gemeinde schließlich noch ihren Eigenanteil bringen muss und dadurch andere Vorhaben Probleme bekommen.
Fasst man die Aussagen zusammen, ergibt sich das Bild, dass es bei der Umsetzung des Konjunkturpakets II erheblichen Nachholbedarf durch die Landesregierung gibt. Da ist ja wohl ganz gut, dass Iris Gleicke die Probleme gleich mit nach Berlin nimmt.
