Kein Unkraut
Freitag, 10. April 2009, 07:01 Uhr
Mancher ärgert sich in seinem Garten, wenn das Unkraut an den unmöglichsten Stellen wächst. Nicht ärgern. Man muss nur positiv an die Sache herangehen...
Einfach positiv an die Sache rangehen und feststellen: Oh, hier wächst ja die Gesundheit in meinem Garten. Sorgsam ausstechen und die zarten Blätter des Löwenzahns sammeln.
Analog verfährt man mit dem Feldsalat (Rapünzchen), der ebenfalls jetzt bereits kräftig sprießt. Wer einmal Feldsalat ausgesät hatte, und vergaß, ihn bei der Ernte völlig zu entfernen, braucht sich um die spätere Aussaat keine Gedanken mehr zu machen. Der Autor dieser Zeilen hat bestimmt schon 15 Jahre lang keinen Feldsalat ausgesät und die Ernte ist jetzt schon ergiebig.
Junger Löwenzahn ist sicher das bekannteste Wildgemüse, dass bei einem Frühjahrssalat verwendet wird. Löwenzahn (auch Kuhblume) wird wegen seines charakteristischen Fruchtstandes auch Pustblume genannt. Bei der Verwendung spielt nicht nur der Geschmack eine wichtige Rolle, sondern auch die lebenswichtigen Inhaltsstoffe. Neben viel Vitamin C enthält Löwenzahn viele Farbstoffe, Gerb- und Bitterstoffe, Inulin und ätherische Öle. Verwenden kann man die gesamte Pflanze. Die Blätter werden in der Zeit von April bis August gesammelt und die Wurzeln in der Zeit von September bis November.
Durch Löwenzahn wird sowohl die Gallenausscheidung als auch die Harnausscheidung deutlich gesteigert und wird deshalb auch zur Verhütung von Steinleiden eingesetzt. Durch die Steigerung der Sekretionsausscheidung wird nicht nur die Verdauung, sondern der gesamte Stoffwechsel deutlich verbessert. Durch die Bitterstoffe wird auch der Appetit angeregt und Verstopfungen können beseitigt werden.
Was das Provitamin A und Vitamin C betrifft, so überholt Feldsalat beispielsweise den Kopfsalat und die Endivien um Längen. Darüber hinaus besitzt er einen hohen Gehalt an Kalium, Calcium und besonders auch an Eisen. Neben der Petersilie ist er einer der bedeutendsten Eisenspender unter den Gemüsepflanzen.
Sehr wirksam ist der Löwenzahnsalat. Gesammelt werden nur die jungen zarten Löwenzahnblätter. Blätter gut waschen, klein zupfen und mit Essig, Salz und Öl(besonders gut schmeckt es mit Nussöl) abschmecken. Besonders wirkungsvoll ist der Salat, wenn eine klein geschnittene Zwiebel zugemischt wird. Auch kann man Blätter von Rapünzchen und junger Brennnesseln untermischen.
Aber bitte nicht den Löwenzahn an Straßenrändern sammeln, denn da ist die Schadstoffbelastung zu hoch. Außerdem weiß man nie, welcher Hund gerade da sein Geschäft verrichtet hatte!
Autor: khhEinfach positiv an die Sache rangehen und feststellen: Oh, hier wächst ja die Gesundheit in meinem Garten. Sorgsam ausstechen und die zarten Blätter des Löwenzahns sammeln.
Analog verfährt man mit dem Feldsalat (Rapünzchen), der ebenfalls jetzt bereits kräftig sprießt. Wer einmal Feldsalat ausgesät hatte, und vergaß, ihn bei der Ernte völlig zu entfernen, braucht sich um die spätere Aussaat keine Gedanken mehr zu machen. Der Autor dieser Zeilen hat bestimmt schon 15 Jahre lang keinen Feldsalat ausgesät und die Ernte ist jetzt schon ergiebig.
Junger Löwenzahn ist sicher das bekannteste Wildgemüse, dass bei einem Frühjahrssalat verwendet wird. Löwenzahn (auch Kuhblume) wird wegen seines charakteristischen Fruchtstandes auch Pustblume genannt. Bei der Verwendung spielt nicht nur der Geschmack eine wichtige Rolle, sondern auch die lebenswichtigen Inhaltsstoffe. Neben viel Vitamin C enthält Löwenzahn viele Farbstoffe, Gerb- und Bitterstoffe, Inulin und ätherische Öle. Verwenden kann man die gesamte Pflanze. Die Blätter werden in der Zeit von April bis August gesammelt und die Wurzeln in der Zeit von September bis November.
Durch Löwenzahn wird sowohl die Gallenausscheidung als auch die Harnausscheidung deutlich gesteigert und wird deshalb auch zur Verhütung von Steinleiden eingesetzt. Durch die Steigerung der Sekretionsausscheidung wird nicht nur die Verdauung, sondern der gesamte Stoffwechsel deutlich verbessert. Durch die Bitterstoffe wird auch der Appetit angeregt und Verstopfungen können beseitigt werden.
Was das Provitamin A und Vitamin C betrifft, so überholt Feldsalat beispielsweise den Kopfsalat und die Endivien um Längen. Darüber hinaus besitzt er einen hohen Gehalt an Kalium, Calcium und besonders auch an Eisen. Neben der Petersilie ist er einer der bedeutendsten Eisenspender unter den Gemüsepflanzen.
Sehr wirksam ist der Löwenzahnsalat. Gesammelt werden nur die jungen zarten Löwenzahnblätter. Blätter gut waschen, klein zupfen und mit Essig, Salz und Öl(besonders gut schmeckt es mit Nussöl) abschmecken. Besonders wirkungsvoll ist der Salat, wenn eine klein geschnittene Zwiebel zugemischt wird. Auch kann man Blätter von Rapünzchen und junger Brennnesseln untermischen.
Aber bitte nicht den Löwenzahn an Straßenrändern sammeln, denn da ist die Schadstoffbelastung zu hoch. Außerdem weiß man nie, welcher Hund gerade da sein Geschäft verrichtet hatte!


