kn: Wahlkampfecke (18)
Freitag, 17. April 2009, 09:40 Uhr
Gleich zwei Meldungen gibt es heute von der SPD. In Sondershausen findet der SPD-Stammtisch statt und in Bad Frankenhausen wurden die Kandidaten für den dortigen Stadtrat aufgestellt..
In Vorbereitung der Kommunalwahl 2009 in Thüringen hat der SPD-Ortsverein seine Kandidatenliste für die Wahl zum Stadtrat aufgestellt und angenommen. Zwanzig Listenplätze standen maximal zur Verfügung, zwanzig Listenplätze wurden vergeben. Wir müssen gestehen, über so viele Kandidaten konnte die SPD bei den beiden letzten Stadtratswahlen nicht verfügen. Und die zwanzig aufgestellten Kandidaten waren bei weitem nicht alle Wollenden, die mit anzupacken gedachten.
Es ist schon bemerkenswert, wie viele Menschen sich seit der Wahl von Matthias Strejc zum ersten SPD-Bürgermeister seit der Wende wieder für Kommunalpolitik in unserer Stadt interessieren. Denn die Kandidaten auf unserer Liste sind durchaus nicht allesamt Mitglieder der SPD. Rund die Hälfte von ihnen sind parteilose Bürgerinnen und Bürger, die sich engagieren wollen. Sie haben den frischen Windhauch gespürt, der seit der letzten Bürgermeisterwahl 2006 in die Kommune Einzug gehalten hat. Einiges wurde angeschoben und auf den Weg gebracht. Weitere, zukunftsorientierte Vorhaben könnten angepackt werden. Doch dafür werden Mehrheiten benötigt, Mehrheiten, über die die SPD im Moment nicht im Stadtrat verfügen kann.
Viele Bürgerinnen und Bürger haben verspürt, dass unser junger Bürgermeister Unterstützung und Rückhalt braucht. Unsere Kandidaten treten an, um diese Mehrheit zu gewinnen. Denn nur dann ist es wirklich möglich, eine zukunftsorientierte, programmatische Politik für Bad Frankenhausen, Esperstedt, Seehausen und Udersleben zu gestalten. Die Nennung unserer Ortsteile ist keine bloße Floskel. Aus allen drei Ortsteilen kommen Kandidaten. Sind es aus Udersleben und Seehausen je ein Kandidat, haben sich aus unserem jüngstem Ortsteil, Esperstedt, gleich vier Bürgerinnen und Bürger – unter ihnen die derzeit amtierende Fliederkönigin Heidi Eckebrecht - entschlossen, die Geschicke ihrer einst selbständigen Kommune im Stadtrat zu vertreten.
Für eine Kandidatur auf der Liste der SPD haben sie sich entschieden, weil sie sich hier verstanden und aufgenommen wissen. Und nicht zuletzt hat die sachliche und ruhige Art von Esperstedts erstem Vertreter im Stadtrat und der SPD-Fraktion, Jürgen Schweser, dazu beigetragen, eine Kandidatur für die SPD ernsthaft in Erwägung zu ziehen.
Hier nun erst einmal unsere zwanzig Kandidaten für die Stadtratswahl am 07.Juni:
Matthias Strejc, Bärbel Köllen, Andreas Räuber, Herbert Knischka, Petra Wäldchen, Jürgen Schweser (Esperstedt), Mario Vollmar, Horst Dreischärf (Udersleben), Conny Naumann, Fred Böhme, Uwe Lippold (Seehausen), Jeffrey Schulz (Esperstedt), David Wiech, Marina Schüchner (Esperstedt), Gerd Ponndorf, Karl-Rudolf Lüttich, Angela Al Doyaili, Ines Grigoleit, Heidi Eckebrecht (Esperstedt), Kathrin Erdmann
Unsere Alterspyramide ist durchaus ausgewogen. David Wiech (19 Jahre) und Heidi Eckebrecht (24) stehen für unsere jüngere Generation. Bärbel Köllen (68) gedenkt sich für die Interessen der Senioren ins Zeug zu legen. Alle anderen Kandidaten liegen mit ihrem Alter zwischen den Dreien.
Sozialdemokratie steht auch für Gleichberechtigung. Mit immerhin acht Frauen bei zwanzig Kandidaten hat der SPD-Ortsverein eine überdurchschnittlich gute Quote vorzuweisen.
Verabschiedet wurde natürlich auch unser Wahlprogramm. Seine Aufstellung war begleitet von einer regen Diskussion. Und dies keineswegs nur von SPD-Mitgliedern. Unsere parteilosen Kandidaten haben kritisch mitgeredet. Herausgekommen ist ein Programm, mit dessen schrittweiser Umsetzung nach der Wahl wir bestrebt sind, in den kommenden fünf Jahren weitere Weichen für eine bürgerfreundliche zukunftsorientierte Kur- und Garnisonstadt Bad Frankenhausen zu stellen. Natürlich wissen wir, es handelt sich um eine ehrgeizige Zielsetzung. Wir wissen auch, dass die finanziellen Mittel nicht übersprudeln. Dennoch sind wir weit davon entfernt, auf dem Erreichten auszuruhen. Durch Schwerpunktsetzung suchen wir die gesteckten Ziele schrittweise zu erreichen. Unser Wahlprogramm ist ein Mutmacher. Pessimismus zu verbreiten ist unsere Sache nicht.
Zum Schluss noch etwas überparteiliches. Es ist zwar inzwischen die Zeit des Wahlkampfes gekommen, doch sollten wir nicht vergessen, dass mehrheitlich demokratische Parteien um die Mandate in Stadtrat und Ortschaftsräten kandidieren. Jüngst haben die Christdemokraten ihren ersten Flyer mit Wahlzielen zur Verteilung gebracht. Unglücklicherweise hatte auch die NPD, durchaus keine demokratische Partei, zur gleichen Zeit einen Flyer in die Briefkästen geworfen. Es war für mich betrüblich zu sehen, dass sich der Flyer einer demokratischen Partei auf der Straße wiederfand, dort, wo bereits derjenige der NPD lag. Gut möglich, dass viele Menschen politikverdrossen sind, doch sollten wir das poltische Engagement demokratischer Parteien wahrnehmen und auch einmal in ihre Flyer schauen. Natürlich nicht unkritisch. Und Kritik, Fragen oder Ideen/Vorschläge lassen sich ja durchaus an die jeweilige Partei bringen.
Dr. Ulrich Hahnemann
Vorsitzender SPD - Ortsverein
SPD-Stammtisch Sondershausen
Der SPD-Ortsverein Sondershausen trifft sich zum monatlichen SPD-Stammtisch diesmal zum Thema Konjunkturpaket II und die Vorhaben der Stadt Sondershausen. Als Referentin konnten wir Cornelia Kraffzick gewinnen.
Wir möchten alle Bürgerinnen und Bürger für Donnerstag, den 23. April 2009, ab 19.00 Uhr, in die Gaststätte "Posthalterei Hartlep", Markt 3 in Sondershausen zu o.g. Thema sowie zu aktuellen politischen und kommunalen Themen herzlich einladen.
Autor: khhIn Vorbereitung der Kommunalwahl 2009 in Thüringen hat der SPD-Ortsverein seine Kandidatenliste für die Wahl zum Stadtrat aufgestellt und angenommen. Zwanzig Listenplätze standen maximal zur Verfügung, zwanzig Listenplätze wurden vergeben. Wir müssen gestehen, über so viele Kandidaten konnte die SPD bei den beiden letzten Stadtratswahlen nicht verfügen. Und die zwanzig aufgestellten Kandidaten waren bei weitem nicht alle Wollenden, die mit anzupacken gedachten.
Es ist schon bemerkenswert, wie viele Menschen sich seit der Wahl von Matthias Strejc zum ersten SPD-Bürgermeister seit der Wende wieder für Kommunalpolitik in unserer Stadt interessieren. Denn die Kandidaten auf unserer Liste sind durchaus nicht allesamt Mitglieder der SPD. Rund die Hälfte von ihnen sind parteilose Bürgerinnen und Bürger, die sich engagieren wollen. Sie haben den frischen Windhauch gespürt, der seit der letzten Bürgermeisterwahl 2006 in die Kommune Einzug gehalten hat. Einiges wurde angeschoben und auf den Weg gebracht. Weitere, zukunftsorientierte Vorhaben könnten angepackt werden. Doch dafür werden Mehrheiten benötigt, Mehrheiten, über die die SPD im Moment nicht im Stadtrat verfügen kann.
Viele Bürgerinnen und Bürger haben verspürt, dass unser junger Bürgermeister Unterstützung und Rückhalt braucht. Unsere Kandidaten treten an, um diese Mehrheit zu gewinnen. Denn nur dann ist es wirklich möglich, eine zukunftsorientierte, programmatische Politik für Bad Frankenhausen, Esperstedt, Seehausen und Udersleben zu gestalten. Die Nennung unserer Ortsteile ist keine bloße Floskel. Aus allen drei Ortsteilen kommen Kandidaten. Sind es aus Udersleben und Seehausen je ein Kandidat, haben sich aus unserem jüngstem Ortsteil, Esperstedt, gleich vier Bürgerinnen und Bürger – unter ihnen die derzeit amtierende Fliederkönigin Heidi Eckebrecht - entschlossen, die Geschicke ihrer einst selbständigen Kommune im Stadtrat zu vertreten.
Für eine Kandidatur auf der Liste der SPD haben sie sich entschieden, weil sie sich hier verstanden und aufgenommen wissen. Und nicht zuletzt hat die sachliche und ruhige Art von Esperstedts erstem Vertreter im Stadtrat und der SPD-Fraktion, Jürgen Schweser, dazu beigetragen, eine Kandidatur für die SPD ernsthaft in Erwägung zu ziehen.
Hier nun erst einmal unsere zwanzig Kandidaten für die Stadtratswahl am 07.Juni:
Matthias Strejc, Bärbel Köllen, Andreas Räuber, Herbert Knischka, Petra Wäldchen, Jürgen Schweser (Esperstedt), Mario Vollmar, Horst Dreischärf (Udersleben), Conny Naumann, Fred Böhme, Uwe Lippold (Seehausen), Jeffrey Schulz (Esperstedt), David Wiech, Marina Schüchner (Esperstedt), Gerd Ponndorf, Karl-Rudolf Lüttich, Angela Al Doyaili, Ines Grigoleit, Heidi Eckebrecht (Esperstedt), Kathrin Erdmann
Unsere Alterspyramide ist durchaus ausgewogen. David Wiech (19 Jahre) und Heidi Eckebrecht (24) stehen für unsere jüngere Generation. Bärbel Köllen (68) gedenkt sich für die Interessen der Senioren ins Zeug zu legen. Alle anderen Kandidaten liegen mit ihrem Alter zwischen den Dreien.
Sozialdemokratie steht auch für Gleichberechtigung. Mit immerhin acht Frauen bei zwanzig Kandidaten hat der SPD-Ortsverein eine überdurchschnittlich gute Quote vorzuweisen.
Verabschiedet wurde natürlich auch unser Wahlprogramm. Seine Aufstellung war begleitet von einer regen Diskussion. Und dies keineswegs nur von SPD-Mitgliedern. Unsere parteilosen Kandidaten haben kritisch mitgeredet. Herausgekommen ist ein Programm, mit dessen schrittweiser Umsetzung nach der Wahl wir bestrebt sind, in den kommenden fünf Jahren weitere Weichen für eine bürgerfreundliche zukunftsorientierte Kur- und Garnisonstadt Bad Frankenhausen zu stellen. Natürlich wissen wir, es handelt sich um eine ehrgeizige Zielsetzung. Wir wissen auch, dass die finanziellen Mittel nicht übersprudeln. Dennoch sind wir weit davon entfernt, auf dem Erreichten auszuruhen. Durch Schwerpunktsetzung suchen wir die gesteckten Ziele schrittweise zu erreichen. Unser Wahlprogramm ist ein Mutmacher. Pessimismus zu verbreiten ist unsere Sache nicht.
Zum Schluss noch etwas überparteiliches. Es ist zwar inzwischen die Zeit des Wahlkampfes gekommen, doch sollten wir nicht vergessen, dass mehrheitlich demokratische Parteien um die Mandate in Stadtrat und Ortschaftsräten kandidieren. Jüngst haben die Christdemokraten ihren ersten Flyer mit Wahlzielen zur Verteilung gebracht. Unglücklicherweise hatte auch die NPD, durchaus keine demokratische Partei, zur gleichen Zeit einen Flyer in die Briefkästen geworfen. Es war für mich betrüblich zu sehen, dass sich der Flyer einer demokratischen Partei auf der Straße wiederfand, dort, wo bereits derjenige der NPD lag. Gut möglich, dass viele Menschen politikverdrossen sind, doch sollten wir das poltische Engagement demokratischer Parteien wahrnehmen und auch einmal in ihre Flyer schauen. Natürlich nicht unkritisch. Und Kritik, Fragen oder Ideen/Vorschläge lassen sich ja durchaus an die jeweilige Partei bringen.
Dr. Ulrich Hahnemann
Vorsitzender SPD - Ortsverein
SPD-Stammtisch Sondershausen
Der SPD-Ortsverein Sondershausen trifft sich zum monatlichen SPD-Stammtisch diesmal zum Thema Konjunkturpaket II und die Vorhaben der Stadt Sondershausen. Als Referentin konnten wir Cornelia Kraffzick gewinnen.
Wir möchten alle Bürgerinnen und Bürger für Donnerstag, den 23. April 2009, ab 19.00 Uhr, in die Gaststätte "Posthalterei Hartlep", Markt 3 in Sondershausen zu o.g. Thema sowie zu aktuellen politischen und kommunalen Themen herzlich einladen.

